BGH · I ZR 76/50

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Leitsatz / Zusammenfassung

leicliheit kann r auf sein Hech sich der jünger °in« dann nicht berufen, wenn in unlauterer \ieise und insbesondere im Verkehr V die Birma Carl des Bunuesrichtors Dr. Heidenhain als Vorsitzenden und der nun Die Revision d Beklagten gegen das "urteil des das er unter der firme. die das Gescne n i n zu e rw oroen» im o ah re 1945 trennten sich die beiden Brüder auf Grund eines notariell beurkundeten Auseinander 3art, dass der Beklagte (Otto aus der Klägerin ausschied und das Geschü Der Beklagte betrieb sein Hü bei trän s- oortneschüft zunächst unter der Pinna ,!Brnst St die Hort "inhaber Otto hinzu und verlegte lgi Oktober' All ae auch die klüger in ihren Sit i-949 iiess der Beklagte di zu ändern in"Alfons Frans Otto"» niese G-onelimigung wurde in Ain spruclisverfahre:: durch Beschluss von 27» Ilai 1949 v/i der Beklagte sei sowohl aus aer “Vorrangstellung des Hanens Ln seiner: Unternehmen auch Örtlich in die unmittelbare Bähe ansprüclie hinsichtlich der Benutzung des Zusatzes "Inhaber Otto Bezüglichen Anträgen stattgegeben iierte.ten hat der Beklagte Berufung eingelegt und um Abweisung fcj> Da die Beklagte erklärt hat " zu andern, nat die Klägerin im Berufungsrechtszug den weiteren Antram gestellt xestzustellen, dass aer Beklagte nicht berechtigt sei, ein Köbelspeditionsgeschüft in Hamburg unter der Firma hemagte hat urn Abweisung die aer hevasion erstreot der he.':] nie revision hat auch insov/eit Bedenken nicht geltend gemacht .•eaennen s i na m erg egen nicht tu erneoeno Die nevx sien v/ill ab ex m Beklagten von Arge Dms aer aev;eisauxnanme x klügerin gejvgattet '.vor den sei ol* :;ericht nevision erörterte irage nicht anizemmt hat, wie die Dntscheidungsformel des angefochtenen urtei] ob der en i*,lP der Beklagte die Firma "Otto die er t rühren darf* In den Entccheidüngsgründen hat das mmens Otto durch den Beklagten auch dann nicht für zulässig halte die über den an sich emcieutiren nircrag aer Häger in hinausgehen und deshalb als außerhalb des Streitstoffes befindlich ohne rechtliche Bedeutung das Beruiungsgerichtrhabe den Alageantrag dahin ausgelegt, dass mit ihm jede, wie auch immer geartete, Verwendung des bamens Otto ine Firma als unzulässig bezeichnet werden solle, V;ie das Berufungsgericht richtig hervorliebt, hat die Untersagung dei in jedem Falle zur Voraussetzung, dass euren die Führung dieser Bezeichnung die Gefahr einer verwechs lung mit der Klägerin begründet wird. nur in i>ezug aui eine konkrete Gestaltung der rirma beurteilt und entschieden wei u werden kann, je de unter Verwendung des namens Otto des Berufungsurteils und damit, der Streit aie rruge beschränkt, ob der Beklagte mit "Otto hält die Benutzung des namens Otto A*ten aus Grund der aer v erscaieaeniieit der beider. 