BGH · Ia ZR 67/63 vom 08.01.1963
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1» Apparatur zur Ableitung elektrostatischer Aufladungen von den Oberflächen elektrisch schlecht leitender Materialien mit Hilfe hochfrequenter Hochspannung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der hochfrequenten Hochspannung ein aus mindestens einer Induktionsspule und mindestens einem Kondensator bestehender Sehwingungskreis vorhanden ist, dessen Kondensator durch einen Umschalter in periodischer folge zuerst an einer Span-nungsquello aufgeladen und dann Uber die Induktionsspule entladen wird, wobei diese Kondensatorentladung im Sohwingungskreis gedämpfte Schwingungen hervorruft, die ihrerseits an den Enden einer mit der Induktionsspule eng gekoppelten Sekundärspule großer Windungszahl eine hohe Spannung gleichen zeitlichen Verlaufes bewirken und diese hochfrequente Hochspannung mit mindestens einem Ende der Sekundärspule verbundenen metallischen Elektroden aufgedrückt wird, an denen sich in geringem Abstand die zu entladenden Materialflächen vorbeibewegen und die zu demindest an jenen Teilen, die den Materialoberflächen unmittelbar gegenüber stehen, eine Formgebung aufweisen, die dort eine Feldstärke konzentration bewirkt von einer Grüße, die bei der an ihnen liegenden hochfrequenten Hochspannung eine selbständige Glimmentladung in der umgebenden Luft und zu demindest einem Teil des Luftraumes zwi- sehen jeder Elektrode und den zu entladenden Materialoberflächen horvorruft, v/obei durch den zwischen den Glimmbereichen der Elektroden und den elektrostatisch aufgoladenen Materialober-flächen sich ausbildonden Ionenatrom diese Oberflächenladungen zu den metallischen Elektroden und von dort aus über die Sekundärspule und deren anderes geerdotos Ende abgeleitet werden* 11 * Apparatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung von elektrostatischen Ladungen von den Oberflächen bandförmiger Materialien als Elektrode mindestens ein Rundstab aus glattem und oberflächenpoliertem Isoliermaterial vorhanden ist, der mindestens eine längs einer Mantellinie dos Rundotabeo verlaufende Längsnut geringer Tiefe mit polierten Rändern aufweist, in der ein sehr dünner Mctalldraht ruht, der auf diese Weise von den Oberflächen des über den Rundstab und die Längonut gleitenden bandförmigen Materials einen relativ kleinen Abstand besitzt und längs der den Matoriolflächen zugekehrten Lrahtoberfläche eine stille Glimmentladung aufweist, sobald an ihm eine genügend große hochfrequente Hochspannung liegt* Mit der Berufung hat die Klägerin ihre Anträge erneut geündort und die Klago nunmehr in erster Linie auf Verletzung des Unteranspruchs 11 gestutzt, für dessen im kennzeichnenden Teil enthaltene (Nnterkombinations-)Merkmale sie selbständigen Schutz in Anspruch nimmt. der mindestens eine längs einer Mantellinie des Rundstabs verlaufende Längsnut geringer Tiefe mit polierten Rändern aufweist, in der ein sehr dünner Metalldraht ruht, der auf diese Weise von den Oberflächen des Über den Ruhdstab und die Längsnut gleitenden bandförmigen Materials einen relativ kleinen Abstand besitzt und längs der den Materialflächen zugekehrten Drahtoberfläche eine stille Glimmentladung aufv/eist, sobald an ihm eine genügend große hochfrequente Hochspannung liegt, hilfsweise an welcher eich die zu entladenden Materialflächen vorbeibewegen und die Elektrode im ganzen Bereich jener Teile, die den