Juli 2002 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Deppert und die Richter Dr. Leimert, Wiechers, Dr. Woist und Dr. Freilesen beschlossen: Gegen Beschlüsse der Oberlandesgerichte im Beschwerdeverfahren ist als Rechtsmittel zu dem Bundesgerichtshof ausschließlich die Rechtsbeschwerde eröffnet. Ein außerordentliches Rechtsmittel zu dem Bundesgerichtshof ist auch dann nicht statthaft, wenn die Entscheidung ein Verfahrensgrundrecht des Beschwerdeführers verletzt oder aus sonstigen Gründen "greifbar gesetzeswidrig" ist (Bundesgerichtshof, Beschluß vom 7.
BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS VIII ZB 55/02 16. Juli 2002 in dem Rechtsstreit Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. Juli 2002 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Deppert und die Richter Dr. Leimert, Wiechers, Dr. Woist und Dr. Freilesen beschlossen: Die Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluß des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 4. April 2002 wird verworfen. Gründe: Gegen Beschlüsse der Oberlandesgerichte im Beschwerdeverfahren ist als Rechtsmittel zu dem Bundesgerichtshof ausschließlich die Rechtsbeschwerde eröffnet. Eine solche Rechtsbeschwerde ist hier nicht statthaft, weil weder ihre Statthaftigkeit für diesen Fall vom Gesetz ausdrücklich bestimmt ist noch das Oberlandesgericht die Rechtsbeschwerde in dem Beschluß zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 ZPO). Als Rechtsbeschwerde wäre die Beschwerde - darüber hinaus - unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist (§ 78 Abs. 1 ZPO, vgl. Bundesgerichtshof, Beschluß vom 21. März 2002 - IX ZB 18/02, ZIP 2002, 1003). Ein außerordentliches Rechtsmittel zu dem Bundesgerichtshof ist auch dann nicht statthaft, wenn die Entscheidung ein Verfahrensgrundrecht des Beschwerdeführers verletzt oder aus sonstigen Gründen "greifbar gesetzeswidrig" ist (Bundesgerichtshof, Beschluß vom 7. März 2002 -IX ZB 11/02, NJW 2002, 1577 = WM 2002, 775 ). Dr. Deppert Dr. Woist Dr. Leimert Dr. Freilesen Wiechers