'weclislungsrefj.hr durch die Ar und Weise, in der der Beklagt enüber dem Vornamen durch Unterstreichung au den Eimenschild hervorgehoben habe, sowie durch die Ver durch die die die revision genen der Ver.; -gangen, aen aie ociaerseitigen eichnungen im Verkehr erwecken aus aer Eigenartigkeit und daraus folgende besonderen nennzeichnungskraft des namens " izeit rl Ul er uoeruies gan alltägliche Vornamen nicht ausreich die durch die Ifoereinstimmung des iraiailiennamens hervorgerufene V er./ecnslungsgef anr 3u beseitigen«»' lu einen anderen Brr*ebnis kann auch die Lrv/ägung dei mein im gescnaitucnen neben, a.uen wenn es sich nicht gerade um kareneinkauf handelt, bei Gesckäftsbezeichnungen auf Vornamen nur senr selten zu acuten, vor allem dann nicht, wenn in der ezeicnnun ein lamiiienname Ton einprägsamer kraft enthalten ist» entgegen der Auffassung der Revision wird auch die Gefahr von Verwechslungen durch das gleichzeitige langjährige Bestehen einer weiteren Firma, mit dem Familiennamen nämlich dei der Firma Carl su unterscheiden, so rechtfertig dies noch nicht den Schluss, de.ss da ublikum im Zusammenhang mit eiern Famen auch unterschiedliche Vornamen in einer die zv/iscnen der klügerin und jrriisy* ''gerade nicht der Vorname, sondern allein der Zusatz ”jm” Auf ihn zu achten, hat sich der Verkehr an emails B e rufungsg eri cht en nient an die j^eaentung aer Vornamen t schliesslich auch darin oeizutreten, dass die durch die wesentliche Übereinstimmung der Firmenbezeich nungeil den gelben wagen der Klägerin - mit roter Grund uenjemgen gosenaxx±icnen Gebiet, auf das ihn bisherige ‘Tätigkeit und die über Doch nanu er sich auf dieses liecht dann nicht mehr berufen, wenn e mit der Absicht herausstellt, Yerwechslangen im Verkehr herbeizuführen l ausgeg; ngen, dass der Beklagte als jüngerer V/ettbewerber gehalten Wc.X das Gegenteil getan und eine du r ch aie geeignex warnen, ai die Übereinstimmung der beiden Bamiliennanen begründet sowie die als Blick ” und ”l;ur hier die umso be- aenmiicner ersenemen müssen, als der Beklagte sein Geschäfts lokal in die unrnitteibare Bähe des Geschäftslokals der „lärerin ±n diesem Zusammenhang ist auch das vorangegange ne Vernaiten des Beklagten zu berücksichtigen, das er an den ^ rrtun hat das hemunrsg er ieilt auo der Gesamtheit dieser um stanae nescnicssen, dass der Behlagt aurcn aie schrittweise Genannt zu macnen, so steht dies in Viderspruch mit den tatsächlichen Peststellungen des Berufungsgerichts und den daraus rechtcimiuasirei gesogenen Polgerungen, nach denen der Beklagte seinen uamen unter ±> o hat, .welche die Verwechslungs iv.oglichheiten fördern aes Zernagten in die unmittelbare Bähe der Klägerin hat das Bern unrsrericnt als r i cht i g unt ür sich allein noch Ireinen Schluss auf die Beweggründe des Verhaltens des Behlagt ar nervor, als er ungeachtet der oroliciien i.i.ne dgr beiden Gescnäxtslokale den ilajiien 7 der Klägerin durch strafbare Handlungen ih 7 es Inhabers erheblich gelitten und dieser sein Geschäft in den cb die feie 1 lung? weiche die Klägerin tatsächlich ii/i Geschäfts v erwechslungsiiiöglichheiten die werbende zu Butze zu macheno Das hat das 3e nezug aux die Beweggründe des Beklagten gezo jahrelanges Dulden - uer an ge wirkto Der Beklagte hat selbst nicht be allein iin Streit befangene Bezeichnung 15Ott s ure hläwterin die rührung von 1US olg genen, die Benutzung der

Schlagwörter

■mj-OttoKlägerin^

Volltext der Entscheidung

