Ha ehschla gewerkt - ja Amtliche Sammlungn ja -
BrilLlRegVO 78 Art, I Mr, 1; GIB § 78 Abs-. 1
Ist die Beteiligung an einem Yerdingurigskarte.11 von Bau-Unternehmern -während der'Geltung der Verordnung hr.. 78 der britischen Militärregierung, ' a Iso bisdzu dem 71.• De- 7 zember 1957', nicht abgeurteilt worden, no kann sie danach als ördnungswidrigkeit gemäß dem ' § '58 Abs. 1- Hr? 1. GWB:?;? geahndet werden., -:'?:
■StGB § ;2 Absc' 2 ??>?
Die Vorschrift des § 2 Abs. 2 ist entsprechend anzuwenden>• wenn das Gesetz eine bisher als Straf tat beurteii/tc jJanö-■ lung Künftig nur noch als Ordnungswiärigkeftiahsieb?? Bles gilt; aueh?bei der Ablösung- von Besatzungsreclrtldur ch deütschesAKecht'' (hier?1 BrMilRegVO 78 und?GWB : 38 Abst :lt s
StGB Yorbem? ;???:§; .73 ?r Furt set zungszusai?!^^^
i?) AuehdAihe Ordhungswidragheif: kann :forfgesetz:l:ibdiäjigen : s?7Y erden?'';. ' ■ " t?;7? ■.
b;j Ein GesamtvorSatz imtSinn: der Rechtsjirechü^
???; ; g e r i c h t s ho f sited mm t - a ucb min : B e tra eh t * Ahn de r; lat er; z ü~;. ?? dämmen mit ■äh'deren;: TJnterhelimern einehAorganlsiert^ RRA/bärat (erf teiltet der.'yontVornherein; da zurbest immt ;;isf? je die Wettbevverbswirkung: künftiger . jährlicher Bauaus-m ?;; schreibungen eines bestimm ten. Bereichs f üf 1 ■ gewis ?j zeitlich noch ;nacht begrenzte Dauer systematisch aus-?;?■szuschalten» Daß dio Gesani11a t von vornherein zei tlich tt 1? einigermaßen bestimmt ist, gehört nicht notwendig zu dem h?
G e sa mtv o rsa t zv7'7--. ?;? 7";' ???;
: BGR7 Be s chit vt; 24 „ Hovember .1958 - KH3
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3 In dem Bußgeldyerfahre'i|;; 9^
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den liefhauunteruehmefi£:Vaus;>^^
N< _: \- gehören am 1893 in 8; _ rhj.
Iwegen 1'or '1 gee:etzter 0:rdnuxgswidrigkeit •.§ 38 Abe i3;;;:Nr iih:,'.i
ßat d erKart sIlsen at d es Bund e sg o r:lc lit" sho f c s nach An h o r y;ng ;;;d erljlan des fart el 11 e nor de am 24 h November i 938 lies c hi c s son;-
■3 Die D icht sh eschwefdel^ den BepchlüMll^^
a led.Schiaswig-Hois^ ei-Sl;f;l;;
.;o;geriQhts vom 2. Jail '998 wird verworfen,.
1 ,■ Per BeSchwerd e führ er hat die Kos'ben des Rechtsmittels an. tragen,
■ .all
h 3 Das Ob er land esgeri eilt hat gegen den Betroffenen ;wegan fortgesetzter Ordnungsvvidr.Lgke.i.t eine Geldbuße '/on ■ 4-i2dpi;Mdfestgesetzt1, weiller>als .. /Bauunt^ ■
aus sehr eit inigen in derllZeitlvom Sommer.;l'].953 .hisnzu dem ■Januar.. B 9 33.1 aufhffruhdfhplanmaßig. orgänisierter unzulslssiger.,' Breis-; ah sprachen iiii-b and erenlüntdrrehmef nl .zahlreiche,; Angel oie;B;3 und : S ch einang eh ö t e; ahg eg eh en ■ :uhd s i eh ü adurch ■ Vorsatz licja"; über. die. hrwirksamkeii: ;yon-;Jertragen ;i:m13inne3^
...'Micfi;,;'!. / Gr WB. hinweggesetzt' .'hat «y i:'p.o;3|i
Brfdlgb
Die Bechf;Sh e.schwerd bildes: 3 etreffenen;1hat keinen
■/ " ab- ' 7; .
