BGH · Ia ZR 162/63
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
- vertreten durch: Hechtsanwalt Dr« SB ihJHHB^^Mjnd Patentanwalt Dipl «, -Ing 0 ^^6in®lBHB Sr hat der la-Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die mündliche Verhandlung vom 28, Januar 1964 unter Mitv/irkung der Bundesrichter Pro Bock, Pr0 Löschor* Dr* Spengler* Claßen und Schneider für Recht erkannt: Der Kläger hat beantragt, das Patent in vollem Umfang für nichtig zu erklären, da auch die in der beschränkten Anspruchcfassung erteilte Lehre durch die vorveröffentlichte US-Patentschrift 2 C93 995 (1937) vorweggegenommen sei» Dies gelte gleichermaßen für die Auswahl des als Trockcnbeotäubungs mittel geeigneten Stoffes wie für die Teilchengröße (Korngröße): Kalkstein- und Marmorrnehl gehörten zu den in der US-Patentschrift (So 3 11* Spalte 2» 73 ff) ganz allgemein genannten Calciumcarbonaten; die in jener Schrift empfohlene Korngröße (Durchgängigkeit des Korns durch ein 325-Maschensieb von 1 Quadratsoll, vgl* a»a»0» S* 3 li> Spalte Zo 69 ff) betrage 44 Mikron, mithin "etwa 40 Mikron" im Sinne des & COo in BifliHHP habe von ihr durch Vertrag vom 18o Juni 1953 eine Generallizenz zu dem Vertrieb des unter einem nFogra,,-Warenzeichen (Fogra: Kurzbezeichnung der Beklagten) [ bekannten Druckbeotäubungsmittels HK 4°■erhalten, und auch die Herstellerfirma Konrad SchlHIi^B? In der Sache selbst hat die Beklagte eine Vorwegnahme der Lehre des Streitpatents durch die amerikanische Druckschrift bestritten» Dort sei eine Vielzahl von Stoffen wahlweise nebeneinander aufgeführt'S der Erfinder des Streit-patonto habe jedoch das nach Substanz und nach Teilchengröße bcstgecigncte Bestäubungsmittel ausgewählt* Dies sei erst auf Grund umfangreicher laborunterauchungen möglich gewesen* da man ein Mittel habe finden müssen* welches für die Gesundheit unschädlich* nach Möglichkeit der Gesundheit sogar förderlich* ferner fcuchtigkoitsunempfindlich* fallfähig und durchsichtig sei» Die Entscheidung für Marmor- oder Kalksteinmehl und die Bestimmung der Korngröße auf etwa 40 Mikron habe keineswegs nahegelegen* Der Kläger ist den Darlegungen der Beklagten über die angebliche Strohmannschaft und das Fehlen eines eigenen Interesses an der Nichtigkeitsklage mit dem Hinweis entgegengetreten er sei bereits seit 1948 als Fachmann auf dem Gebiet der Trockenotaubtochnik tätig und habe in den Jahren 1948 bis 1950. gestellte Mit der Firma & Co« habe er überhaupt nichts zu tun* und für die Firma Sch^HH^fc sei er nur als selbständiger freier Berater tätig geworden* Die US-PatentSchrift 2 C93 995 habe er selber etwa Mitte I960 durch die Treuhand-steile Reichspatentamt ermittelt* und zwar auf eigene Kosten und ohne Auftrag der Firma Schumacher* einzig wegen seiner eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gobiet der Trockenstaubtechnika Im übrigen sei er seit Februar 1962 bei der Firma Böfll & wflP in als Leiter der Abteilung für verfahrenstechnische Maschinen fest angestellt* zu seinem Aufgabengebiet gehöre insbesondere die Staubtechnik* die Windsichtung und Feinzerkleinerung* Sein persönliches Interesse an der Vernichtung des Streitpatents ergebe sich auch aus der eigenen Patentanmeldung B 63 41t VII b/15 d* die ein Trockcnbestäubungsmittol betreffe und die vom Streitpatent abhängig sei* Das Bundespatentgericht hat der Klage stattgegeben, da beim Streitpatent eine patentwürdige Erfindung nicht vorliegeo Der Druckereifuchmann habe durch rein handwerkliches Arbeiten nach der US-Patentschrift das bestgeeignete Calciumcarbonat herausfinden können» Der Auswahl der Korngröße komme keine entscheidende Bedeutung zu, da diese weitgehend von Druckart und Druckfarbe abhängig sei; dies werde auch dadurch bestätigt, daß das Puder nK 4“ in 6 verschiedenen Korngroßen (15 - 80 Mikron) auf dem Markte sei» I« Die Klage ist zulässige Als Anmelder einer Erfindung,, die ein neues Trockenbe-stäubungsmittel betrifftP hat der Kläger