BGH · VIII ZR 254/92 vom 17.02.1993
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Wolf und die Richter Dr. Brunotte, Dr. Paulusch, Ball und Wiechers am 17. Februar 1993 gibt dem Senat keine Veranlassung, die Beschwer des Klägers unter Abänderung des Senatsbeschlusses vom 13. Der mit der Gegenvorstellung und der ihr beigefügten eidesstattlichen Versicherung des Klägers behauptete Schaden war - abgesehen von den Bedenken gegen seine angebliche Höhe - nicht Gegenstand des Rechtsstreits in den Tatsacheninstanzen. Soweit sich in den Schriftsätzen des Klägers Sachvortrag zur Darlegung des geltend gemachten Schadens findet, wird dieser damit begründet, daß die Wettbewerbsverstöße der Beklagten zu einer Begünstigung der Firma RfllB und zur Stärkung von deren Wettbewerbskraft zu dem Nachteil der vom Kläger übernommenen Firma RflV BW geführt haben könnten (S. Ein Schaden in Gestalt entgangenen Gewinns würde demgegenüber voraussetzen, daß die Firma RflBV die von ihr vertriebenen Maille-Produkte vom Zeitpunkt der Geschäftsübernahme des Klägers an von diesem zu dessen Verkaufspreisen bezogen hätte, wenn sie nicht von der Beklagten über die Produktionsdaten der Firma S0H informiert worden wäre. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Mitteilung von Froduktionsdaten der Firma sflH für den von der Firma auch schon zuvor praktizierten Direktbezug von Maille-Produkten ursächlich gewesen sein könnte.