BGH · VIII ZR 152/94 vom 06.07.1994
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Wolf und die Richter Dr. Zülch, Dr. Hübsch, Ball und Wiechers am 6. Der Antrag, die Beschwer der Kläger auf einen 60.000 DM übersteigenden Betrag festzusetzen, wird zurückgewiesen. Juni 1991 im Rahmen eines Räumungsrechtsstreits verpflichtet hatten; der Betrag ist an die Beklagten durch Inanspruchnahme einer von den Klägern gestellten Bankbürgschaft am 25. Den Wert der Beschwe hat es für die Klüger auf 60.000 DM festgesetzt. Mai 1994 begründet; zugleich haben sie beantragt, die von dem Berufungsurteil ausgehende Beschwer auf einen 60.000 DM übersteigenden Betrag festzusetzen. Der Antrag, die Beschwer der Klüger auf einen Betrag von mehr als 60.000 DM festzusetzen, ist zwar zulü sig gestellt, da der Beschluß des Bayerischen Obersten La: desgerichts, durch welchen der Bundesgerichtshof für zu-stündig erklärt wurde, erst am 11. Bis z diesem Zeitpunkt war das Bayerische Oberste Landesgericht das zustündige Revisionsgericht, bei dem sich die Klüger durch ihre zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten gemä| S 8 Abs. 1 EGZPO vertreten lassen konnten (vgl. Dabei behalten die vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht vorgenommenen Prozeßhandlungen ihre Wirksamkeit auch nach Abgabe an den Bundesgerichtshof (BGH, Beschluß vom 26. Nachdem das Berufungsgericht dem Klagantrag auf Zahlung eines Betrages von 80.000 OM nur in Höhe eines Betrages von 20.000 DM stattgegeben und im übrigen die Klage abgewiesen hat, sind die Kläger danach mit einem Betrag von 60.000 DM beschwert. Soweit die Kläger geltend machen, die Verurteilung der Beklagten zur Zahlung eines Betrages von lediglich 20.000 DM und die daraus folgende Festsetzung der Beschwer beruhe auf der Verletzung gesetzlicher Auslegungsregeln bei Auslegung des Vergleichs vom 3.