ein eigenes schutz-würdiges Interesse an der Nichtigerklärung des Streitpatents0 Dies gilt selbst dannP wenn entgegen der Darstellung des Klägers seine eigene Erfindung vom Streitpatent nicht abhängig ist, der Kläger somit an der wirtschaftlichen Ausnutzung seiner Erfindung nicht schon aus Rechtsgründen gehindert sein sollte; das nach der Erfindung des Klägers herge-otellte Bestäubungsmittel stellt jedenfalls ein Konkurrenzprodukt zu dem nach dem Streitpatent hergestellten Puder UK 4" dar« Bei solcher Sachlage kann dem Umstand keine entochoidungs-erhebliche Bedeutung zukoramen-, daß die Durchführung des jetzigen Nichtigkeitsverfahrens auch im Interesse der Firmen Davon abgesehen ist aber auch das lizenzverhältnis der Beklagten zur Firma Priem & Go während des jetzigen Berufungoverfahrens durch rechtskräftiges Urteil des Oberlandesgerichts München für beendet erklärt worden* Die Beklagte hat dies in der mündlichen Verhandlung vor dem erkennenden Senat zugegeben» Sic hat nicht behauptetP daß sich aus dem Lizenzvertrag Treupflichten ergeben-, die über die Beendigung des Lizenzverhältnisses hinaus wirken« Da die Zulässigkeit der Nichtigkeitsklage nach den im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung gegebenen Verhältnissen zu beurteilen ist (Urteil des I» Zivilsenats dc(3 Bundesgerichtshofs vom 2e März 1956 in GRUR 1956, 264? Es kann aomit dahinstehen, ob die Beklagte aus den Lizenzverträgen und den ergänzenden Abmachungen über die Benutzung eines Warenzeichens mit dem Wortbestandteil "Fogra", in denen als ihr Vertragspartner jeweils nur die Firma & Co» genannt ist, Rechte auch gegen die Herstellerfirma SchflHBB und gegen den Kläger erworben hat« Desgleichen bedarf es keiner Prüfung} ob die Firma & Co«, nach dem Inhalt der Verträge in der Vergangenheit rechtlich gehindert war, das Streitpatent mit der Nichtigkeitsklage anzugreifen«, Nach der Anspruchsfassung, die das Streitpatent im Beschränkungsvcrfahren (§ 36a PatG) erhalten hat, schlägt er hierzu vor, ein Bestäubungsmittel zu verwenden, welches gekennzeichnet ist durch Von dem Pestmaterial, das im Schutzmittel Verwendung finden kann, handelt erst der drittletzte Absatz der Beschreibung (So 3 lio Sp* Zo 63)o Das Pestmaterial umfaßt hiernach nim allgemeinen jedes fein verteilte feste Material, das auf das Druckblatt, d«*h* die Druckfarbe, das Papi ox* odor dio Druckqualität keine schädliche Wirkung ausübt0 Weiterhin ist es zweckmäßig, daß das Material praktisch inert ist und nicht korrodierend wirktV, Calciumcarbonates Schlämmkreide angewandt werden* Es können natürlich auch andere Materialien, wie praktisch alle Stärken angewandt werden, wie z0B0 diejenigen* die morphologisch zu der Gruppe der Reis- oder Kartoffelstärken gehören* Allgemein sind diejenigen Materialien geeignet, dio durch ein Fehlen an Deckkraft gekennzeichnet sind ; .d*hc, relativ durchsichtig oder durchscheinende Materialien, die inert sind und die Eigenschaften des spezifischen Gewichtes, der Teilehen-größc, usw* dergestalt besitzen, daß deren Verblasen möglich wird, sowie ausreichend große Teilchengröße besitzen, daß dieselben wirksam als Schutzmittel dienen könnenon Diese Angaben der Besehreibung über die stoffliche j Substanz des im Schutzmittel enthaltenen Festmaterials finden in den Ansprüchen keinen Niederschlag» Dagegen heißt es in Anspruch 4 bezüglich der leilchengröße (particle size)P sie müsse "kleiner sein als eine lichte Maschenweito von 75 und vorzugsweise um 325 Maschenweite" (smaller than 75 mesh u and preferably in tho neighborhood of 325 mesh)» Inhaltlich gleiche Angaben zur Teilchengröße (Korngröße) befinden sich in der Beschreibung S» 3 li® Sp» Z» To ff®* während an anderer Stelle der Beschreibung (S„ 2 re» Sp» Z> 7o) von "etwa 2oo bis 325 Maschenweite" gesprochen wird» a) Indem der Erfinder des US-Patents neben einer Vielzahl von anderen Stoffen auch Calciumcarbonat al3 geeignete Pestsubstanz seines Schutzmittels