.I <, Jli e \'Yerf al?rensrugeft sind sämtlich unhigrun| etui77i;7;i
' ' 1A ■'
. Die "Antragsschrift der KartellDeDörde ist dem i;;A-iv' Betroff euer mit; dem Hinweis.;; zuzust ellehA daß. er - binnen einer rom Dersitzenden zu bestimmenden Bristläazuv Steilung h ehmen un diAnirägeisteilen könne ,§ 81 Abs> 3 G-WB) u Diene Frist .hat ■ der Vor sitzende auf 'di er Wochen festg es et zu,
Die Geschäftssteile hat 'die; Zustellung mit Ycrdru.ok bewirkt ? 'der ..den Erforiernissen des § 8': Abs., 8 G-WB an tsich ent spricht und auch die Prists et zang . vorsieht (hin-7nen"einer hon mir als Vorsitzenden7hestimmten Frist von7\;A: o c 17Wochen;* Stellung nehmen!l), Sie hat jedoch ifoersehe n ,-:dietherfügte Frist in dem-Vordruck: e:i nzusetzor; Die Zu-
"'t'A ■ '■.":'■■■■ . ... ■' .■■■ 7' ■■ :• ■■■.' ' ' ' •' ' ' • 7'' ••
Stellung ah: her Betroffenen, ist in d ieser Form jiiü 2i„
• A|ri 1:19 58 7ges chehan a :;Er st nach 1Ö Wo chenam 72. Jui i 19 58 A; ihpehdpm.::,.keine.';i.ÄuiBerung,des; Betroffenen eingegangen war, hat :;d ef 7S:enät;: über , den Antrag der Kartellbehörde entschieden-
'^^l^phtigteiheiange :d;e.e..::Betre7ife:h,en''' s ihikdur..ehi5';;7tt77i7 l|;ie.ses: ö f fens' ichfli ch et ' ger^gfügi^:e7.Ters ehen hichf ■ be-A Agi teintrachtigt whidpni Die zogest elf AeiAuf ford er hng>: zur' ikAkPiui: ■'Äußerung .. iieß7>hei7;;ters:t Beurteilungdkeihen /Zweif el7;i,A
,darandaß7;..angemessene7 Frist - 'zur Äußerung■ lges etzt..:uhdAle u#:: :di|ii ch;7übers ehen.\;7word en7war.?. ihre Dauer in.- dem: Vordruck tanzugeb ep 7;7Der BB:e s chwerd e führ erg hat t e77t QlWo'chei^
U;ach.7$.eri^ dem Antrag tier/Kartell^,/
Tbehöfde7 zu;:äußernihEr,-mußtei mits::Entsekeidurg reebnen f.:wenn . r er : die - Gele g o nhe io : zur 7 Außer xm:g ■' ni ch t -h i n ri eh.; 7 ang eme ss en ipA 7A Frist benutzbeo Der Zweck des § 8: AbshtiiG^ liehe Gehör zu gewährleisten,: ist daher trotz des Versehens
dfer öeschäftssteIle gewährt» Das Oberländesgericht -hat ! ; auchonicht verrrühtfi^ entschieden, ; ff
2, : Die •■feufklärühgspf 1 i ch t •• ist "nicht yerletzff f :
: (■.§§' 82 Ats, ffg 2 -GWB:?D244 :Ahsi 2 StPO) . : ff
a) Die Rechtsbeschwerd.e macht geltend s der,/KarteIfpP senat stelle; in dem angefochtenen Don eh laß Deal,, den jf 2 Betroffene habe in den;ihm :zur Bast gelegten Bällen Bau- p; leistungen ’"zu dem Nullprfeis'1 -angebot enf, Dieses Anbieten sei nach den inzwischen; aufgehobenen" Vorschriften;.der t; r bhltMilRegVQ 73. für die Strafverfolgungfaber nicht he-- f; deutsam gewesen, f sondern /bereits die verbotene Preisab- ff sgranha. Wesentlich sei das; Anbietenterst für denDEatbe- f; stand einer Ordnüngswidrigkeit (§ D8' Abs, t Br, . ; G-WB;., ff Bine'.sole he liege nur f;vorf? wenn sich :j emändptpier^nä-iei.p ; ff Dhwirksomkeit einer Preisabsprache hinwegsetzt;, pie- Er- if mittlungen gegen den Betroffenen seien noch, auf .dei7Gi1i!«-[ läge d.;er:: MRyo 8'-geführt worden* Dabei habe; er, das An- f bieten zu dem Nullpreis weder zugestanden? noch sei), in fdieser|f Richtung etwas gegen; ihn ermittelt worden« Die Rechtebe- ff .sehwerde sieht eine :Verletzung derlAufklärungspflicht derlei f daß das ,Oberlandesgericht; nicht von Amts wegen fErmittlumps .hierüber veranlaßt hat (§.§ 82 Abst 2 G-WB., 2c.a ffc :■ f htPOD. '.;f ;2f f-f’f/rff^ £^:f Pf ff P; ■ ■
f Diese ;Eüge;.ist;;;hnbhgründ ettff
f fln Bußgelds aehe;h;;fg^ gemäß 82Abs z-zf.- GWB- die ff i Vorschriften. über .dashStrafterfahrehf-sinngemäßfPfsdwelt, i.
