BGH · Ib ZR 43/66
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
UWG § 1 Besteht ein ernsthaftes Interesse der Allgemeinheit, über bestimmte wettbewerbliche Tatbestände durch einen Pressebericht aufgeklärt zu werden, so kann es regelmäßig nicht als sittenwidrig im Sinne des § 1 UWG angesehen werden, wenn ein Wettbewerber der Presse eine wahre und sachlich gehaltene Information erteilt, selbst wenn diese zwangsläufig im Pressebericht zu einem Preisvergleich oder einem sonstigen Vergleich von Vorzügen und Nachteilen bestimmter Waren oder Leistungen führt und dem Informanten bewußt ist, daß die geplante Presseveröffentlichung geeignet sein kann, seinen eigenen Wettbewerb oder den eines Britten zu fördern oder fremden Wettbewerb zu beeinträchtigen«> Pen Anlaß des vorliegenden Rechtsstreits bildet ein am #» (Hl 1964 in Heft 45 des Nachrichtenmagazins "B0 S(H0n in der Spalte Handel unter der Rubrik nPelzversandu mit der Überschrift ’’Reste von Resten” veröffentlichter Artikel» Parin wurden unter Nennung der Firma der Klägerin die Waren und Preise der Klägerin mit denjenigen anderer Unternehmen verglichen, darunter auch mit den Preisen der Beklagten, deren Inhaber in dem Artikel mit Namen angeführt wurde» Weiter enthielt der Artikel unter anderem die Behauptungen, das Versandgeschäft der Klägerin verdanke seine Erfolge nicht zuletzt der weitverbreiteten Branchenunkenntnis pelzputssüchtiger Barnen und die Persianer-Stückenmäntcl (Streifenmäntel) bestünden bei der Klägerin aus schierem Abfall, aus Resten von Resten, aus Persianerfetzen, aus Flickarbeit» Verfasserin dieses Artikels ist die Redakteurin Dr» 3« Ber Klägerin wird die Befugnis zugesprochen, den verfugenden Teil des Urteils innerhalb einer Br ist von 3 Monaten, beginnend mit der Zustellung der vollstreckbaren Ausfertigung des Ur-teils, in dem Nachrichtenmagazin "D® auf Kosten der Beklagten öffentlich bekanm!zu~ Bas Berufungsgericht hat durch Beschlüsse vom 7* und 10» September 1965 die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des Landgerichts insoweit eingestellt, als der Klägerin die Befugnis zugesprochen worden ist, auch Ziff« 2 der Urteilsformel (Feststellung der Schadensersatzpflicht) bekannt zu machen» Es ist davon ausgegangen, daß die Beklagte für die den Gegenstand des Unterlacsungsantrags bildenden Behauptungen einsustehen habe, da deren Veröffentlichung in dem Nachrichtenmagazin auf der Infor- Weiter hat das Berufungsgericht angenommen, Ge^lB habe bei der Information im geschäftlichen Verkehr au Zwecken des Wettbewerbs gehandelt<> Ob die beanstandeten Behauptungen, insbesondere die Preis- und Warenvergleiche zutreffen, hat das Berufungsgericht ungeprüft gelassen, da derartige Vergleiche, wenn sie von einem Mitbewerber in Wettbewerbsabsicht veranlaßt würden, gegen die Grundsätze eines lauteren Wettbewerbs verstießen» 2» a) Mit dem Berufungsgericht ist weiterhin davon auszugehen, daß derjenige, der in Wettbewerbsabsichib Informationen an die Bressc mit dem Ziel der Veröffentlichung gibt, sich grundsätzlich an die ihm durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb gezogenen Schranken halten muß» Nach diesen ist es ihm regelmäßig untersagt, seine Waren oder Leistungen mit denen eines Mitbewerbers zu vergleichen, soweit nicht im Einzelfall hierzu ein hinreichend begründeter Anlaß vorliegt» Die Bedenken, die gegen die allgemeine Zulässigkeit einer vergleichenden Werbung sprechen, nämlich daß der Werbende erfahrungsgemäß der erforderlichen Objektivität entbehrt, um ein zuverlässiger, und neutraler Richter in eigener Sache zu sein, gelten gegenüber Presseinformationen sogar in verstärktem Maße» Denn der Leser kann in der Regel der Presseveröffentlichung den Informanten nicht entnehmen» Er wird sie als Äußerung eines unbeteiligten Dritten ansehen und ihr daher größeres Gewicht beilegen als Äußerungen eines Wettbewerbers, der unter seinem Namen hervortritt (BGH BB 1967? Auch hinsichtlich der Verwendung wissenschaftlicher Gutachten in der Werbung ist anerkannt«, daß hierin dann ein Verstoß gegen § 1 UWG liegt, wenn