genannt hat (So 3 lie Sp, Zo 73) ? daß das Merkmal a des Streitpatents (stoffliche Substanz des Bestäubungsmittels) durch die amerikanische Druckschrift vorweggenommen ist: der Erfinder des US-Patents habe bezüglich des von ihm ausdrücklich als geeignet empfohlenen Calciumcarbonats die durch Vermahlung natürlicher Vorkommen leicht gewinnbaren Calciumcarbonate Ausscheiden und sich auf die teureren Produkte beschränken wollen* Dem steht auch entgegen? daß in der amerikanischen Druckschrift zunächst (a.a * 0* Z * 73) Calciumcarbonat ganz allgemein - also ohne unterscheidenden Zusatz - genannt und im folgenden Satz ein "Gemisch von gefälltem (ppeeiti tated) Caleiumcarhonat und Kreide als bevorzugt (preferably) geeignet" empfohlen wird, entgegen der Auffassung des gerichtlichen Sachverständigen eher gegen als für eine einengende Auslegung des Ausdrucks Calciumcarbonat an der erstgenannten Beschreibungsatellc; es geht nämlich schwerlich an, einen erst später und im Hinblick auf eine SonderVerwendung (Gemisch mit Stärke) gebrachten unterscheidenden Zusatz als schon an früherer Stelle ausgesprochen zu unterstellen, wo erkennbar die Verwendung dieses Stoffes in Reinform empfohlen ist« Die Beklagte ist der Meinung, der Leser der Aufzählung werde hinter dem Ausdruck "Ton oder andere Mineralien" - also unmittelbar vor dem erstmals erscheinenden Wort "Calciumcarbonat" - "gedanklich einen Einschnitt machen" und sich sagen, daß fortan nur noch auf künstlichem Woge gewonnene Chemikalien genannt würden« Solche Auslegung verbietet sich schon deshalb, weil kurz hinter dem angeblichen "gedanklichen Einschnitt".Schlämmkreide (whiting) genannt wird, also ein gleichfalls aus natürlichen Vorkommen gewonnenes Calciumcarbonat« Wenige Sätze später wird es dem Benutzer des amerikanischen Patents sogar anheimgestellt, für das als bevorzugt empfohlene Gemisch mit Stärke als zweiten Stoff statt gefällten Calciumcarbonats Schlämmkreide zu nehmeno Dies macht in besonderem Maße sichtbar, daß der Erfinder dos amerikanischen latente der Frage keine Bedeutung beimißt, ob ein an sich geeignetes Festmaterial auf natürlichem oder auf künstlichem Wege gewonnen ist« Die ausdrückliche Erwähnung von Schlämmkreide schon auf S« 3 re« Sp« Z« t kurz hinter der erstmaligen Erwähnung von Calciumcarbonat darf nicht überraschen: ganz abgesehen davon, daß die umfangreiche Aufzählung nur beispielhaft ist (S„ 3%li* Sp* Z, 63) und kein Ordnungsprinzip erkennen läßt, bleibt zu bedenken, daß der Schlämmkreide vom Erfinder insoweit eine Sonderbedeutung zuerkannt i3t, als sie bei Herstellung eines Gemisches mit Stärke in bevorzugter Weise Verwendung finden sollo Die ausdrückliche Erwähnung der Schlämmkreide zwingt also nicht zu der Annahme, auch Kalkstein- und Marmormehl hätten, wenn t b) Bezüglich der leilchengrüße ist dagegen die im Streitpatent erteilte lehre eine andere als die des amerikanischen Patents: Dem Erfinder des amerikanischen Patents kam es darauf an, das Schutzmittel in einer Wolke über dem Druckbogen auszusprühen und die Gesamtvorrichtung beim Betrieb intakt zu halten, insbesondere Verstopfungen zu vermeiden, die bei der vorbokannten Kaßbeotäubung auftreten konnten» Da Prägen der gewerblichen Hygiene außerhalb seiner Betrachtung und Zielsetzung lagen, mußte ihm daran gelegen sein, auch die in be-sondorom Maße wolkenbildenden Kieinstpartikel auszusprühen0 Er J nahm also zu demindest hin, daß auch Partikel unter 1 o Mikron, die l in besonderem Maße lungengängig und damit gesundheitsschädlich; sind, die darüber hinaus auch wegen ihrer geringen Pallsn-fähigkeit in besonderem Maße zur Verschmutzung des Arbeitsplatzes beitragen, im Schutzmittel verblieben; ihre vorherige Aussiebung oder Aussichtung nach dem Mahlvorgang mußte von seinem Standpunkt aus als unnötig - gleichermaßen zeitraubend wie kostspielig - erscheineno Der Erfinder des amerikanischen Patents konnte sich daher darauf beschränken» ein Maximum an müssen