BGH · VIII ZA 7/89 vom 08.11.1989
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Wolf und die Richter Dr. Skibbe, Treier, Groß und Dr. Hübsch am 8. Juni 1989 hat der Senat der Klägerin die für die beabsichtigte Revision beantragte Prozeß-kostenhilfe versagt. Juli 1989 eingegangen ist, hat der Bevollmächtigte der Klägerin erneut um Bewilligung von Pro-zeßkostenhilfe nachgesucht und darauf hingewiesen, er habe die niedergelegte Sendung nach dem Ende des Semesters (in Trier) erst am 17. Eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung dieser Frist käme nicht mehr in Betracht, weil die Zweiwochenfrist des § 234 Abs. 1 ZPO gleichfalls versäumt ist. Diese beginnt nach § 234 Abs. 2 ZPO mit dem Tage, an dem das Hindernis, das der Wahrung der Rechtsmittelfrist entgegenstand, behoben ist. Das in der Armut bestehende Hindernis gilt als behoben, wenn die Partei nach Bekanntgabe des die Prozeßkostenhilfe versagenden Beschlusses Gelegenheit hatte, sich darüber schlüssig zu werden, ob sie gewillt und in der Lage ist, das Rechtsmittel auf eigene Kosten durchzuführen. Die Klägerin kann sich nicht darauf berufen, daß ihr Bevollmächtigter von der Entscheidung über den ersten Prozeßkostenhilfeantrag wegen studienbedingter Ortsabwesenheit erst am 17.