. das,G-WBj. was-insoweit nicht zutrifftmhichts ;anderes;;.be- ;
stimmt,; Das G ericht; hat den 8 ac hu erhall daher von Amts f fhegen unter allen rechtlich wesentlichen Gesichtspunkten; f
■ vollständig auf zuklär enf; Diese Grundp:i: 1 ichl cles 3 traf rer--- : fahrens beherrscht auch das Bußgeldverfahren nach den . i § §, 81:' ■ f lg ,1 All er ding's uw erd en b ei hieß en Ord nungswid rig-;
heit en gßsoweit; ünb ed ent ehd'ere:';;Einz elh'eite'hv'iii‘:Be:fcr ach^l; :ßi kommen, häufig weniger s brenge Anx'cruerungen;!äitläio Auf-:" 'h klärungspflichi zu stell en sein, als im eigentlicheh Strafg :w erfahre hi ßD as. kann:hier ;s edooh oif en b 1 eib en,
. :.ß>Den..ß.Brmii t lung ©hug egen .den B et r of f eh e 'ht'Ifegähßh e-i';ßß:ß :s chlagn ahmt e■ Uni er 1 ag en ß:fe hiß: ehemalig en nUahh et r i eilst tr at er siß Dr: P- und dessen AngabehtzU Uruhdel: Aus:lihnen -geht das
Verhalten, der heteiligten Bauunternehmer hei den Bauaus-sehreibungen und freisahsprachen im einzelnen horror,;Dazu gehörte few ei1s die Absprache, welcher Unternehmer d as hied right e;. A hg ehp t , zu dem: il’Nu llpr ei s 1:):: ur.d welche ander en Unt erhehmerf höhere De c fang oh oie lab zugehen hatteho .-Diese 111 r : Dfmittlungsunteriagenbhnthalt eh, e ihe;..'Liste> derjenigen: Bau-ilorhah. en;j: h e i w eich en d er B e s c hw erd e führ er : für .: d en .Auf trag ■: vorgesehen worden .war .undßßzu dem Nullpreis angebqiehgßäeuß ;v|uschlag: erhalten ■: und 1 den Auftrag ausgeführt ;hat olAlle ... iß ff es e Er mit t lün gsefg eh ni s s eß sind d em B e s chw erd e führ er ß hei; . idleflpolizeilichen Vernehmung (12.„i Juni ß9 57.)ßundßvon ßd em :-ßß i Atrtsrichterß: (:Vernehmung:,:.^-'123 , Dezember 1957)i vofgehhit.hnßßßß:ß wörd en.ß: Er:. hat si e une ingeschränkt ßzugeg eben ßund: ßei-henß ß;ß Vörheßialt Inür in: ßand ererßihieri unwesentlicher Richtung'ßll'ßg'-ß. gemacht„ ’Die beiden VernehmÜngsniederschriften 'enthaltenßß :.aßD erd ing sß keine lausdrückliche Eröfi erung 'ßdier- .einzelnen ß.ßßfß ; Ang ebo t e ß z um Uu 11 pr e i s „ ■ Je doch h at id er ,ßB e s c hw erdefühl' e r ig ■iß-das; ton .Eio Pi angegebene '-'erfahren sei den Preisab-
sprachen und Ausschreibungen uiieingeschränki zages b and en, also auch; seine eigenen .Angebote zu dem Uul.lpreis gemäß der ihm “/orgehaltsnen IE;.sie.. Unter diesien Umstanden: ßß hatte 6as Oberlandesgeriohtßkeineri Anlaß zu '«eiteren
D
Ermittlungen in dieser dRiehtungo Solche :^Qitsr9n;/Brmitt- ; ! langen drängten sich niehb ads notwendig auf. Der Bach-, p •verhalt war, 'hinreichend; aufgeklärt f/auchd'soweit er das; ::
Merkmal, des Sihh-Hi.nw eg setzens iüh er da e oühwirksamkeit / von 'Preisabsprachen nach- §g'38/pWB;,betrifft c p/
doo ,/ 1 b). 3Das: gilt .8uchi:f uro die ^Beha-uptung-, der Recht she- 3 schreibe 3 der Beschwerdeführer iahe nioi nicht;, wieifest- f gostelll 9 bis J anuar dp 37 orcl nungswid r lg verhält eh r: s end er/h hur Iris' zu dem 11 v August 19.56P- 'Bei der- polizeilichen Mer- ’/ hehmung hato er die ihm vorgehaltene Aufstellung der Eulla g verboteneropreisabspracheng died mit dem de., Februar / 957 ? äbschließt:; in der Form eines'' allgemeinen/Zugeständnisses ,d anerkannt „ ..Bei der,richterlichen Mernehmungohat- er:;nur |■■ hiinsugefügt ?. nähered : Angab e n, üb er:: d en Zeitpunkt d er d'ei n z el-1 hen Abreden konnid er nichtitiehr machend Bem: Oberland ssge- d rieht' ist' daher kein Verstoß/: g egen die Aufklärungspf li ehi vorsmoerfenj ienü:;,es dieses/,/glaubhafte Zugeptändhisdoin der
d '■ • ■ d-'ö- ■ ' V': • ■ •' • P ''■ ::.,pp Pp,/; .. '■ Pv:'':' ' ■; g' dd ■ / d'ü ' ''' ' "A ' g./ ■. P . d d
EntscheidÜng verwertet hatf/./- .. !'
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P-Pg3:pdg..d;:'' ,c pdp,! d.: lO'dod.pv:'. d ; ' ■fgdd rpiojuvp^. ddaHBt:;l' i
v. 3, Ikon. Nichtbeachtung der §Jh'§2g|3bä^ e
Abso 3: StPO -kann- keine . Rede sein» Ber BuBgeldbeschlüß'o
hat o d r ed'-IJms t ähd e /.an zuführen g w eich e dpi e .Bußgeld fest set zung •
hestiimiro..habend dBas ;ist hinreichendd-dgeschehehp-'Das/Ober--- ;
land esgerlebt berücksichtigt die lange ../Dauer7b es ;oränungs- ,.
