BGH · VIII ZR 277/89 vom 27.09.1989
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der Beklagte hat nicht dargetan, daß er den Vollstreckungsschutzantrag gemäß §712 ZPO im Berufungsrechtszug gestellt hat; hierfür ergeben sich weder aus dem Protokoll vom 4. Juli 1989 noch aus dem angefochtenen Urteil, in welchem die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit auf die §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO gestützt wird, ausreichende Anhaltspunkte. Sofern der Beklagte, wie er geltend macht, den Antrag gemäß S 712 ZPO im Berufungsrechtszug mit seinem Schriftsatz vom 29. Juni 1989 gestellt haben sollte, über den das Berufungsgericht dann noch nicht entschieden hätte, kann er insoweit eine Ergänzung des angefochtenen Urteils nach SS 716, 321 ZPO herbeiführen (vgl. Februar 1982 - VIII ZR 39/82 « NJW 1982, 1821 f); die zweiwöchige Frist auf Ergänzung des Berufungsurteils nach § 321 Abs. 2 ZPO war durch die Gerichtsferien gehemmt (S 223 Abs. 1 ZPO) und ist noch nicht abgelaufen.