BGH · VIII ZR 326/56
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Hechtssatzs Die Auslegungsregel des § 74-2 3GB, wonach bei vertr, lieh begründeter Gemeinschaft im Zweifel anzunehmsn daß öen Teilhabern gleiche Anteile zustehen, ist ni-anzuwenden, wenn Sachen verschiedener Bigentüner ve: mengt oder vermischt worden sind, der Anteil des ei: zeinen Miteigentümers Jedoch nicht bestimmt werden kann. Ci nat der VIII » Zivilsenat oes Bundesgerichtshofs arf nie mündliche Verhandlung von 1., Juni 1958 unser Katar rkung des Senatspräsidensen Bsv G-roioniann und aer Bundesrionter Dm Geihaar, Arii, Ar.- die in dem Betrieb der Firma KfBBBBi nach Bedarf zur Herstellung von Spritzgußaiaschinen für die Klägerin verarbeitet -verden sollten. Die Klägerin hat nach ihrer Bar st ej.lr.ng die Birma 'KffHHBB später ermächtigt., von dem der Klägerin gehörenden Bestand Material auch für andere Zwecke zu entnahmen wenn die Birma .'MBB es im entsprechenden Gevui.chc dunen ihr gehörige Stangen ersetzte Mit Schreiben vom 12, Januar 1949 teilte die lim KtHpBM der Klägerin nie Material mengen mit / die sie noch als deren Eigentum in Besitz habe,. Als die Birma Kl die weitere ..,erstelrung von maschinell für die Klägerin eingestellt hatte, schrieb diese der Firma KBBB unter dem IM, Juni 1949 nach ihrer, der Klägerin, Auffassung müßten von den im. Jahre 1942 gelieferten noch eie in den« Schreiben näher bezelchnemen Mat eriali en oei cter Birma KCBM lagern, und bat gl eich--.zeitig uni Prüfung der in diesem Schreiben übermixt eiten Aufstellung, .Die Firma KBBBBB erwiderte mit Schreiben vom 18ß Juni 1949? insoweit in Hg©reinstei:r.mung mit dem Schreiben der Klägerin, es lagerten bei ihr noch insgesamt 98 Stangen im einzelnen aufgeführt er stärke und Längeo nacn c.iesen Angaben befanden sich unter dem findie Klägerin lagernden Bestand 16 sogenannte Vierkant-Stangen und im übrigen runo.e Gegenüber dem Verlangen auf Herausgabe des Materials machte die Firma Kassner ein Zurückbehaltungsrechi wegen Forderungen an die Klägerin geltend. 2b, lugust B:..95i das Verlangen auf Aussonderung von 9h Stangen mit der Begründung, ab. September 1951 nahm, die Kläger rn auf eine fernmündliche Erklärung des Beklagten Be- er, ne m r - a e:o r.rsr non a; 0 begründet dies damit, inm besondere ooioio rer Brorhai-em die so geteichnoten Stangen genörtaii oet Klägerin Las ütripe Katerial veränderte der reh.sagte an atei htrmen von denen nie erne unstreitig rein material ernalfen la t. vafacerl nie amere Firma, eine Firma WKP die auch der. Mit Schreiben von klagte der Klägerin mH LS, Dezember 1951 teil von aerri von ihr der gelieferten Material lagerten noch ule ii Schreiben beigefügten Aufstellung naca Länge messen einzeln beseichneien gl runden Stange: Vierkant stück auf dem Fabrikgelände. V. enn ein solcher Austc ach noch mit den iü .r sie auf 1 en men sei, so hab ) e s i e doch fedeni ben der Lima KMHB vom 18, lani 1949 15 v j.ei’kanu Der Beklagte h daß ihr nur die -weiß gehen fein Sine solche Keims eich lagerung von ihrem niegepla rigkeiten bereitet; habe, mä ausgesonderten Stucke auf einen Haufen hinter dem Materialschuppen gesondert gelagert worden seien, wie sich im Verlaufe dieses Rechtsstreits ergeben habe0 Diese besondere Lagerung habe jedenfalls noch bis Ende 1950 bestanden Wenn der Haufen später mit Eigentum der Gemein-Schuldnerin vermengt worden sei, so habe sie. die Klägerin, doch im terte ihres .Bestandes Miteigentum an den hinter dem Lateinalsehuppen .lagernden Vorrat erworben, abgesehen davon, daß