ein Wettbewerber den Gutachter beauftragt hat und dies bei der Veröffentlichung des Gutachtens nicht gehörig erkennbar gemacht wird, wodurch der Anschein eines unabhängig zustande gekommenen Urteils eines Unbeteiligten erweckt wird, der von sich aus die Vorzüge der Ware festgestellt habe und dessen Ansicht der Verbraucher sich daher um so unbedenklicher anschließen könne (BGH GRUR 1961, 189 - Rippenstreckmetall)» Daher geht es nicht an, daß unter dem Deckmantel einer angeblich objektiven, von neutralex" Beite veranlaßten Presseveröffentlichung in Wahrheit eine Eigenwerbung betrieben oder ein Mitbewerber durch Angaben beeinträchtigt wird, die nach den Regeln des lauteren Wettbev;erbs unzulässig sind» Andernfalls unterlägen die Wettbewerber der Versuchung, Presseorgane für wettbewerblich bedeutsame Aussagen zu gewinnen, die ihnen selbst verboten wären« b) .Bür die Präge, ob Presseinformationen durch Mitbewerber mit dem Ziel ihrer Veröffentlichung gegen die guten Sitten eines lauteren Wettbewerbs im Sinne von § 1 UWG verstoßen, ist nicht von entscheidender Bedeutung, ob der Informant sich aus eigenem Antrieb um die Aufnahme seiner Mitteilungen in einem Presseorgan bemüht hat oder von seiten der Presse um eine entsprechende Unterrichtung gebeten worden ist» Abgesehen davon, daß schon im Dagegen hat das Berufungsgericht zu Unrecht ungeprüft gelassen, ob an den beanstandeten Informationen nicht, wie die Beklagte behauptet, ein ernsthaftes Interesse der Allgemeinheit bestand und die Presse eine ihr aufgetragene legitime Aufgabe erfüllte, indem sie die Öffentlichkeit über die fraglichen wettbewerblichen Sachverhalte unterrichtete p Besteht an dem Gegenstand der Information ein schutzwürdiges Interesse der Allgemeinheit, so könnte eine uneingeschränkte Bindung der Mitbewerber an die strengen Regeln des Wettbewerbsrechts zu einer Behinderung der Presse bei der Erfüllung ihrer im Grundgesetz verankerten Aufgaben führeno Soweit.die Presse ein berechtigtes Interesse hat, die Öffentlichkeit über die fraglichen wettbewerblichen Tatbestände aufzuklären (vgl« hierzu BGH GRUR 1966, 633, 635 - Teppichkehrmaschine), würde ihr in solchen Bällen vielfach - zu demal bei Prägen, die Bachkenntnisse voraussetzen - eine wesentliche, unter Umständen die einzige sachkundige Informationsquelle verschlossen bleiben, wenn ein Mitbewerber der Presse gegenüber schlechthin zu dem Schweigen verurteilt wäre, sobald andernfalls mit der Veröffentlichung von Preis- oder Warenvergleichen oder einen Mitbewerber herabsetzenden Tatsachen zu rechnen wäre« Wenn auch das Recht der freien Meinungsäußerung und die Pressefreiheit nach Arto 5 Abs o 2 GG ihre Schranken in den Vor- Schriften der allgemeinen Gesetze finden, so ist doch anerkannt, daß die “allgemeinen Gesetze“ ihrerseits aus der Erkenntnis der wertsetzenden Bedeutung dieser Grundrechte ausgelegt und so in ihrer1 das Grundrecht beschränkenden Wirkung selbst wieder eingeschränkt v/erden müssen (BVerfGE 7* 198, 209 - Xüth)« Wird dies berücksichtigt, so muß davon ausgegangen v/erden, daß bei der Unterrichtung der Presse durch einen Wettbewerber das schutzv/ürdige Interesse der Allgemeinheit an einer Aufklärung über wettbewerbliche Tatbestände, an denen die Öffentlichkeit ein ernsthaftes Interesse hat, bei der Abv/ägung mit den durch die Information möglicherweise verletzten Interessen eines Mitbewerbers den Vorzug verdiente Aus diesem Grunde ist der Gegenstand der Information von Bedeutung für die rechtliche Beurteilung der Handlungsv/eise des Informantenc Eine verfassungskonforme Auslegung der Vorschrift des § 1 UWG führt demnach zu dem Ergebnis, daß die Handlungsweise des Informanten dann nicht als sittenwidrig im Sinne dieser Vorschrift angesehen werden kann, wenn sie mit der Mitteilung sachlicher und wahrer Angaben an die Presse der Aufklärung der Allgemeinheit über wettbewerbliche Fragen dient, an denen diese ein ernsthaftes Informationsinteresse hato Dies steht auch mit der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur vergleichenden Werbung in Einklang« Nach dieser sind