Materialflächen unmittelbar gegenüberstehen, eine glatte Oberfläche besitzt, die dort eine Feldstärkenkonzentration bewirkt von einer Größe, die eine selbständige Glimmentladung in der umgebenden Luft und zu demindeot einem Teil des Luftraumes zwischen der Elektrode und den zu entladenden Materialoberflächen hervorruft, wobei durch den zwischen den Glimmbereichen der Elektrode und elektrostatisch aüfgeladenen Materialoberflächen sich auobildendon Ionenstrom diese Oberflächenladungen zu der metallischen Elektrode abgeleitet werden, hilfsweise 5 - in Kombination zur Erzeugung der hochfrequenten Hoohspannung ein aus einer Induktionsspule und einem Kondensator bestehender Schwingungskreis vorhanden ist, dessen Kondensator durch einen magnetisch betätigten Unterbrecher in periodischer Folge zuerst an einer Spannungsquelle aufgeladen und dann Uber die Induktionsspule entladen wird und die dabei entstehende Hochspannung zur Aufladung einer direkt oder indirekt Uber angekoppelte Glieder geerdeten metallischen Elektrode benutzt wird, an welcher sich die zu entladenden Materialflächen vorbeibewegen, und die Elektrode im ganzen Bereich jener Teile, die den MaterialOberflächen unmittelbar gegenüberstehen, eine glatte Oberfläche besitzt, dio dort eine Peldstärkenkonzentration bewirkt von einer Größe, die eine selbständige Glimmentladung in der umgebenden Luft und zu demindest einem Teil des Luftraumos zwischen der Elektrode und den zu entladenden Matorialoberflächen hervorruft, wobei durch den zwischen den Glimmbe-reichon der Elektrode und den elektrostatisch aufgoladenen Materialoberflächen sich ausbilden-den Ionenstrom diese Oberflächenladungen zu der metallischen Elektrode abgeleitet werden, hilfsweise 60 in Kombination zur Erzeugung der hochfrequenten Hochspannung ein aus mindestens einer Induktionsspule und mindestens* einem Kondensator bestehender Schwingungsbereich vorhanden ±Bt, dessen Kondensator durch einen*Umschalter in periodischer Polge zuerst an einer Spannungsquelle aufgeladen und dann über die Induktionsspule entladon wird, wobei diese Kondensat orentladung im Schwingungsbereich gedämpfte Schwingungen hervorruft, die ihrerseits an den Enden einer mit der Induktionsspule eng gekoppelten Se-kundärspulo großer Windungszahl eine hohe Spannung gleichen zeitlichen Verlaufes bewirken und diese hochfrequente Hochspannung mit mindestens einem Ende der Sekundär spule verbundenen metallischen Eloktroden aufgedrückt wird, an denen sich in geringem Abstand die zu entladenden Materialflächen vorbeibewegen und die zu demindest an jenen 'Teilen, die den Matorialoberflächen unmittelbar gegenüberstehen, eine Pormgebung auf weisen, die dort eine Feldstärkenkonzentration bewirkt von einer Größe, die bei der an ihnen liegonden hochfrequenten Hochspannung eine selbständige Glimmentladung in der umgebenden Luft und zu demindest einem Teil des Luftraumes zwischen jeder Elektrode und den zu entladenden Materialoberflächen hervorruft, wobei durch den zwischen den Glimmbereichen der Elektroden und den elektrostatisch aufgeladenen Materialoberflächen sich ausbildender Ionenstrom diese Oberflächenladungen zu den metallischen j November 1952 erfolgt sind, ergibt, sowie festzustellen, daß die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin allen Schaden zu ersetzen, j der dieser aus den unter A geschilderten Benutzungshandlungen, soweit diese nach dem 20. Das Berufungsgericht hat