BGH · VIII ZB 11/98 vom 13.05.1998
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch die Vorsitzende Richterin Dr. Deppert und die Richter Dr. Zülch, Dr. Beyer, Dr. Leimert und Wiechers am 13. Die Parteien streiten darüber, ob zwischen ihnen ein Vertragshändlervertrag zustande gekommen ist, durch den der Beklagten in Deutschland das Alleinvertriebsrecht für die Produkte der in Italien ansässigen Klägerin eingeräumt wurde. Die Beklagte nimmt die Klägerin - widerklagend - auf Schadensersatz wegen Verletzung ihres angeblichen Alleinvertriebsrechts in Anspruch und verlangt im Wege der Stufenklage unter anderem Auskunft über die von der Klägerin getätigten Direktgeschäfte in Deutschland. Durch Teilurteil des Landgerichts wurde die Klägerin verurteilt, "der Be- Das Oberlandesgericht hat die Berufung als unzulässig verworfen, da die Klägerin durch das erstinstanzliche Urteil nur mit etwa 1.000 DM beschwert und daher die Beru-fungssumme nicht erreicht sei. Die Zulässigkeit der Berufung der Klägerin hängt davon ab, daß sie durch das landgerichtliche Urteil mit mehr als 1.500 DM beschwert ist, § 511 a ZPO. sichtliche Zeit- und Kostenaufwand der Klägerin für die Erteilung der Auskunft maßgebend. Seine Bewertung des voraussichtlichen Zeit- und Arbeitsaufwandes der Klägerin mit 1.000 DM ist als Ermessensentscheidung vom Revisionsgericht nur daraufhin zu überprüfen, ob die Vorinstanz die Ermessensgrenzen überschritten oder von ihrem Ermessen in einer vom Zweck der Ermächtigung nicht gedeckten Weise Gebrauch gemacht hat (st.Rspr., z.B. Senatsbeschluß vom 28. Ob dies nach dem Vorbringen der Klägerin in Handarbeit oder, wie die Beklagte meint, per Computerausdruck erfolgt, ist unerheblich. Wenn das Oberlandesgericht den erforderlichen Zeit- und Kostenaufwand der Klägerin auch für den Fall mit höchstens 1.000 DM be-mißt, daß die Auskunft in Handarbeit erstellt wird, so