das von ihr im Jahre 1948 an die Birma gelieferte Material sicln von den eigenen Beständen der Birma K^HHi und später der Geineinschuldnerin eov/oh.i. hinsicntlic u des1 Stärke als auch sonst unter schie- Der Beklagte habe daher ihre Aassonderungsrechte dadurch verletzt, daß er das Material an die Firma .PPB veräußert habe. Er nabe auch schuldhaft gehandelt, da er versäumt habe, der Klägerin vorher das Ergebnis seiner Eest stellangen mitzuteilen, außerdem hätte er selbst weisere ihm zu demutbare Erkuncigungen einziehen müssen-:, Hierzu sei er umsomehr verpflichtet gewesen, als er bei einem 1 ergl.ei.ch des ihm übersandten Schreibens der Firma kpPPBBvom 18-, Juni 19z'-9 mit den dann von ihm als Eigen-xvm der „Klägerin ermitzeiten Stangen batte erkennen können. Es sei somit; allein bei diesen: Possen aer Verbleib' von 42 Stangen unklar gecureoeno Per frühere Inhaber der Firma KBPBPl hätte in.n aus Befragen aaraui ningev/iesen,, daß nicht nur die wese geseicpneten Stangen Eigentum der Klägerin seien, P.tosejJce .-Luelvunft hätte er men dem langjährigen Lager-vei.sva.iter :, ttuaassrg Heer den Verbleib der seinerzeit an die Pirna Kassner gelieferten Eisenstangen unterrichtet gewesen seen Konnte, Außerdem hätte auch die Lagerkartei darauf- hin überprüft werden müssen, welches Material der Gemein-Schuldnerin gehörte, abgesehen davon, daß über den Bestand der Klägerin auch eine Liste geführt norden sei. nu n g.- bei der s i auf l~o443,48 Vg berichtigt 9o016,16 IM ermäßigt und nunmehr in den Beklagten zur Zahlung dieses Betrag seit Klagezuste11ung als pers len,, und mit einem als Hilfss. i£it der Revision verfolgt die Klägerin ihre Ansprüche weir er. Anträge mit der Maßgabe gestellt, daß das Wort "hilfsweise" In Wegfall kommt , her Beklagte hat unter Widerspruch gegen diese Änderung beantragt, die Revision zurücksuweisen, Entscheid ung>3 gründe - Ir 1er Konkursveruaitv:ist nach § 82 KO für die Erfüllung der ihm obliege2_den pflichten allen Beteiligten ver-antv.örtlich, Biese Vorschrift begründet ein gesetzliches Rechtsverhältnis zwischen ihm und den Beteiligten, Sie be-zveext, allen denjenigen., denen gegenüber» gesetzlich dem Konku o-sverwa.lter Pflichten aut'erlegt sind- einen gesetz-mouen ,-nspx-uch wegen eomuldhafter Verletzung dieser -flachten zu geben. Der Konkursverwalter hat nach den gesetzlichen Bestimmungen auch. Pflichten, gegenüber den Aus-sonderungsberechtigten den Kosonderujigo'oerechtigten und Im Kassegläubigern (Rh earn Rspr 1932 Lr-159; vgl, für Ab soncl erung&b er ec ht igt e RGB 144,179,181) aer Konkursverwalter hat bei seiner Amtsfübrung Aussonderungsreente.. Kr muß dafür Sorge tragen, daß eie Gegenstände; auf die sich diese Rechte bezienen von am Verv. aul iirsatzaussonderung nach $ 46 KO kann ebenfalls ausser Betracht bleiben weil eie Klägerin einen solchen Ansprucn in diesen Keentsstreit nicht gelsend genau Ire hat, resualb unterliegen der Prüfung des Revisionsgerichts nur die Ansprüche aus 3 62 KO gegen den Konkursverwalter persönlich und aus § 3? zweiten Rechtsaure gestellter Anträge sind sowohl das Klagebegehren nn ersten Rechts-urge als auch die Berufnngeoegründung in Betracht au ziehen .danach besteben keine Bedenken gegen die Auffassung der hevisien, es nabe in ,, irblicnreit wer Ansuruca gegen di o Rasse nicht etwa nur für den ball geltend gemacht wer-den sollen.; daß die Klägerin mit ihrem Anspruch gegen den Aonnursver.valter isrstru-iou nicht uurenciringen wurde, las ileiche gilt hinsichtlich der von der Revision zunächst hnrnCuiCenen Anträge : neecaio diente die Stwveichung des forte; "hilfeweose': nur obrer Klarstellung der wirklich der Beklagte Auscouderungsreente aec Klägerin schuldhaft verletzt hat, und ferne:;, dar ihr hierdurch ein Schaden entstanden ist. ^gestellt hat, und für erwiesen angesehen daß sich auf ; Kehr:.hgelär,de hont er den sogenannten list erialschuppen sowohl Stangenmaterial der Klägerin als auch solches der Firma KMHHBlhexunden hat. Die in dem Senreiben der Firma K^HHD roni IS, juni 194-S auigexunr ten mb üxer-kantstangen seien, so hat das Berufungsgericht weiser ausgeführt, am 4c Juli 1951- dem Zeitpunkt der Konkurseröffnung über das Vermögen der Rechtsnachfoigerin aer Firma nicht mehr vorhanden gewesen, sie hätten sich nicht bei dem von dem Konkur svervvalter an die Firma verkauften material befunden; an die Pirna: HSMV-die ursprünglich das gesamte Geschäft der Semeinschulu-nerin habe übernehmen sollen, habe der Konkursverwalter nur Rundmaterial verkaufte Diese Fest st ellungen werden von der Revision nie nt angegriffen. dal; sich nur unter den an die Firma veräußerten und im Oktober IS51 abtransportierten Rundstangen solche der Klägerin befunden haben könnten und daß nicht alles auf dem Plats hinter der Baracke befindliche Material der Klägerin gehört haben könne, was sie ursprünglich behauptet hatte. die Klägerin habe weder bewiesen, daß die in dem Schreiben vom 18 ,> Juni 1949 auf geführten Stangen damals noch vorhanden gewesen seien, noch, daß dieser Bestand ungeschmälert in den Besitz des Konkursverwalters übergegangen seio Die Firma sowohl vor der Einstellung der Produktion von Spri t z maschinell im Juni 1949 als noch nach diesem Zeitpunkt den für die Klägerin gelagerten Bestand Veränderungen unterworfen... in 'welche die der Klägerin gehörenden Stangen als Fremdeigentum von vornherein nicht aufgenommen worden seien. Eine das Eigentum der Klägerin kennzeichnende abge sonderse Lagerung habe der Beklagte bei Eröffnung des Konkurses nicht vorgefunden, furch Vermengung und Vermischung des Materials mit dem der Firma I'ÜHHi oder dem der späteren Gerneinschuldnerin habe die Klägerin aber kein Miteigentum erwerben können,. ob und gegebenenfalls in welchem Umfange im Zeitpunkt der Konkurseröffnung noch Eigentum der Klägerin vorhanden Ein Wertverhältnis im Sinne des § 94-7 Abs„2 § 948 für den Pall der Vermengung verweise» r Konkurseröffnung schon deshalb nicht zu ermitteln gewesen, weil bei der eingetretenen Vermengung Prangen gleichen Ausmaßes ebensogut aus dem ursprünglichen Eigentum der Klägerin wie aus dem der G-emeinschuldnerin narren nen-ninnen ’rnnnnn T>« einem solchen falls erwerbe sre auf Bereicherungs-änur, Es könne daher dem -S verscn.uic.en angerecImet werden, wenn er auch Material veräußert haben sollte. BG-B auf den sei bei der nerrü nren kö nnen . er aber nur erfahren und nur erfahren können, daß aas weiß gezeichnete Material der Klägerin gehöre.., Auch der Zeuge narre mm entgegen aer ,en reine andere Auskunf üenauptung a später nach der Überführung deren Betriebes auf die spätere Gemeinschuldnerin mit anderem Material ununterscheid-bar yermischt geweseno Die Revision rügt die Übergehung eines Bev/eisantrageswonach die Stangen der Klägerin schon durch ihre besondere Legierung von dem Material der.' sprechenden Bisenteile sowohl aus dein Lager der Firma als auch aus dem der Klägerin gehörenden Bestand zu tun gehabte Das Berufungsgericht hat sodann beschlossen., über aie der Klägerin gehörenden Stangen sei eine Liste geführt worden > Daraus ist jedoch nicht zu