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BGH · VIII ZR 140/15

Gericht: BGH · Aktenzeichen: VIII ZR 140/15

Die Erinnerung der Beklagten gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom 28. Der Senat hat die Nichtzulassungsbeschwerde der Beklagten durch Beschluss vom 21. Juli 2015 Erinnerung gegen den Kostenansatz vom 28. Über die Erinnerung entscheidet beim Bundesgerichtshof gemäß § 1 Abs.5, § 66 Abs.6 Satz 1 GKG grundsätzlich der Einzelrichter (BGH, Beschlüsse vom 23. Dieser setzt die Gerichtskosten jedoch zutreffend mit 292 € an (Kostenverzeichnis Nr. 1242 der Anlage 1 zu dem GKG i.V. fälscht" worden, ist bereits durch Bescheid der Präsidentin des Bundesgerichtshofs vom 9.

Zitierte Normen: § 66 GKG
KostenansatzBundesgerichtshofsZBErinnerungGKG

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
VIII ZR 140/15
vom 17. Mai 2016 in dem Rechtsstreit
 hier: Erinnerung gegen den Kostenansatz
ECLI:DE:BGH:2016:170516BVIIIZR140.15.0
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Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 17. Mai 2016 durch den Richter Kosziol als Einzelrichter
 beschlossen:
Die Erinnerung der Beklagten gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom 28. Juli 2015 - Kostenrechnung mit Kassenzeichen 780015131684 - wird zurückgewiesen.
Gründe:
1	1.	Der	Senat	hat	die	Nichtzulassungsbeschwerde der Beklagten durch
 Beschluss vom 21. Juli 2015 nach einem Streitwert von 4.282,80 € als unzulässig verworfen. Mit Schreiben vom 7. und 18. März 2016 macht die Beklagte geltend, dass sie am 31. Juli 2015 Erinnerung gegen den Kostenansatz vom 28. Juli 2015 eingelegt habe. Der Kostenbeamte hat der Erinnerung nicht abgeholfen.
2	2.	Über	die Erinnerung entscheidet beim Bundesgerichtshof gemäß § 1
Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG grundsätzlich der Einzelrichter (BGH, Beschlüsse vom 23. April 2015 - I ZB 73/14, NJW 2015, 2194 Rn. 7; vom 8. Juni 2015 - IX ZB 52/14, NJW-RR 2015, 1209 Rn. 1).
3	3.	Die	zulässige, insbesondere statthafte (§ 66 Abs. 1 GKG) Erinnerung
 hat keinen Erfolg. Im Verfahren der Erinnerung gegen den Kostenansatz können nur Einwendungen erhoben werden, die sich gegen den Kostenansatz selbst richten. Dieser setzt die Gerichtskosten jedoch zutreffend mit 292 € an (Kostenverzeichnis Nr. 1242 der Anlage 1 zu dem GKG i.V. mit Anlage 2). Das Vorbringen, der zugrunde liegende Senatsbeschluss vom 21. Juli 2015 sei "ge-
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fälscht" worden, ist bereits durch Bescheid der Präsidentin des Bundesgerichtshofs vom 9. Mai 2016 beschieden worden.
4	4.	Das	Verfahren	über	die	Erinnerung	ist	gebührenfrei	(§	66	Abs.	8
 Satz 1 GKG).
Kosziol
 Vorinstanzen:
AG Kitzingen, Entscheidung vom 21.01.2015 - 3 C 837/12 -LG Würzburg, Entscheidung vom 12.05.2015 - 42 S 286/15 -