Im Unterschied hierzu hat der Erfinder des Streitpatents nicht ein Maximum, sondern ein Optimum der Teilchengröße vor-geschrieben - nämlich: "etwa 4o Mikron" um durch Ausscheiden der Kleinotpartikel den von ihm beklagten Mißständen (Gesundheitsgefährdung, Verschmutzung des Arbeitsplatzes) wirksam zu begegnen« Eies al3 notwendig erkannte Ausscheiden der Kleinstpartikel erforderte zusätzliche Siebungs- oder Sichtungsvorgänge, da bei jedem Mahlvorgang unvermeidbar auch Kleinstpartikel anfallen, wie immer die Struktur des Gesteins j und die kristalline Bildung sein mag« Der von der amerikani- ! besser anzupas3cn, mag auf sich beruhen: entscheidend bleibt, daß für den von der Lehre des Streitpatents unstreitig erfaßten weiten Anwendungsbereich gesundheitliche Gefahren für das Bedienungspersonal gebannt sind und die bessere Sauberhaltung des Arbeitsplatzes erreicht ist* Angesichts dieser erreichten Vorteile kann auch dahinstehen, ob die in der Streitpatentschrift (S, 2 Z, 2o ff) hervorgehobene Materialeinsparung sich für das grafische Gewerbe in einer kostenmäßigen Verbilligung auswirkt oder nicht; dies mag uoa0 davon abhängen, ob die Kleinstpartikel, die als gesundheitsschädlich auszu3iebcn oder au3zusichten sind, anderweitig derart nutzbringend verwendet werden können, daß zu demindest die Kosten dieses (zusätzlichen) Produktionsgangs gedeckt sind* Gewisse Hemmungen mochten bestehen, die Verteuerungen und Verzögerungen deo hierfür etwa benötigten zusätzlichen Prodüktiönsgango hinzunehmeno Anderseits bat der Erfinder des Streitpatents in der mündlichen Verhandlung vor dem erkennenden Senat bekundet;, daß er im Jahre 1949 durch die besondere Verschmutzung der Arbeitsräume, in denen die damals üblichen Trockenbestäubungsmittel verwendet wurden, auf die Aufgabe hingelenkt worden sei, möglichst bald Abhilfe zu schaffen, So verdienstvoll der damalige Einsatz des Erfinders gewesen sein mag, stellt doch angesichts der Vorgefundenen \ Mißstände und der hierfür erkennbaren Ursachen Weder die Auf- . atüübungcmittol keine Kleinotpartikcl zu verwenden, eine er- ; finderische Leistung dar« Erkennbar war nämlich, daß die übermäßige Staubbelästigung in erator Linie von den Kleinstpar-tikeln herrührtc, denen die Füllfähigkeit sbging* Soweit gesundheitliche Gefahren für das Bedienungspersonal infrage standen, hatte man sich zwar bis zu einem gev/issen Grade an die Ühciatändo gewöhnt0 Indes war - zu demindest seit der Veröffentlichung von Ho Backup und K*G* Schmidt ’’Über die gesundheitsgefährlichen Stäube11 (Zeitschrift Staub, Heft 22 vom I 1 5o loc 195o und Heft 23 vom 15» 12« T95o) - auch die besonderej Gecundhoitsgcfährlichkqit von Kloinstpartikcln bereits bekannt, die in die Verästelungen der Atmungsorgano eindringen und auf diese Weise selbst dann zu schweren Schädigungen | eingehalten werden, im PrioritatsZeitpunkt des Streitpatents 'c : (30o5o195l) bereits bekannt war oder ob erst eine weitere Veröffentlichung von K*Go Schmidt (in Zeitschrift Staub, Heft 26 vom 15«9o1951, So 311 9 314) der Fachwelt diese Br-kenntnis vermitteltej nach Bekundung des gerichtlichen Sach-^ verständigen war jedenfalls der Fachmann gehalten, bei Gestaltung des Bruckeroibetriebes nicht nur beste Brücktochnik anzustreben, sondern auch die Forderungen der Hygiene (ira weitesten Sinne, einge3Chlossen Gewerbehygiene, Sauberkeit des Arbeitsplatzes U3w«) in seino Planungen und Überlegungen einzubezieheno Es war also nahegelegt, diese Mißstände, deren Ursachen bekannt waren, nicht aus bloßer Gewöhnung hinzunehmen, sondern ihnen in wirksamer Weise zu begegnen« Mochte die Ausscheidung der Kleinstpartikel auch gewisse Verteuerungen zur Folge haben, so handelte es sich doch um ein technisch einfaches Mittel der Abhilfe, denn Aussiebung und Windsichtung waren hinreichend bekannt <> Angesichts der zu erwartenden Vorteile konnten etwaige Besorgnisse einer kostenmäßigen Belastung kein letzthin bedeutsames Hemmnis sein«