i’iir das Hachechlagowerk ! * • * Gosexz: Unl'.VG §5 1, 16: HG3 n n 0, 37 Ah s 2 Hechtssatz: B b leicliheit kann r auf sein Hech sich der jünger i 1 cU2 Q n b r,-J , . U, f o unter seinem o - • • -U üCv 0 ZU er seinen Hamen eibständiger G-cr* v.^ WJU °in« dann nicht berufen, wenn in unlauterer \ieise und insbesondere im Verkehr V t der bs heraussteilt l r rn a des un rb <v ■ der Iteren Aktenzeichen: ± Sn 76/50 urt vom 16 OT> ** V- V 1951 n na:,tDurg a 1 1 51 , ^ n ✓* * bestelle I JLx- > t . 1 -O J-l C;- iii j.L CL S V 0 1 s » m Sachen a e s haui :;;ann s Otto i < ' T> O p .. _L V»/ *_i *3 Behlagier, r u i u n r s ■•: 1 a r e i und j. s Grasse .ivi3ion3::i^ers, u ev o 1 liri 1 cli t irte i xieclitsanvalt a* e “■ 0 n l_) v- J— die Birma Carl X: ai.rerm * y L'Ui u ng s b e i: 1 ag i prasse una r e vi s i o:io ° Deriagre, P rozee r. h c-y c 11 ul c i 11 i c t e r s Hechts a nw a 11 1_C " Zivilsenat des .Bundesrericlit ehoies in Haris rune t_ *•* i die mündliche Iferhandlunr; you 3.o * " y * ♦ 13ol un t e r • ; 1 ^ a*— U < 4 *----L ; : - >i r des Bunuesrichtors Dr. Heidenhain als Vorsitzenden und der nun o.esrichter Dr. Birnbach, dclnaidt, IViIde und Dr delowsziy Ir Hecht X__c.lin 0 Die Revision d Beklagten gegen das "urteil des 3* Zivilsenats des Hanseatischen Oberlandesgerichis zu Ilrnburg vor lo, IVoveiiiber 1349 V» ü aui no 0 ‘ 0 fjgc; ielziagten u r d c iz; • e w i e s e n v^> von reenrs wegen JL 0. U 0 0 S I» cUl& % Der Yater der Parteien. Carl war cter -Begründer des .Linger in aie 63. n II öoeltransportgeschäxt in Hamburg betreib u o v on ö nen drei Sühnen machte eich der ii“C 0 O V G ^ üciP-l schon mehrere «jahre vor dem zweiten V/eltkrieg selbständig und Ci ronnete ” Carl io oeiiransportge schüft ? das er unter der firme. -J • d? tt m Hamburg noch heute betreibt« ^er Vater über lies ein un'Cernennen scnon zu seinen nebzeiten den beiden an aeren Sonnen V/altoi • f una Otto. die das Gescne ! is on ene Han cieisgeseilscnafL führten« 1942 wurde die Llöbeitransnortiirina !! ^rnst st ti n i n zu e rw oroen» im o ah re 1945 trennten sich die beiden Brüder auf Grund eines notariell beurkundeten Auseinander s e'z sung sv ertrag es vom 51o August 1-945 Barin wurde u.ac verein 3art, dass der Beklagte (Otto aus der Klägerin ausschied und das Geschü j- v 02* ,i i L X C ^ i;iiu unver&ncter uer • i jcirma mir lien Aktiven und g B ”vr fO ortgeführt wird zur Abgeltung aller ^msprucne gegen aie mag er m U nid Halter wurde dem Beklagten «"1 1 r ä C\ * * * *+ - *> _..o seit ran s *o o r 0 - o~ 5 C_lc- — O o bt iberla sen n de:.; • v-' J_ w Cw r* o < V ilSlGSo GS 3 ’ m Anscxiiuss Hieran? ”Bas Geschäft wird von Herrn rJ- .u ~ Üi/l/O unier unverä.mierter Pinna mit xjUsiimmung ues nerrn • O »TO *y .. ll± c U o TI « » Der Beklagte betrieb sein Hü bei trän s- oortneschüft zunächst unter der Pinna ,!Brnst St I! Ln der Strasse ’^ei der Apostelkirche11. wohin diese Pinna«--seit i ihrer; auscomDung ( o — 1" 0 cm! 1^45 aus dem SLadtteii noheluft verzogen war spater i ugte der i e n 1 a g i ue aer iirma tt ** -i r n s t CT J die Hort "inhaber Otto hinzu und verlegte lgi Oktober' 1945 den e j- -0 1 b i-ix oj- e ;s~ei iiaoo iiifi I ^ o .i.rs o a —" ^ <~i q ■ o O t/— CaOOC- « / All ae auch die klüger in ihren Sit u i-949 iiess der Beklagte di e Disiierige virrna 3 --’-i. O 0 .O u I! in Handelsre aister m "A.» o Otto ±i 11 ändern. nacnaem er knit a C.ili ill iOc * r* » • Jl-* *■ -J. 1949 die behördliche Genehmigung err/ 'll L i* li • -* einem o ire seiner V*ornamen "Otto Alfons Franz" zu ändern in"Alfons Frans Otto"» niese G-onelimigung wurde in Ain spruclisverfahre:: durch Beschluss von 27» Ilai 1949 v/i d e r c;u. jl < hoben le IBLilgerin hat geltenagemac i it . j- der Beklagte sei sowohl i-C-.V^ai O' n Au sei nand e r s e t sung sv e rt rag v or: tJ if Grund * r% a der Bestimmungen der y ^ o 1/ « • August 1945 als auch 1. 