vergleichende Angaben wettbewerblicher Art seitens eines Mitbewerbers zugelassen, wenn sie aus bestimmten Gründen erforderlich sind, etwa im Falle des sogenannten Systemoder des Fortschrittsvei’gleichs oder wenn die Angaben auf ausdrückliches Befragen des Kunden gemacht v/erden oder wenn sie zur Abv/ehr erforderlich sind« Auch der Anspruch der Öffentlichkeit, durch die Presse über solche wettbewerbliche Tatbestände aufgeklärt zu v/erden, an denen ein erns haftes Informationsinteresse besteht, kann es erfordern, daß die Fresse sich zu ihrer eigenen Meinungsbildung der Unterrichtung durch einen Wettbewerber bediente Dann besteht aber auch für den Informanten- ein hinreichender Anlaß, der Fresse gegenüber die zur Aufklärung erforderlichen und sachlich richtigen Angaben zu macheno In solchen Fällen muß es dem Mitbewerber selbst dann gestattet sein, eine objektiv richtige und sachlich gehaltene Information zu erteilen, wenn diese zwangsläufig zu einem Preisvergleich oder einem sonstigen Vergleich von Vorzügen und Nachteilen bestimmter Waren oder Leistungen führt und ihm bewußt ist, daß die geplante Presseveröffentlichung geeignet sein kann, seinen eigenen Wettbewerb oder den eines Dritten zu fördern oder fremden Wettbewerb zu beein-trächtigeno Eine Unlauterkeit der Handlungsweise des Informanten kann nicht nur dann zu verneinen sein, wenn bei Vorliegen eines ernsthaften Informationsinteresses der Allgemeinheit die Presse mit der Bitte um Aufklärung an ihn herangetreten ist» Sie kann vielmehr auch dann fehlen, wenn der informierende Wettbewerber von sich aus die Presseveröffentlichung angeregt hat« Grundsatz-lieh wird zwar davon auszugehen sein, daß in diesem Falle der als Informant auftretende Wettbewerber eigene wettbewerbliche Ziele verfolgt» Handelt es sich aber um Mißstände, die das Allgemeininteresse in schwerwiegender Weise berühren, und von denen nur die Mitbewex'ber Kenntnis haben, so kann es nicht als sittenwidrig ira Sinne des § 1 UWG- angesehen werden, wenn einer der Mitbewerber mit dem Ziel einer entsprechenden Veröffentlichung an die Presse herantritt„ Das wird beispielsweise dann zu gelten haben, wenn er dartun kann, daß ein gerichtliches Vorgehen gegen den eine schwindelhafte Werbung treibenden Mitbewerber erfolglos geblieben ist, weil dieser sich über gerichtliche Verbote hinweggesetzt hat und daß aus diesem Grunde die Aufklärung der Öffentlichkeit durch einen Pressebericht erforderlich ist« In diesem Falle wäre die Handlungsweise des Informanten zudem unter dem Gesichtspunkt der im Allgemeininteresse erforderlichen Abwehr gedeckte Sin ernsthaftes^ Informationsinteresse der Allgemeinheit ist namentlich dann zu bejahen«, wenn es sich um die im Interesse der Verbraucher liegende Aufklärung über allgemein interessierende Geschäftsraethoden, wie zu dem Beispiel über die schwindelhafte Werbung, handelt« Aber auch dann, wenn die Mitbewerber einer bestimmten Branche durch eine solche Werbemethode eines Yföttbewerbers in Mitleidenschaft gezogen werden, etwa weil infolge des dadurch herbeigeführten völligen Vertrauensschwundes das Publikum den Werbeangaben auch der übrigen Mitglieder dieser Branche keinen Glauben mehr schenkt, kann ein ernsthaftes Interesse der Allgemeinheit bestehen, welches die öffentliche Richtigstellung auf Veranlassung eines Mitgliedes der Branche rechtfertigt« Handelt es sich dagegen nur um die wettbewerbliche Auseinandersetzung zweier Wettbewerber und um deren individuelle wettbewerblichen Interessen, so wird in der Hegel ein ernsthaftes Allgemeininteresse an einer Aufklärung nicht anzuerkennen sein, ebensowenig wie bei Gegenständen, die vorwiegend der Befriedigung der Sensationslust der Leser dienen« Ob im Ein-zelfall ein ernsthaftes Informationsinteresse der Allgemeinheit gegeben ist, das auch solche Mitteilungen an die Presse durch Mitbewerber deckt, die u«a« zur Veröffentlichung von Preis- oder Warenvergleicheh führen, IIIc Da das Berufungsgericht die Präge unerörtert gelassen hat, ob für den Inhaber der Beklagten aus dem Gesichtspunkt einer gebotenen Aufklärung