folgern, daß die Klägerin das Beweisangebot insoweit nicht mehr wei~ terverfolgt hat, als der Zeuge auch über das Unterscheidungsmerkmal der Legierung als Zeuge benannt worden war0 Las Berufungsgericht hat angenommen (BU S 24} > es hätte einer schwierigen Untersuchung, nämlich einer Zerreißprobe , einer KugeldrucIcprobe oder eines Schleifbildes bedurft ;• um Stangen der ursprünglich non der Klägerin an die Kirma KflHi gelieferten Art auf Grund ihrer Beschaffenheit su ermitteln und deshalb eine weitere Beweiserhebung nicht für erforderlich erachtet» Ohne Ver-nerauiig des als besonders sachkundig bezeichneten Zeugen SfHBI dürfte das Berufungsgericht jedoch diese Krage nicht abschließend beurteilen, leshalb kam auch unter Berücksicntigung von § S4B Abs,2 BGB noch nicht davon ansgegangen werden, dam sämtliches der Klägerin gehören-" de:■ Karerial ununterscheinbar mit anderen der Gemeinschuldnerin gehörenden Stangen vermengt worden ist, soweit es nicht besonderes durch einen weihen Anstrich ge-keimzeicnnet worden war. reran werden, naß im Kalle einer Vermengung gleichartiger oder ungleichartiger beweglicher Sachen miteinander aer Besitzer alres erwerbe, wenn das 7/ertv erhält -nis nicht su ermirt ern sei, Liese Ansicht die ohne nähere Begrüuuung von Hoche bei Balandt iBGB l?,Auflo § 94-B i\\ha: 1) und von Leiss bei Achilles 'Greiff Ü3GB 20 »Auf 1» 'vertreten wird, finder awar auch eine Stütze in der Entscheidung des meichsgerichts KGZ 112,102, die einen o&chrerhalt betrifft bei dem nach den Fe st st eilun- hat dazu aus-i Schrifttum vertretenen damals als herrschend bezeichneten Ansicht anschlössemangels einer nachweisbaren Quote sei die Gesamtmenge Eigentum des Besitzers oder treffe doch den Beteiligten, der aus einer Beitragsleistung zu der Gesamtmenge ein Anteilsrecht herzuleiten versuche der Nachteil der Beweisxällig- ■ keito ha in § 94-8 BGB eine Sonderregelung hinsichtlich Bestimmung der Anteile für den fall der V Vermengung getroffen worden sei, könne auch nicht Gemeinschaften geltende Bestimmung des § 742 BGB zur Anwendung kommen, wonach im Zweifel anzunehmen sei Teilhabern gleiche Anteile zustünden, und zwar deshalb nicht, weil diese Vorschrift nach § :gl BGB nur dann Anwendung finde, sofern sich nicht aus dem Gesetz ein. Eine solche Sonderregelung sei abek m 4 94-8 BGB in Verbindung mit § 94-7 BGB gegeben wonach sica in Pallen der Vermischung oder Vermengung die Miteigentums-anteile nach dem Verhältnis des Wertes bestimmen - die die Sachen zur Zeit der Vermischung oder Vermengung naben. r enn vermengten oder vermischten Sachen abhängig ist-im § 947 BGB wird die Entstehung von Miteigentum nicht auch von der Beweismöglichkeit des ertverhältnisses ao.. zu BimB’B , nie Elägerin zur Begründung ihres Schadensersatzanspruches n: in weichem umfange sie Eigentumsrechte an uen .rundsxanger, hatte, o.ie der Beklagte an die Birma Hi veräußert hat. in welchem TT .-, -p - - - -, U tuJ~ Cl 1 IqO der Bes'i :and nach Veränderung gen unter 'Worten v vorden se Wendung des § 948 BGB auf diesen Bai. und : nacnxoigenn veranaeru nauen (vgl aaO), Bas Berufungsgericht ln mehl'1 f e st zust eil er der Vermengung noc BeshaBb stellt sieh hei Prüfung der Revisionsragen zunächst nur die Präge, oh trotz dieser Ungewißheit über den Umfang späterer Veränderungen noch ein tiindestanteiu der Klägerin an dem vom Konkursverwalter veränderten material an Rundstangen festgestellt werden Kann oder oh einer solchen Feststellung der Umstand entgegensteht ciaß das Ausmaß der Veränderungen des Bestandes