BGH · VIII ZR 280/93 vom 10.10.1994
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Wolf und die Richter Dr. Paulusch, Groß, Dr. Hübsch und Ball am 10. Maßgebend für die Bestimmung der Beschwer des Beklagten durch das angefochtene Urteil ist sein Interesse (§ 3 ZPO), dem Verbot, bis 9. Die Revision erstrebt eine HeraufSetzung "auf über 60.000 DM" und macht hierzu geltend, der Beklagte wäre bei Wirksamkeit des Wettbewerbsverbotes gezwungen, seine in HflIBI neu eingerichtete Praxis aufzulösen und sie in einen mindestens 20 km vom Stadtkern !■■■■ entfernt liegenden Ort zu verlegen. Damit ist eine ermessensfehlerhafte Schätzung des Wertes der Beschwer durch das Berufungsgericht jedoch nicht dargelegt. Das Vorbringen der Revision ist mangels Angabe konkreter Zahlen nicht nachvollziehbar und kann deshalb auch keine Grundlage für eine eigene Schätzung des Senats bieten. Davon abgesehen untersagt der angefochtene Urteils Spruch, der für die Beschwer des Beklagten allein maßgeblich ist, diesem lediglich eine Betätigung als Orthopäde in und gebietet ihm nicht auch, den Mietvertrag, den der Beklagte trotz des vereinbarten Wettbewerbsverbotes geschlossen hat, zu beendigen und eine neue Praxis außerhalb der 20-km-Grenze einzurichten.