16 ünlY/G Ver- * \ j pill eiltet, :■ 11 a e ■ o * , 0.1 0 ilUil » « • j'um C 2 ZU u L> eine“*" o.u.0 seiner: persönlichen Hainen ge 0*1 n u unterla sren Bi-^ 1 v erwecnsiungsgeianr ergeoe si aus aer “Vorrangstellung des Hanens Ln h uamDurger bpe d i t i o n s g e v; erbe; sie v; e rd e dadurch verstärkt, dass der Behlagt o • • " t seiner: Unternehmen auch Örtlich in die unmittelbare Bähe n er „lägerin gerlich ei Die -ALägerin hat zunächst ü nt erlas sung s ansprüclie hinsichtlich der Benutzung des Zusatzes "Inhaber Otto M Y- <liL . f < p> . . ’i “*»* * r*' r JL^ .ac^ sowie ninsicnriicn aer lanrung r'• rav* F i rma j’A. 1'. Otto gestellt, eieren iosciiung sie gieicn * t ♦ 01 tl'” berelirt *:r*r* -io. U r ins uauagericlit nat durch i'eilurteil den au 0.2 o ,i*i '}'!• p o !! ^ WHO 1j • • Bezüglichen Anträgen stattgegeben iierte.ten hat der Beklagte Berufung eingelegt und um Abweisung fcj> d i ^ c; o \s- -1. w r Klageanträge gebeten. ^ * diese Anträge dann aber im laufe des Beruiurigsverfahrene anerkannt. Da die Beklagte erklärt hat ao. sie o e a DoiCii o ig nrma H . i ä-tO 1 " in "Otto 4 4 " zu andern, nat die Klägerin im Berufungsrechtszug den weiteren Antram gestellt ^ o * 4 xestzustellen, dass aer Beklagte nicht berechtigt sei, ein Köbelspeditionsgeschüft in Hamburg unter der Firma :o hemagte hat urn Abweisung die O r* * -T -r- -y» *-> r -: c/A c.^ o^o S eDeoen ac-.s Oberland ec': er lent hat de™ vit r* <=> rim aer.i Anorage durch das angefoclitene J ~1 ” o \J ADV/91 sun-' 1‘ t l. Ujj ege b * • aes x 0 S unr: d e r aer hevasion erstreot der he.':] i o . U V ri i s .1, stolluna 3antrag s ? v/anrenct uie ^lajenn ur.: Zurücizv/eisuiir; der Revision bittet hit scheidungsgründe: jj ] P veriaiireiisreciioliche Zulässigkeit der Fesbstellungsklag0 n o j- u a s ;,e rux an:; s £ • I rieht iViit zutr jl enden Ausfülirunaen o 1 r"> O T* 4 C -.1 0 Q nie revision hat auch insov/eit Bedenken nicht geltend gemacht V-/ ■> ■- in a er Oacne na u aas iierurungsgerieilt zunächst geprüft, ob aer :_useinanaersetsungsvertrag aer Parteien nach seinem Wort laut ; r a ex O ne Verpflichtung de Beklagten i ? * i i — o i T n -X U-- U ^ q © _n iZ S s!\L i‘ir. & - - T J. iul 0 O ”, nem xamiiieimarnen ansuaehmen., Bs hat dies verneint und au.cn aen .os barung gleichen o o • IS für das Zu st andekciiLu en j-iinal ö s al g nicht vo einer muna 1 T dien verein # • O • ♦ -t • j c* * i Of ^ •'*^\ i- p ^o o o o-' -U ^ ^ ^-L L^JLjlX U Ci o srAitJ-.. - * ^ - I -1 * -» necntlicne .