vor Konkurs' W Bi'Ui ann In diesem Zusammenhang kommt zunächst der Aussenderun des für die Klägerin hestimmten Bestandes durch een Zeugen besondere Bedeutung zu, Bas Berufungsgericht hat angenommen, daß diese Aussonderung nach dem Schrei- n ren hei vor genommen woro.en sei» wooer Stangenmaterials durch einen weißen Strich Kennzeichnen und im übrigen andere nicht so gekennzeichnete Stangen als Bestand für die Klägerin stapeln ließ., um damit klarzustellen, was als deren Eigentum gelten sollte, Bie Revision will aus dem Umstand daß hierzu von t e- den Schluß ziehen, die nach den Feststellungen des Berufungsgerichts in Vintermonaten vorgenommene Aussonderung habe Anfang 1949 stattgefunden, während das Berufungsgerient angenommen hat, sie sei erst in den Vintermonaten Bnae lieh bezeichnet hatte; daß die Aussonderung Ende 1949 Yorgenosaen worden sei Es komait auf den Zeitpunkt näm-licii nicht entscheidend an. Hach der Annahme des Berufungs gerichts ist für die Revision der Klägerin davon aussuge-henr daß die von dem Berufungsgericht festgestellte Ausson derung Ende 1949 durchgeführt worden ist„ Durch eine solche Aussonderung wurde für einen mit den Verhältnissen vertrauten Dritten erkennbar gemacht, daß die Firma KJBHB fPM diese Stangen nur noch als Verwahrer für die Klägerin besitzen wollte, Hern die Klägerin», was das Berufungsgericht in anderem. Zusammenhang unterstellt haty mit der Firma eine Vereinbarung getroffen hatte, wonach diese sum Austausch des Materials mit eigenem Material ermächtigt war, so wäre in dieser Vereinbarung auch eine Ermächtigung der Firma Kenthalten, den Austausch der drangen durch ein Insichgeschäft vorzunehmen* Ein solches Geschärt wäre allerdings nur dann rechtswirksam, wenn der Eigensumswechsel auch für einen Dritten erkennbar verlautbart worden wäre. Eine solche Verlautbarung kann jedoch in der besonderen Lagerung und im übrigen in der Kennesiebnung der orangen, wie sie von IVHHP vor-genommen worden ist, geseren werden» Hierfür war nicht erforderlich;. daß auch noch eine Liste geführt wurde; aus dor sich weitere Einzelheiten über den Bestand der Klägerin entnehmen ließen. Sie konnte jedoch von Bedeutung sein, wenn sich hieraus eine insensch-idung des als Eigentum der Klägerin behandelten Bestandes von dem übrigen Material der Firma JM■■ hätte entnehmen lassen, 1 eder.-f©3.1s hinreichender Sicherheit ein Mindestanteil aer Klägerin an dem hinter der Baracke liegenden Material fest st eilen läßt. In .diesem Zusammenhang könnte erheblich sein daß nach der Aussage des Zeugen KjflHHI der besondere für die Klägerin gebildete Haufen non Bisenstangen noen bis Bnde 1950 von dem anderen Material getrennt gelagert genesen sein soll, Wenn nach diesem Zeitpunkt eine Vermengung des Materials mit solchem der späteren Gemeinschuldnerin eingetreten ist; so wäre auf Grund des Ergebnisses der Bev/eis-auf nähme zu prüfen, ob der Gesamtbestand noch ln größeren. Das Berufungsurteil tarn daher auch zu diesem Punier nicht bestehen bleiben, veil das Berufungsgericht die Möglichkeit einer Feststellung eines Mindestanteil § ger Klägerin an dem Gesamtbestand unter den oben erörterten Gesichtspunkten nicht in Betracht gezogen hat.» ob dem Berufungsurteil wenigerens darin beigetreten nerden kann, daß der Beklagte seine Pflichten als Konkursverwalter gegenüber der Klägerin nicht schuldhaft verletzt habe * Das Berufungsgericht hält es für ausreichend, daß sich der Beklagte auf eine Auskunft des Buchhalters Et-terer verlassen habe, der ihm die weiß gekennzeichneten