der Allgemeinheit über wettbewerbliche Mißstände hinreichender Anlaß für die beanstandete Presseinforraation bestand, mußte das angefoch-tene Urteil aufgehoben und die Sache, weil es sich um Prägen tatrichterlicher Würdigung handelt, zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung, auch Uber die Kosten des Revisionsverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen werden» sandhaus der Klägerin verdanke seine Erfolge nicht zuletzt der weitverbreiteten Branchenunkenntnis pelz-putzstichtiger Damen” , weist die Revision mit Hecht darauf hin, daß diese Formulierung nach der Feststellung des Berufungsgerichts (BU 6) nicht von GeflB stammeo Bas Berufungsgericht wird daher prüfen müssen, welche Angaben GeflB gegenüber Frau Br<> 0|H9 zu diesem Funkt gemacht hato Zwar hat diese bekundet, die in dieser von ihr formulierten Äußerung erscheinende Vermutung habe sich ihr insbesondere auf Grund zweier eidesstattlicher Versicherungen im Verfahren der einstweiligen Verfügung aufgedrängt (GA I 190 f)o Es fehlt jedoch an einer Feststellung des Berufungsgerichts, v/el-chen Inhalt die eidesstattlichen Versicherungen haben und ob deren Inhalt eine solche Folgerung zuläßt«. sichtlich der gesprächsv/eisen Informierung heißt es im angefochtenen Urteil (BU 6), der Inhalt des von der Zeugin bestätigten Gesprächs sei geeignet gewesen, deren Vermutung zu bestärken, daß die Klägerin die Branchenunkenntnis ausnutze, um ihre Kunden zu übervorteilen0 Sollte diese Informierung durch Ge((p richtig sein, so wäre sie nicht zu beanstanden» Weitei' hat Frau Br* OflP bekundet (GA I 191), Gerson habe sich nicht dahin geäußert, daß die Klägerin auf Grund der Bummheit der Kundschaft Geschäfte gemacht habe» Sollte sich ergeben, daß die Angaben Ge00^ insoweit richtig und auch sachlich gehalten waren, so hätte die Beklagte für die von Frau Br» OflHHl gewählte Formulierung nicht einzu- ob die von Ge(|B gegebene Information sachlich gehalten war, auch das vorangegangene Verhalten der Klägerin von Bedeutung ist* Hätte diese sich infolge des Mißverhältnisses zwischen ihren Leistungen und ihren diesbezüglichen Werbebehauptungen auf eine Ebene begeben, auf der eine scharfe Kritik geradezu herausgefordert werden mußte, so müßte auch GeflBp hinsichtlich seiner Angaben gegenüber Frau Dr* eine handfeste und deutliche Aus- Faste” und "sie liefere die in ihrem grünen G®®-Katalog (1964) enthaltenen Waren zu außergewöhnlich niederen Preisen” untersagt worden war* Ließe sich hieraus folgern, daß mehrmaliges gerichtliches Vorgehen gegen die Klägerin vergeblich blieb, so wird auch dies für die Würdigung der von Gerson gegebenen Informationen von Bedeutung sein* e) Bestand ein ernsthaftes Informationsinteresse der Allgemeinheit, über Mißstände auf dem Gebiet des Pelzhandels durch einen Pressebericht aufgeklärt zu werden, so dürfte es weiterhin rechtlich nicht zu beanstanden sein, v/enn Gepjpder Redakteurin zwar vergleichende, jedoch v/ahre Angaben über Waren und Preise der Wettbewerber, darunter auch der Parteien, gemacht hätte» Das wird vor allem dann gelten, v/enn die Erfolglosigkeit eines mehrmaligen gerichtlichen Vorgehens gegen die Klägerin berücksichtigt wird» Insoweit wird daher festzustellen sein, ob die diesbezüglichen Angaben Gep|^p objektiv richtig gewesen sind» entgangenen Gewinn nicht verlangen könne, was sie nur unter Anwendung rechtswidriger Mittel erlangt hätte (BGH GRGR 1964, 392, 396 - Weizenkeiraöl» Sollte das Berufungsgericht nach erneuter Verhandlung wiederum zu dem Ergebnis gelangen, daß die Beklagte zu dem Schadensersatz verpflichtet sei, weil ein ernsthaftes Informa-tionsinterosse der Allgemeinheit an der öffentlichen Erörterung der im Artikel des behandelten Fragen nicht bestehe, oder weil die von Gerson gegebenen Informationen nicht objektiv richtig und sachlich gehalten gewesen seien, so wird zu beachten sein, daß die Klägerin keinen Anspruch auf Ersatz desjenigen entgangenen Gewinns hat, den sie durch ihre irreführende Werbung unter Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften erzielt haben würde»