•eaennen s i na m erg egen nicht tu erneoeno Die nevx sien v/ill ab ex r e m. r\ r\ o r% uc.be 1 u9ij. cYer Dl -pV . ^ . njXngt umgekehrt aus de dei m Beklagten von Arge Dms aer aev;eisauxnanme x klügerin gejvgattet '.vor den sei ol* * ✓ r*z O o den ziusatz •t !1 mnaoer A t t 1 oto U*' ", oeizuiugen • • bie ragt in dieser Aezienung Verletzung; des -o töö AJ.. ^ o ^ nd e s -* 0 rann ai a o • r% n ser _:evlsionsangmi nicht zu dem Brio Ir-: führen, da es p cj LUX n l s Y on lar :;ericht nevision erörterte irage nicht anizemmt hat, wie die Dntscheidungsformel des angefochtenen urtei] deutlich erkennen lässt, nicht darüber befunden. . j. j- seinen *.r.:.:en Btto j als Zusatz zu einer anderen lirmenbezeich j U c Das f o elite ob der en i*,lP nrz un ■ s - .-sekiag nun g o a e:: r* o v'* n, T"? "* K_* V--0 0 Vf in Verbindung mit anderen Y/orten zur ICennzeich 5 nung seines unternennens benutzen darf* sondern cs hat lediglich ciamn ernannt, • das;., der Beklagte die Firma "Otto die er * -N Ct-Ii Stelle seiner bisherigen Firma. n A o Otto oenutzen w ul, ni cii t rühren darf* In den Entccheidüngsgründen hat das XJ iS tifungsgcricht freilich erkennen lassen, dass es die Eli hm na de s mmens Otto durch den Beklagten auch dann nicht für zulässig halte ? wenn dies mit den notigen ünterscneidungsiiieriiL lalen geschehe j-na es sen ur.nueJ o es sich niersei um or w; agungen * die über den an sich • ■ emcieutiren nircrag aer Häger in hinausgehen und deshalb als außerhalb des Streitstoffes befindlich ohne rechtliche Bedeutung o sind (3 yc~c ZK>) C? J- kann auch nicht etwe ang e n omni e n w erd en ? das Beruiungsgerichtrhabe den Alageantrag dahin ausgelegt, dass mit V -■ ihm jede, wie auch immer geartete, Verwendung des bamens Otto m o ine Firma als unzulässig bezeichnet werden solle, V;ie das Berufungsgericht richtig hervorliebt, hat die Untersagung dei 11amenslührung Otto n in jedem Falle zur Voraussetzung, dass euren die Führung dieser Bezeichnung die Gefahr einer verwechs lung mit der Klägerin begründet wird. Ob eine solche Gefahr be steht, kann aber nicht allgemein, sondern imme - nur in i>ezug aui eine konkrete Gestaltung der rirma beurteilt und entschieden wei o.en. Bi •*] r>’ i' - -a t, j- - ~ • f u j *1 o v * O JL u j o.en «amen Otto im nanmen einer rirma <ii i ., jn *_____; ~i andere mrmenöestanateiie und Zusätze hineinzubauen, sind so r* O am re c ii, a a s s * k eine sw e g s .vo n v o rnn er ein n e s a '?0.< :■ ■ ,fe O O r u u werden kann, je de unter Verwendung des namens Otto r:ebildete Firma sei -I- der Alä. hiernach der erin stet h die Frag teien n GUI O ♦ • 11 r m i eren und ausnahmslos verweclislungsfähi Lj ist aber j- des Berufungsurteils und damit, der Streit aie rruge beschränkt, ob der Beklagte mit "Otto d c i so kann es aaraul, ob ihm, wie die lievision « Items. macht - * P • nu.i.ic;'; a er nirna ■ V1"*' o -j-L *.b 1/ O o uic maurun.;; aes Zusatzes Otto ges oat i»et worden ist. nicht anlzommen I *T -? u * : mas aeruiunms"eri cn belli.,. hält die Benutzung des namens Otto 1 n r* I ri . "I C"v _L O JL* -i la r ^ A*ten aus Grund der n r* ^ v o v 1,16 UnlYG. % o2o rr ■ N U* « us unzusäGsigo ns h a t i » ai o V e r vv e cii s lung sfähigkeit o o~ lire:: r lenen 3eseiehnuns: mit der Birma der kläre er in trotz • I aer v erscaieaeniieit der beider. 7 omamen bejaht a a a er harne oesonders cnaranteristiscn, seiten und in uamourg von 9 • schiagworlar oiger ..ennzelcnnungslzraf t sei. Yerstärlit werde die \ 9 T 'weclislungsrefj.hr durch die Ar und Weise, in der der Beklagt a en i: am en O r? O enüber dem Vornamen durch Unterstreichung au den Eimenschild hervorgehoben habe, sowie durch die Ver o o t « El - ■» / ' ■* r-\ g-, o _ \j. _ U_____________ « » is-'oriii onal es des Bekl o *— -f- " t!