,wiär-igen' Verhalt ens ? die Höhe, derbrlängt eh3 Auf träge ? -;'
,-das .Einkommen U as -Betreff enen und d en groBen::dümfangd:ddddü
/ähnlicher :v er stoße;:, and.er ei,.Bauunternehmer /defsälVepvpdoo
:Pegepdg-luehfentlastendeoUmstände sind herangezogen worden:
/Ins gewicht fällt ferner die Zahl von :24 Eihzelverstößen, •
df. phgP'"B d /pdvppm; Pa.hd--yp;/p/hg: / j
. im übrigen /beruht/-die /Bußgdläbemessüng,wie/,auch ,
. .jede/:htr.axznmessung:9 auf - pfiihhtgem.äSem,. Ermessen: lies .
Gerichts im :-E;al3meö-:;ä^W;'z^läßsigenf Bußgef de.sl..hnd/\^ fi ii
iBdrücksichiigung der bestimmend eh,. ü^^änä'e^ e,:-er^m
letzung der hierfür maßgebenden Grundsätze üstiinichfi 4äri gitant - -Sie liegt auch nicht darinmidaß/ das Ge rieht ub erft :d an-Antrag ;d er Bart e 111; eh or d e, d i 0 d em Betroffenen noch / -rerschuld et en;Rechtsirrtum (§ i2 Abs- 1 01f(J) zugute gehalten hatte , hinausgegangen Ist, And erwarts%anhär]gige-1: Straf-- oder Bußgeldverfahrenfrdie- angeblich: zihfiedngeii if encS traf en o d er i Bußgeld ern g e führt .\habe^^ d äs f
iG erlebt / nicht ./zu besonderefi: Stellungnahme g%^eranla§ten;l: Dazu ist es 1 w ie: ini eigent lichen:; Straf Sachen , ihichtl ver- '■ ff licht et 0;:/ Die ■ ;abw eichfnä'^lihsiQhtr'der B" esch^erdewürde/ ;■ i zu ^gesetzlichcn icht vörgesfhenehi|:i t eilt eis e;, unmöglichen;f i .Weiterungeh hei der Biegründüngi deil Bußgeldf ist siet zung i i ■ f ühfen.o” ■/l::il . :
ilfi: Auch d ie Barhiftge j st uneegründ e c 1> §ffttsänderung (AHEG Nim 1, § 1 Abs« 2 StGB)1
, i Bas G-WB .1 st erst, am ' c lärm an Ü<38.P nach Begehung d er: Örd nungswidf ig k ei t en, in Kraft getre tenff-Zur iat zeitk wes:* cias Yorhajtcn d es Beschwerdeführers^ alsi ^ergehen gegen die Brit-MR'V'Ö Nr„i ~S (Arte '! Nr, 1 1 Zf ArtV Nr, 9 c ; f.?;.A rt lg ¥11) üb er v erb ot ene Brei s ab sp reichen s t raf b ar 0 ■
Bei der .Ahndung/ durch clen angefcchtenen Beschlußlgaii 1 i diese Vo nicht: mehr-, Durch § :09 Ahs0f 2 GWBlwarfs ie izimii/f i/lf .1 apuar 19 58 . auf g ehoben word enSeit d emi -is t /: d as: S Ich-Hinweg« einen über die ünwirksamikeit .von Abspraoiien;ilim i Sinne des § 18 Abs., 1 Nr, i GWB nur noch/als ördnungs- ■ / Widrigkeit zu ahnde no. Nach Ansicht debs Beschwerde führ er s f
kann, er wegen: dieser Rechtsänderungi gegenwärtig weder be-i istraft noch wegen einer.Ordnungswidrigkeit1belangt werden
Diese Ansicht ist-'abwegig.-,
5
4) Die MEIVO: Ir» 78 ist nach ihrer Aufhebung' nicht 1
mehr anwendbar» Dem; steht die Regelung des' AHE3-ihr „Id vt 1:
Arte 4 id3?» des AHEG Ir0 75 nur scheinbar entgegen! »Die 'f:
AHEG Ir h 7 und 75 gelten '.auch- jetzt- noch. AArt 1 A'Absvi';'
Satz 2. tlV idlh der Bekanntm» vom . 5». Mai ...8955- -■.BARK. II' f;
3.o 405 ):0 Bas AHE Ir, llbesagt .In .Art, 4-g niemand dürfe :
wegen einer .Handlung .merfoIgtlwerä.en?. "die einen'Verstoß I
gegen durch Besalzungsbehördenl aufgehobene'. Gesetzgebung |
.darstellt; es sei dennyldaß die Handlung zugleich gegen ;'
die in Kraft befindliche Gesetzgebung', verstößt/ oder daß
die Strafverfoigung 'innerhalb dreier Monat e nach.Aufheb um
eingeleitst worden ist,,:0i.Es/Ikanntdahangdsteilt bleiben, A ■
hierunter nur "Besät zungsrecht -fällt;/, das: von Besa/bzungs- ■
Behörden aufgehoben wird/l .oder ■- -gemäß und. seit, dem"über- .