Stangen als der Klägerin gehörend bezeichnet habe,, “er Revision ist jedoch zuzugeben? daß der Beklagte sich im Hinblick auf das Schreiben der Klägerin vom 8, August 195-1 nicht mit dieser Auskunft hätte begnügen dürfen-, vielmehr den Sachverhalt insoweit als noch nicht genügend geklärt hätte ansehen müssen* Er hätte wenigstens der Klägerin Gelegenheit geben müssen, sich zu dem Ergebnis seiner Feststellungen zu erklären., auüerung des übrigen Materials vollendete Tatsachen schuf und es der Klägerin hierdurch unmöglich machtihre Aussonderungsrechte an diesem Bestand au wahren.. hatte sich d Behauptung der Klägerin dem Beklagten ausdrücklich des Konkurs"erfahrens beb.ilf-Abgesehen davon härte eine frühzeitige Er-uiarung ues Beniagten cie Klägerin selbst veranlassen kennen, auf zu verreisen oder von diesem Aus- un dem Berufungs-aaß sich der Be--■■■■H habe „ s s u i j- ;s c ar nur oer den Sachver-rshsdesi nach z-uinut- irg gewesen wären ehr daher nicht wsrreilung des hätte auch die usig gereen rierri obliegende sorgt xrdode den r “ v- cj. diese in dem t1etzt noch, streitigen umfange abgeleinu, iiaben würde und daß ihm dann hieran insoweit ein Verschulden nicht vorzuwerfen gewesen wäre-. Dem Berufungsgericht kann auch insoweit 'nicht beigetreten werden,, als es den Anspruch der Klägerin gegen die Konkursmasse (§ 59 HrJ K?; verneint hat? ff Ja Der Beklagte hat sich ln dem Schreiben vom 28? gust 1951 an die Klägerin gegenüber dem Anspruch auf Herausgabe von 98 Stangen auf ein Zurückbehaltungsrecht wegen einer angeblichen G-egeriorderung zur hasse berufen? Es entsprach daher seinem Willen, auch solche Sachen für die Konkursmasse in Besitz zu nehmen, an denen der Klägerin Aussonderungsrechte susianden, Wenn er seine Befugnisse dadurch überschritten hat, daß er über Eigentum oder Miteigentum der Klägerin durch Wei--terveraußerung verfügte, fiel aiese Rechtshandlung in seinen gesetzlichen Wirkungskreis,- Es kann daher in diesem Ralle, wie bereits oben unter Abschnitt I ausgeführt worden ist,, eine über den Erlös hinausgehende Schadenshaftung der Masse begründet sein? Die Ausübung des Zurückbehaltungsrecht es begründete', für den Konkursverwalter die Pflichten eines Verwahrers (Hahne bei Soergel BGB 8-,Aufl? HG LZ 191.8,1066 - Hecht 191S Kr?1358 unter Bezugnahme auf §§ 1215,688 flg„ BGB) und zwar hinsichtlich sämtlicher .der Klägerin mit ihrem Aussonderungsoegehren im Schreiben vom 8? Wenn ihm ihre Herausgabe dadurch unmöglich geworden ist, daß er sie veräußert hat, ohne den Umfang des der Klägerin gehörenden Bestandes vorher gekiärz zu haben? Konlcur sverwalters hierfür in An-hi cten schuldrechtlichen Bestimmun-.ehkeit der Erfüllung einer Heraus-280 ffH BGB zu beurteilen» Wird >er Konlrursverwalter der Klägerin ende Stangen veräußert hat, so würde ihn nach § 282 BGB die Beweislast dafür treffen» daß die Unmöglichkeit der Herausgabe von ihm nicht zu vertreten sei», Er hätte also darzulegen.- o. :.\V hü ge o et e: io os een Üb er die unz vltrae, daß die Klägerin ihren rieht genügend gewahrt hat, ün-;spunkt würde daher zu prüfen sein, ich Empfang des Schreibens des Konkurs-■ August 2951 weitere Maßnahmen zur venueruugsrschcs dem Umfange nach hätte .et gewesen wären• asr Irrtum zu beseitigen, oder ob die Klage--üres Schreibens vom 4, September dem sie den Konkui '• c;- ~r 0 7" \'J r- Die Ent Scheidung über die Kosten der Revision hängt von der Endentscheidung des Processes ab und war daher dem Berufungsgericht zu Libertrageno DroGroßmann 35 r »6 eihaar Artl Brc,Bpieler Dr<J) ersehe