BGH · VIII ZR 340/81 vom 10.02.1982
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Gründe Bei der Anfechtung außerhalb des Konkurses ist § 6 ZPO entsprechend anzuwenden. Für den Streitwert maßgebend ist daher in erster Linie die Forderung des Anfechtenden einschließlich Zinsen und Kosten, zu deren Befriedigung die Anfechtung dienen soll. Wenn allerdings der Wert des zurückzugewährenden Gegenstandes nach Abzug der auf ihm ruhenden Belastungen geringer ist als die die Anfechtung begründende Forderung, dann gilt dieser Wert (RGZ 151, 167, 168; 151, 319, 320; Böhle-Stamschräder/ Kilger, AnfG 5. 235 000 DM an Belastungen gehen dem Kläger bei seinen Ansprüchen nach den Feststellungen des Berufungsgerichts vor. Bei dieser Sachlage konnte das Berufungsgericht davon ausgehen, daß der wert des für die Zwangsvollstreckung in Frage kommenden Grundstücks hier unter der Forderung des Klägers liegt und ihn nach § 3 ZPO mit 35 000 DM bewerten. Auf diesen Betrag hat auch der Senat den Wert festgesetzt (RGZ 151 aaO). Das mittlerweile noch eingetragene Grundpfandrecht geht, wenn es von der Beklagten nicht zur Löschung gebracht wird, auf jeden Fall dem Kläger bei einer Verwertung des Grundstücks im Wege der Zwangsvollstreckung vor.