■ leitungsvertrage -/..auch,; von deutschen Stellen auxge-i
hobenes.Besätzungsrec-hb.;/ /ln /^.edemtFalle-haben nach; der ' 5
Aufhebung des Besübzungs Statuts durch:; die Bonn er .Vertrags
v (vglv BGH BM MRG;Iri 5b..; Art;-l '1/: A): bei .sachlicher.' [
Hecht Sanierung auch im Aerhältniso auf geholfenen BesatzungH
■ ■ La
..;strafrechts.: zu- d eutsehern ..Recht die : Gr‘und.|edänken.;: desl§ 2 j
:■, 61GB.. übßr d ie: An wend ung, d, es , mi Id er eh -.-R echt s ■■ b e,i-.:;-.ver.spat eh-;
-H.Ahy.rteilüng i oder. Ahndung - zm gelten!:/Daraus: .ergib t-. sich
: die entsprechende Anwendbarkeit des '§ ,2 StGB At All ■
\ - b'7 iDim MRTOlIr» 178 >ar!kexn,;' Zeitgesetz im Ginne : des §-2; Abst.73 StGB (BGHSt ;i6,M 50? -.36;)5 Als Karteliver- - j ■■■.hot enthielt sie, wie.getztldas GWB/ allgemöine'Rechtsge- : ...danken» Die Anwendung. dbsV,.§,A . Abs„ 15 StGB wird auch, durch J .- Aid .Regelung d es' Arte.. AcAHKli Ir.» ;3 Avgt»' II: ,"i'■■ a) ausge- i schlossen» .A ii.,..' 1.11
e) Das GWB beschrankt sieh darauf;. /dasßf rühere
Kartellrecht, darunter die britcMRVTi 78, zu dem-1-1"Januar
'953 aufzuheben (§x1 Q9_ Abs;, 2 GWB}, obwohl zahlreiche x frühere Vergehen nur noch als Ordnungswidrigkeiten geizten; Die Entstehung-: des GWB enthält keinen Hinweis
d aß d er art i g e x ruh e r e Vergeh en' / j e t zt;; üb e rh aupt, n i c ht mehr zu ahnden seien 0 Die Erwägungen ’der ::Eechtsh.esciLwer--
de über die: Rolle des .Mißbrauchs- und d esß Verhotsgrundt-satzsS:hei der Entstehung; des GWB ■sinddafür;ohne Be-x:;x deutungo Biese Erörterungen schufent nicht, s claw er d behaupt et, Unklarhe it gd ar üb er, daß ' d as Ver-vß-
halten des Betroff enen zur Tatzeit nach' der xMRVÖ :UFiv78
strafbar war „ ;:Esßist.;ntehtx ersichtlich, was den Gesetz - ß geher hätte veranlassen können, solche Vergehen von jo-der Ahndung nachträglich frei zustellon- Me Regelung des- § 104 WiStG 1952 berührt die Geltung des allgemeinen Rechtsgedankensä es § 2 Abs,; 2 StGB , nichtvlAüs ihr ergä bt sich d aher; n acht der G egen sch luB, d aßim 'GWB etwas von §x2;-Äbs;, 2 StGB Ahweichendes gewollt ist,, Bafür ist weder eiri:;!r echt spo litis eher ;Grunäx::erkennbar;ß noch sonst ein Anhalt .'zu- bind en',
Iß Vielmehr ist -§-■ 2x AbSc,;- 2 SxGBxim,Bgßgsidv^ entsprachönd: -anzuwendanß Pas He cht ,- derpÖrdnuiigswgdrigkeib: ten,! Id es ,T51 oßen Ungehörs.änis ;auf dem- Gebiete- derVerwal~x ■-tung, gehört -im weiteren'„Sinne, zu dem Strafrecht;^ liegt, n achd; em 0W1G undßd enß ein schlägige$f heb engeset sen9 '9 darunter d em GWB, der rieht erlichen" Entscheidung x x'Zwär, ßxlß s ehen Ges et zg eb er und Re cht s1ehr o eine n. Igrund s at zlieh en ß Unter seßni ed zwischen bloß em Ungehorsam. gegen Verwaltungs--Vorschriften undßkriminellem Unrecht' (BGHSt 11, 263), item; Wirt s ch aft s st rafr ec hi■ und; d em R e cht: d er. Ord nungs- ß; Widrigkeiten;, liegt.', disse.:B.eurteiitmg:, züllG-rundb,ß.;D.äs;xß x
schließt aDer die-Mwenduüg des § 2 Abs» 2 nicht aus,
