BGH · VIII ZR 108/92 vom 27.01.1993
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Wolf und die Richter Dr. Brunotte, Dr. Paulusch, Groß und Wiechers am 27. gemäß § 554 b Abs. 1 ZPO in der Auslegung durch das Bundesverfassungsgericht (Beschluß vom 11. Die Revision der Widerbeklagten zu 2) wird als unzulässig verworfen, soweit sie sich dagegen richtet, daß das Berufungsgericht ihren Antrag, die Zwangsvollstreckung aus den vollstreckbaren Urkunden des Notars Siems aus Bremervörde vom 25. Die Revision der Widerbeklagten zu 2) ist in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang unzulässig. Wird - wie hier - bei der Entscheidung ein Antrag versehentlich (BGH, Urteil vom 27. November 1979 - VI ZR 40/78 = NJW 1980, 840/841) - für ein bewußtes Übergehen ist weder von der Revision etwas vorgetragen noch sonst ersichtlich - übergangen, so ist das Urteil auf Antrag durch nachträgliche Entscheidung zu ergänzen (§ 321 Abs. 1 ZPO). Die nachträgliche Entscheidung muß binnen einer zweiwöchigen Frist, die mit der Zustellung des Urteils beginnt, beantragt werden (§ 321 Abs. 2 ZPO). Wird die Frist versäumt, erlischt die Rechtshängigkeit des übergangenen Anspruchs (BGH, Urteil vom 8.