BGH · VIII ZB 12/86 vom 26.03.1986
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Die sofortige Beschwerde gegen den Beschluß des 14. Gegen die Beklagten ist durch Urteil des Landgerichts eine einstweilige Verfügung ergangen. Die Kosten hat es dem Kläger zu 1/9, den Beklagten als Gesamtschuldnern zu 8/9 auferlegt. Die Beklagten haben gegen das Urteil "auf die Kostenentscheidung begrenzt” Berufung eingelegt und beantragt, die Kosten des Rechtsstreits dem Kläger aufzuerlegen. Das Berufungsgericht hat die Berufung als unzulässig verworfen, weil die Beklagten allein die Kostenentscheidung des erstinstanzlichen Urteils angreifen« Die dagegen gerichtete sofortige Beschwerde der Beklagten ist - ohne daß es auf weiteres ankäme - nicht statthaft und muß deshalb verworfen werden. $ 519 b Abs« 2 ZPO in Verbindung mit S 547 ZPO kommt hier nicht zu dem Zug, weil der angefochtene Beschluß im Verfahren der einstweiligen Verfügung ergangen ist« Nach S 545 Abs. 2 ZPO ist die Revision gegen Urteile, durch die über die Anordnung einer einstweiligen Verfügung entschieden wird, nicht zulässig« Diese Vorschrift geht der Regelung des § 547 ZPO vor, nach der die Revision stets stattfindet, soweit das Berufungsgericht die Berufung als unzulässig verworfen hat (vgl.