;Zahlreiche Handlungen, die' gegen' strafrechtliche Verbote •Verstoßenbekunden,.;zugleich - Ungehorsam gegen einschlägig Verwaltungsanordnungenu Das geht aus § 4 OWiG- über das Zusammen treffen-von Strafi'aten und Ordnungswidrigkeiten, begangen durch ein und dasselbe Verhalten? ausdrücklich hervor. Es gilt auch für gewisse Übertretungen des StGB, für die: §§ 31b flg StGB und für zahlreiche Übertretungen der StVO und der StVZO» Endlich geht es ausd em■■Rechtsgedanken hervor,.-der dem § 6 WiStG 1952 zugrunde liegt, la* dieser Vorschrift hangt die Beurteilung einer und 'dersei Handlung als Straftat oder als bloße Ordnungswidrigkeit vom Vorhandensein oder lichbvorhanäensein weiterer • äußerer Merkmale oder einer bestimmten Haltung des Täter; ab (vglo BGHSt 11, 264, Großer Senat für Strafsachen)» Dem liegt die .'Erkenntnis-, zugrunde,, daß der Unrecht s char a ter gewisser Verstöße im Wirtschaftsstrafrecht nicht stc von vornherein endgültig bestimmt werden:kann, daß sich -Gesetz, hier vielmehr mit: bindenden /Richtlinien- begnügen muß » Diese Regeln sind; in § 6 Abc , 2 WiStG 1952»enthalt! Erst der Eichter hat das beanstand ete G es am t verhaIton na -ihnen einzustufen„ Auch d as ‘WiStG erkennt also wie § 4 0 an, daß das verbotene"Verhalten entweder bloßes Verwalte recüx oder daß -es außerdem auch strafbares Unrecht sein könneo Die Ansicht, das eine schließe ;das andere: aus,-rrrixt nur für die rechtliche .Beurteilung als Straft ab oq er Ordnung sw id rigk eit ; zu, Daß csas beanstandete Gcsar.-JMMi-iGn beides- zugleich darstellen kann,: läßt sich/-nicht b ezw elf ein, Der Satz., -.bloßer Verwaltungsuhgehorsau 801 kriminellem Unrecht wesehsverschieden, fbleibt davon : »unberührt,,;)
f vvird eine Zuwid erli and lung als Straf tat gv eff o Igt,g, t !sot::besteli'b;.-^;eiri:. Bedürfnis sie auch noch wegen des in ihr ausgedruckten Ungehorsams 'gegenüber:^erwalturgsan-ordn-angen zn ahnden (vgl, § 4 0v/ifi-) . Das 'beseitigt diese;: in gehorsam jedoch nicht,. Daher ist er selbständig zu g. ahndens oh aid d ie; Strafbarkeit des ihn einschließend en5 Der halt ens^ kr af t Gesetzeslendet! lg.:
1 Unmitte-Dbar gilt §,2 Ah st 2: nur für: die; Mlderung h von Strafgesetzen1 im engeren Sinnei Die Vorschrift gewährleistet, daß trotz strengerer Strafdrohung :zür . Tat -• zeit das; heitd er .-Aburteilung-;-gelt ende mildere Strafgesetz angewand t:wirdo Eine mildere gesetzliehe.Beurteilung des Verstoßes sollt von.Zeitgesetzen; ahgesehen^ gjedem noch nicht abg eurt ei 1t en Tat ei zugute komme n ■' Dass elbe hat aber zu \ gelten) wenn ein Vergehen:; nacht rag 11 cKl zur lörönüngswidrig-' keit' und als solche 1 geahndet: wird „• Benhiauch' d:anni::hat 'Derf v Täter,. eine staatliche."Norto mißachtet£;;tfur. wird krimineller Vorwurf mehr gemachte, hur der.jersatzlose.;i'Vreg-;:fl::: fall- fi ne s Strafg.es et z es,, Z eitg es et z e ausg enoimmen g id eut et. regelmäßig1, dar auf .hin., daß das in. ihm ums cfiri ekenelD^ halten überhaupt nicht, mehr'.als Unrecht lempiundeuf^ unä:: daß, ihm: kein; berechtigtes:: Ahndungsverlangen:'mehr. ;:.ent~: p;-,-."' Spricht „ Das trifft heil '-dem lll^ergai^^üif^ Ordnungswidrigkeit: nicht zu. Dem Oberland esge rieht ist Daher heizutretentheben-, so;: Köln1NJW T9 53 11 56,1'. BayObBG :GAf 1955 ? 1 BÖV1 Dusshl(3or.f.l..:l:f
.MDR ;19 54 ?: '4;3B., Gelle' GAfl9 53 g 1.84f- imgErgebnisf auch ' Hamm' ■ v,
DJW.1953 ? , 2?4')f Eur.: seine. Apäi'cht.';,r.kanh den' Beschwerde;-- :, führer diese, Entscheidungen nicht■■■^anführenigivgf
2a ;Eortgesjtzta^iat^ Die Annahme von.fortSetzungs-.göt Zusammenhang ist: uni er den festgestellten Itnständentaicht' : zu beanstanden-, Der Betroffene hat ..dasselDe, Eebhtsguil .g,,