dem Anspruch 11 - als sog* unechten Untcranopruch - zwar selbständigen Schutz zuerkannt, den Hauptantrag A 1 der Klage und dementsprechend auch dio weiteren auf den Anspruch 11 gestützten Hilfoan-träge A 2, 3 und 4 aber für unbegründet erachtet, weil die Beklagte mit dem angegriffenen Coronagerät von den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 11 keinen Gebrauch macht* cc) Zumindest an jenen Teilen, die den Matcrialober-flächen unmittelbar gegenüberliegen, weisen die Elektroden eino Formgebung auf, die dort eine Foldstärkenkonzentration bewirkt von einer Größe, die bei der an ihnen liegenden hochfrequenten Hochspannung eine selbständige Glimmentladung hervorruft, wobei dieae Oberflächenladungen zu den metallischen Elektroden und von dort aus über die Sekundärspule und deren anderes geerdetes Ende abgeleitet werden* Mit diesen Merkmalen (aa, bb, co) werden, wie das Berufungsgericht feststellt, lediglich die Fujiktionnn der Elektroden und ihre Einordnung in dem Schaltsystem der Apparatur beschrieben* Es war, wie das Berufungsgericht weiter auf Grund der ÜS-Patent-sohriften 1 680 310 (WoMP) und 2 087 913 (Kip^) fest-gestellt hat, auch vorbekannt, Spitzen-Elektroden in einem Längsausochnitt doo Isolierkörpers zu versenken; diese Einbettung in den Isolierkörper bezweckte den Schutz des Bedienungspersonals vor Verletzungen. Dr«-Ing« L® vom 26« November I960, So 3)« Der notwendige Abstand wird abweichend vom Klagopatent nicht durch die Tiefe der Nut, sondern durch eine anderweitige Halterung des Isolierstabes von außen festgelegt« Daher wird die Oberfläche des Iso-lierstabeo auch abweichend von der Lehre des Klagepatents nicht poliert« Danach ist daö Coronagerät der Beklagten weder bestimmt noch geeignet, den Abstand zwischen der Elektrode und der zu entladenden Materialbahn in der Vfeise unter allen Umständen konstant zu halten, wie es durch die als allein schutzfähig festgestellten Maßnahmen nach Anspruch 11 geschehen soll« Da das Coronagerät gerade von diesem allein die Schutzfähigkeit begründenden Erfindungsgedanken des Anspruchs 11 keinen Gebrauch macht, kann es entgegen der Auffassung der Revision auch nicht als^ver-schlechterte Ausführungsform** der geschützten Vorrichtung angesehen werden« Im Übrigen könnte eine verschlechterte (oder auch verbesserte) Benutzungsform begriffsnotwendig auch nur dann in einen geschützten Erfindungsgedanken eingreif cn, wenn sämtliche Merkmale des Erfindungsgegenstandes (hier dd, ee und ff) - sei es auch in (besserer oder) schlechterer Weise - benutzt werden (BGH GHDR 1962, 575? bettung von Drahtelektroden in einer Längsnut dee Isolierstabes beschränkt * Ein solcher allgemeiner Erfindungsgedanke würde allerdings die angegriffene Verletzungsform mitumfassen« Selbst wenn ein solcher Erfindungsgedanke möglicherweise aus dem Anspruch 11 herleitbar und in der Patentboschreibung hinreichend offenbart wäre, könnte er aber nach den Darlegungen des Berufungsgerichts zu demindest mangels Erfindungshöhe nicht als schutzfähig anerkannt werden« Die Revision kann sich für ihre Auffassung nicht mit Erfolg auf die Zeichnung Fig* 15 und den hierzu gehörigen Teil der Patentbeschreibung (S« 4 Z. Hier wird darauf hingewiesen, daß zur Ableitung sehr starker Öborflächenladungen ein Isolierstab mit zwei oder mehr Längsnuteh und je einem dünnen Metalldraht je Nut verwandt werden können und daß bei derartigen Elektroden die zu entladende