die nichtfdurch unzulässige Absprachen eingeengte Wett-beweihsfreiheit? in gleichartigers organisierter Weise mehrfach verletzte Sein GesamtVorsatz ist ausreichend : nachgewiesen» Dazu genügt nicht der allgemeine Entschluß.b bei künftigen;Gelegenheiten Straftaten gleicher oder ähnlicher Art zu begehen. Der Vorsatz muß von vornherein auf einen G es amt erfolg gerichtet sein bBGHSt 25 167 ? KGSt 75-
207), Wann dies zutrifft? läßt sich nicht schematisch "beurteilend Es -hängt von den jeweiligen G- es amt umstand en uncl der besonderenSachlage ah. Auf einen Gesamt erfolg r richtet sieh der Vorsatz nicht nur dann, wenn das Ergehni der Gesanrhbat firn -wesentlichen von vornherein ins Auge gefaßt wird. Ein Gesamtvorsatz kommt auch in Betracht, wenn der Täter» wie hier, zusammen mit anderen ''Unter-, -nehme rh an einem organisiert en. • Apparat .teilnimmt ?. der von vornherein dazu he stimmt isty. die -•¥ e 11 b 'ew erb swi-r kuhg ■künftiger/; ähnlicher, -Bauaussehreihungen eines hestimmtec • Bereichs für- gewisse)- zeitlich ’noch nicht begrenzte. Dauer An bestimmter -Weise, auszuschalten. Hier besteht rnicht nur eine allgemeine, unbestimmte- Tathereitscha.it0 Vielmehr, treffen die Teilnehmer feste Vorkehrungen zur vorsätzlichen wiederholten Begehung gleichartiger Ordnungswid- ^ rigkeiten und betätigen sie in den Einzelfällen • ab spräche-, gemäß zu dem;gemeinsamen Vorteil» Daß die Gesämttat: von'! vornherein zeitlich einigermaßen, bestimmt: isttrifft häufig au, es gehört ah er;-bei dem hier vorliegend en ;Sacb-verhalt nicht notwendig zu dem, ^Gesamt Vorsatz! l;/tl
' 3, fj ;Bäoh3§.. 82; Abs/ 5 GAB
stellt das Gericht dasvVerfahren ein; wenn kein öffentliches- Interesse an der Ahndung der Kartell-Ordnungswidri hei t besieht 6 las Oherlandesgericht. halt: ein öff entliches
■: Auch Id as ;OWi£ierrbM^ §: 7■- >2;^:-;:0; :::':eips'clia^äriKön' :
de Bestimmungen: üher .^ie:':I?6st;set^uiig-d^:öfi DeldhUßekihei'Rio . Ordrungswidrighelhen, .;I)anacndiskjri-.I'^eldiai3.e^-gaTp's rj'.
wenn' die .Ordnungswidrig^ Berupte
.(knständ e : "ohne Bedeutungn.::,is'h ■; (ads0: ©^Lne^G-'eXclbüße’.'ist-
Bestzus erbten „ nw enn. ein,Sff ent licides;ilBt er esse., an R er i.y er- .
:. f plguhg hest eht fr;::( Ahs .p- 2 ),i IDi e. :;B:dgriff efIoff eniiioBes t;
' Interesse'1 /;und :: "ohne Bedeutuhgt: erfassdn .(aber'inmc^ ribBr
(d;enkharent Bälle;; ZW arl heslkht an d;er: Ahridmlg einerib etl d e utting s lo; s e n.. Or d nmg sw 1 d r ig k e i t r e g e Ima ß igf.ke th; • o f i ■ I n't - ■ : lie hes:: -Bhtpr es sei'p Dkgekehr:;b;:,:::kan.nhah er Bin öf x e at 1 inkss ft knieresse ;an d er -Ahndung'1 f ehD-engiohneiäkßdäie Ordnungs- ■ widriglceit■::e!,;ohne BedeRilung''::ks;bi::Nach;;;J ::7;:;OkiG: isi von deiner Geldbuße daher: nur in bedeutungslosen Bällen ah>.u-o ehern hin öffentliches Interesse ist nichl Voraussetzung ihrer Destootzung (Rotherg'll.:! Aim., 4)., § 7 Abu, 2 ORRCt t will, nur gewährleisten,: daß in Bä 1 1en v0n öf 1 ont:i.ioher Bedeutung otebs Geldbuße festgesebzt wird., h
l(d: :lll; .:::.Mt' dieser.1 Regekuhgkd^
G-wB nIcht-:uhereinliBat:gdasl0eilcht/pkie ' dort :gsSagt li stlg. mangels öffentlichen Interesses ■■ an .der: Ahndung das Ter-.fahren:i slnzustelBenjl:so..kömiit.:.es( sclion .dann nicht zur tu Büßtestsetzungs .nicht erst; Bei’ Bedeulungslosigkeit ;desk: n s1;. (Bers 10 ß.e s ,:Ahwei ch e.nd ovo m lübri g en b 'Recht ■ ■ d er; Ord nungsk 1.
.vv id ikgkei t e n . wä rebbn ac h ;(dpkgG-WB' d ie Rests et prang v on Gold-- b kußen; daher' nur; hei :öff entlichem::Int eresseianiker 1 Ahndung ,-: also:::nur .unter . engerenlloraussetzungsn 1 zulässig - Bin nach-- . l...uhcr Grund hierfür ist; nicht ; er sicht II ehr Bag d en bGesöiäk;1
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13 - :
geter. zu; abweichend er Regelung bewogen Raben kann?. ist unbekannt und aus der Entstehung des G-WB nicht zu 'entnehmen, Der Zweifel kann hier jedoch auf sich beruhenu weil das Oberlandesgericht das öffentliche Interesse an der Ahndung ohne Rechtsverstoß begründet hats
hie Rechtsbeschwerde beanstandet: eine strafrichtei-liche Ermessensentscheidung, die nur bei grob sachwidrig oder willkürlich, ausgeübtem Ermessen anfechtbar ist, hie hierfür angeführten Umstände enthaltenem Grunde nur Gegenvorst el.lungen. Einen Itechtsyerstoß decken sie nicht au: hie Kartellbehörde hat in ihrem; langef nactg Beendigung der Wettbewerbsverstöße .gestellt enl Antrag'-ein öffentliches Interesse an d er Ahndung noch/angenommen, Neue Umstände sind im weiteren Verfahren nicht hervorgetreten, Daß -die Verstöße zur Zeit der Entscheidung^bereitstlänger zurücklägen, warf off ersichtlich,./Demgegenüber hat. das : .Oberlandesgericht dem Wert der erlangtendBauaufträge und vor allem, ö. er Wirkung des, Verhaltens,' des; Beschwerd eführers •und zahlreicher gleich liegend er Vorgänge; I auf die .allgemeine Bauwirtschaftu besondere Bed eutung beigemessönf;ln tatsächlicb.er Be ziehung bihd;et dies das Beschwerdegerichi Diese Erwägungen sind jedoch auch sachgemäß und: enthalten .keinen Ermessensversfoß, wenn sich das Oberlandesgericht auch nicht ausdrücklich mit der Beaeutung.künftiger Wiede" ho.lung ähnlicher Verstöße befaßt. Dies hätte vielleicht nicht xerngelegehc; Das/Unterbleiben ist aber keinfRechts-verstoß, denn; umfangreiche wettbewerbshindernde"Mißbräuche der festgestellten Art ("Verdingungskarteile") legen die,Möglichkeit ansteckender Wirkung für/andere/ Wirtschaftskreise schon ah"sich nahe. Selbst wenn der Bundesminist er:für Wirtschaft Verfahren in vergleichbaren
Bällen/::dingestelitghat, wie ähr/Bes^ dDeht:
hauptet5 tso „ist /eine abweichende Beurteilung /des ppsni-liehen Interesses durch das Oherlanäesg^ericlat: noch kein; /hechtsver.stoßi /'
i-4Verhotslrrtumh Bas GIB enthält keine /nm/irilch-liehe Regelung ö er Böigen "'-ein es Verbotdirrtums invBüß-; geldsachen, Die ;§§ s38:iilg/;B^i;;:WQ;ieih§. solche .Bestimmung s achlich hingehör eh würde > erwähnen ü.eh;;;Yerböisirrtnm/i nicht! hach § 3 0¥iR:ist:, das OWiG pedoch;auf alle,Ord-..i: t nungswidrigksiten anzuwendeni “für:.: die: der,;"Bund: von sei- / her G es etzgebungsbefugnis; Gehr auch gemacht hat i'hisov; auch im G¥B0 Demgemäß hleihii;voh:'-Geidhtiße/;nur' frei? ,/ vier im'unverschuldeten Irrtum üher das Bestehen oder- 1 die Anwendbarkeit einer rechtlichen Vorschrift lieh ;;i Handlung für erlaubt gehalten hat (§ ’t Abo, i 0¥1G),
Das: Oherlandesgericlit hält eine Verbot sunkemit nis /des Beschwerdeführers für verschuldet, weil' ihm nicht ver-i ■ borgen geblieben sein könne,' 'daß derartige durchseführ-t1 te Preisabsprachen den Sinn und Zweck der BauausSchreibungen zunichte machten, außerdem wei1 von gedenibordent-: lichen, B auuntern shmer erw arte t - w e rd en müsse ppd aß - er bt sich über das Preisabsprächeverbot ' unterrichtet0/Gegen r r diese /Beurteilung ist., rechtlich .nichts: ein zuwend eni. ;::i D er B eschw erd eführer: hatr d as Verb ot v di; Pr eis ab sprachen v besonders handgreiflieh verletzt, bei Ausschreibungen, die lg er ade; d eshalb,: st at tf And en, : um od as; guns tigst e “Ah g e- f / tot siprmitteln und denBauauftrag/erst nach Preis- : v attbewerb zu vergebehi'/Br' hattnichtf etwa ;:eine ;Vors chrift verletzt ,, die selten angewandt /wird :oder in Anhalt ../oderdb Tragweita,,. soweit^shin 'Verha.lten in Betpacht/kommh?. , h
;!!"!■ r! 7ifelha« stritten ist. Die as,,„70,
Dehe/'.ltr ^ro^0^3?630511’“36 ändBrB ^aran nichts,
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H i Ä pe1(,Vfi . „ ■ . n C lx u \j ei p X Ix eilt ex..
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° d^8 ^QQ^sbeschwerde . Del- der Erörterung des offen, c~.* ^iuer^ss fes and . d er Wied ei-holungsgefatir selbst axs? "die Ernsthaftigkeit ■ der (verlausten) form (sei) den Betroffenen genau so bekannt wie der gesamten Bauwirtschaft *n
1 -5o Bußgeld«, Ein 'Rechtssatz des Inhalts, der Herrschaft des strengeren Gesetzes, ein bestimmtes Strafmaß • ff üb lieh” gewesen,, dann dürfe dasselbe Ter halten bei Anwendung eines späteren milderen Gesetzes niclü im Ergebnis härter geahndet werden,-kann aus den schon zu 13 angeführten Gründen nicht bestehen» Der .Beschwerdeführer läßt außer acht, daß Strafe wie Bußgeld innerhalb des gesetzlichen Rahmens unter’ Beacntung aller w es ent 11 ch en Erstände in eigener g er ich blichox V u x nn c wortung festzusetzen sind, ohne daß das Gericht daoex an gl eich liegend e od er angeblich gleich-liegend e eigene
oder fremde Entscheidungen g'
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