Materialflache sich auch in größerem Abstand oberhalb der Isolieretäbe vorbeibewegen könne und nicht unbedingt über die Isolierstäbe zu schleifen brauche« Die Einbettung der Drähte in die Längenuten des IsolierStabes dient hier aber, so stellt das Berufungsgericht ühter Bezugnahme auf das Gutachten Lau vom 26« November I960, Seite fest, in vorbekannter Weise lediglich dem Zweck, den empfindlichen Draht vor Beschädigungen und das Bedienungspersonal vor Verletzungen zu bewahren« Das Berufungsgericht läßt offen, ob die Neuheit dieses Erfindungsgedankena noch zu bejahen wäre, weil die beiden Merkmale dieser Unterkombination ( 1) Draht-Elektrode und 2) Einbettung in Nuten) nicht gemeinsam in einer der entgegengehaltenen Patentschriften enthalten sind, verneint aber die Erfindungshöhe, da es keiner erfinderischen Überlegung bedurfte, statt Spitzen- | Elektroden Draht-Elektroden in die Nuten zu legen« Einer Ausfülirungsform, die kein Gleiten des bandförmigen Materials über den Hundstab zuläßt, kann danach kein selbständiger Schutz zuerkannt werden* sie ist also auch nicht unter dem Gesichtspunkt eines allgemeinen Erfindungsgedankens schutzfähig. Wesentlich für die Schutzfähigkeit des Erfindungsgodankens ist eben das Merkmal der Eignung des Gleitens der Materialbahn über eine in einer Nut des oberflUchenpolierten Isolierstabes versenkten Draht-Elektrode, wie auch die Revision an anderer Stelle nicht verkennt (Hevisionsbegründung S. Aus den bisherigen Ausführungen ergibt sich, daß das Berufungsgericht den nach Anspruch 11 schutzfähigen Erfindungsgedanken rechtsfehlerfrei ermittelt (unter I 1) und danach eine Verletzung dieses Brfindungsgegenstandes durch die angegriffene Ausführungsform der Beklagten zutreffend verneint hat (unter 12) und daß sich schließlich auch darüber hinaus aus Anspruch 11 kein weitergehender Schutz eines allgemeinen Erfindungsgedankens herleiten läßt (unter I 3)« Hiernach erübrigt sich eine weitere Stellungnahme zu den Ausführungen, mit denen die Revision gemäß 5. Die Revision macht gemäß § 286 ZPO weiter geltend, das Berufungsgericht hätte sich mit den Gutachten des Patentanwalts vom 12T September und 21. eines Obergutachtens mit "groben Mängeln" der vorliegenden I Gutachten zu begründen, kann nicht zu dem Erfolg führen* Im j vorliegenden Pall ist der technische Sachverhalt durch die eingeholten Gutachten einer besonders eingehenden Hachprü-fung unterzogen worden* Es kann nicht anerkannt werden, daß die von der Klägerin vorgelegten gutachtlichen Äußerungen ® deo Patentanwalts Wiflfe zur Feststellung grober Mängel der vorliegenden Sachverständigengutachten geführt hätten und daß deshalb insoweit mangels eigener genügender Sachkunde des Berufungsgerichts die Einholung eines weiteren Gutachtens eines anderen Sachverständigen erforderlich gewesen wäre* Bie unter den Parteien streitig gebliebenen Fragen sind keineswegs so schwierig, daß sie nicht auf Grund der vorliegenden Gutachten hätten geklärt werden können* Soweit das Berufungsgericht dem Gutachten der Sachverständigen Görtz und nicht in vollem Umfange gefolgt ist, hält sich die kritische Beurteilung durchaus im zulässigen Rahmen Auch die Hilfsanträge zu A 2, 3 und 4, die eich sämtlich auf den Anspruch 11 stützen, sind nicht begründet, weil die Beklagte, wie bereits zu dem Hauptantrag A 1 festgestellt wurde, von den zusätzlichen Merkmalen, dio im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 11 feotgelegt sind, keinen Gebrauch macht. Auf Grund eingehender Erörterung des Standes der Technik ist das Berufungsgericht in Übereinstimmung mit den Gutachten Görtz und Lau zu dem Ergebnis gelangt, daß der im Hauptancpruch offenbarte Brfindungsgedanke der Neuheit entbehrt. Bas Berufungsgericht hat insbesondere auch nicht verkannt, daß die Neuheit einer Kombination noch nicht verneint werden kann, wenn die einzelnen Elemente der Kombination vorbekannt sind (BGH GBUH 1953, 1205 1954, 317, 319s BGHZ 16, 326, 331), und daß bei der Neuheitsprüfung auf die Gesamtkombination abzustellen ist. nische Aufgabe im gleichen Gebiet mit im wesentlichen übereinstimmenden technischen Mitteln gelöst war; hierunter sind insbesondere die vorbekannten technisch äquivalenten Arbeitsmittel zu verstehen (BGH GHUR 1962, 86, 89 - Fischerei fahrzeug)* Danach kann die völlige Vorwegnahme einer Kombinationserfindung auch dann vorliegen, wenn lediglich einzelne Kombinationselemente durch technisch äquivalente Maßnahmen ersetzt sind, deren Austauschbarkeit dem Durchschnitt sfachmann ohne v/eiteres bekannt ist* Hiernach ist es rechtlich nicht zu beanstanden, wenn das Berufungsgericht die Neuheit des Anspruchs l.mit Rücksicht auf die US-Patent- jj Schriften 1 169 428 und 777 598 (Ch^^ I) ver- neint hat* Aus der sich hieraus ergebenden völligen Vorwegnahme folgt, daß der Schutzu demfang des Anspruchs 1 auf den unmittelbaren Gegenstand der Erfindung unter Ausschluß der glatten und nicht glatten Äquivalente zu beschränken ist* Wie das Berufungsgericht in Übereinstimmung mit den Ausführungen der gerichtlichen Sachverständigen festgestellt hat, greift das Coronagerät in diesen Schutzu demfang nicht ein; denn insbesondere sind die Draht-Elektroden bei diesem Gerät unstreitig nicht an die Hochfrequenzhochspannung angelegt, sondern mit ihr kapazitiv gekoppelt* Auch der Privatgutachter der Klägerin, Patentanwalt WiflP, verkennt nicht, daß j ec sich hierbei um eine technisch andere Maßnahme handelt* Mögen diese Maßnahmen auch insbesondere im Hinblick auf die Wirkung als äquivalent zu bezeichnen sein, so ist die ange^ gebene Abweichung trotzdem nicht patentrechtlich unerheblich, wie der Privatgutachter der Klägerin meint; denn von dem unmittelbaren Gegenstand der Erfindung, auf den der Patentschutz hier mangels Heuheit zu begrenzen ist, sind auch die glatten Äquivalente ausgeschlossen (RGZ 157, 154; BGH GRUR 1953, 29, 32; 1957, 20)* Da also auch der Anspruch 1 Soweit die Revision darüber hinaus meint, das Berur-fungsgericht hätte noch die Ansprüche 12 bis 17 erörtern müssen, ist ihr entgegenzuhalten, daß die Klägerin ihren Hauptantrag allein auf Verletzung der kennzeichnenden Merkmale des Untoranspruchs 11 gestützt und sich zur Begründung ihrer Hilfsanträge ebenfalls nur auf die Ansprüche 1 und 11 bezogen hat« Das ergibt sich nach dem festgestellten Tatbestand nicht nur eub der Fassung der Anträge, sondern auch aus den hierzu gegebenen ausführlichen Begründungen« Danach hätte das Berufungsgericht lediglich zu prüfen, ob das Coronagerät der Beklagten eine Verletzung der Ansprüche 1 und 11 des Klagepatents darstellt; es brauchte jedoch keineswegs zu untersuchen, ”ob die Elemente jeder Kombinationen Vorrichtungsteile enthalten, in denen sich der Erfindungsgedanke - die Leistung des Könnens eines Durchschnittsfachmanns übersteigend - unmittelbar verwirklicht” (Hevisionsbegründung S« 5 unter Ziff.5)«