*o 0 in n r e n Si tz habe. uiiCi sch dieselbe S li ^ (' 0 * * durch die r n ~ ■ c LU -L •aen virmenscmiaern angeoraenten nin veise M i.ur nier Otto vn r\ t f 1 % - v> To ~ ✓L-iu x. v_ xjl— vl I , i I uause" Bi E i n w e n du n g e n *1 9 CH y die die revision genen der Ver.; eens lun einStimmung •p •h ; I geriekt bei der samt eiiidruek Cv ul b Loht erhebt y sma men - '**% r die feststellung In yber- oegrunaet. 7 . J- • t anerizann o en ne cut sgrunasat z en i st Y e rw e ch s lung s f ilhi gk e i an c . BernBunas r ru i ung a ex u >“on den rt u kr e -gangen, aen aie ociaerseitigen eichnungen im Verkehr erwecken aus aer Eigenartigkeit und daraus folgende besonderen nennzeichnungskraft des namens " na j. das he rufunr mericht * ' jUbi. end g olgert, dass die Yerschiedenartig n • I izeit rl Ul er uoeruies gan alltägliche Vornamen nicht ausreich die durch die Ifoereinstimmung des iraiailiennamens hervorgerufene r * t * i V er./ecnslungsgef anr 3u beseitigen«»' lu einen anderen Brr*ebnis kann auch die Lrv/ägung dei .aevi si on nicnt führen, das Publikum zero, e im gegebenen Falle auch am r renn u e umerscnieae aentcai, .veil die Parteien keine V/ar en• sondern stunden, insbesondere köbeltrnnsnorte anböten Denn das PubliIran pflegt gtuiz r* allge • # n • mein im gescnaitucnen neben, a.uen wenn es sich nicht gerade um kareneinkauf handelt, bei Gesckäftsbezeichnungen auf Vornamen nur senr selten zu acuten, vor allem dann nicht, wenn in der ezeicnnun ein lamiiienname Ton einprägsamer kraft enthalten ist» entgegen der Auffassung der Revision wird auch die Gefahr von Verwechslungen durch das gleichzeitige langjährige Bestehen einer weiteren Firma, mit dem Familiennamen nämlich dei 'i irma " Carl V fci O X u jr0n , nicht oder jedenfalls nicht wesentlich Selbst wenn sich die beteiligten Verkehrsi:reise da ran rev/on nt iiaoen sv/i sehen der Firme, der klage rin (Carl Lkli - 1 der Firma Carl 3- su unterscheiden, so rechtfertig dies noch nicht den Schluss, de.ss da 9 s ublikum im Zusammenhang mit eiern Famen auch unterschiedliche Vornamen in einer die V.erwechslungsgefahr beseitigenden V/c» e ise beachten werde, denn f' t c? r*« j ui.o ein sire on- er s ch e i dung sm e rlmaJ zv/iscnen der klügerin und a Firma Carl L jrriisy* ''gerade nicht der Vorname, sondern allein der Zusatz ”jm” Auf ihn zu achten, hat sich der Verkehr an emails ' cm womit. aaa De B e rufungsg eri cht en nient an die j^eaentung aer Vornamen t schliesslich auch darin oeizutreten, dass die durch die wesentliche Übereinstimmung der Firmenbezeich nungeil j. nervorgerui ene verwecnsiungsgeianr ment sc non aaauren ausgescklcsseu. wird, aass der 1 Beklagte seine Röbelwagen im Gegensatz zu den gelben wagen der Klägerin - mit roter Grund / be versehen hat (BG GkUH 194o, 355 kf>64/) O has durch * O » > die §-§' 3o, 37 Abs £ ? n'. lb ünli/’G- dem ki?nnen Inhaber ;ewahrte Ausschliesslichke i x s r e ch t findet nun i r h O O "7 ■ ■"! O urenze an ctem eilt jedes lien 1 ie:i • ^ Cii uivcer ö ne 14 men 9 * geschäftlichen neben als selbständiger Ge t » I • u betätigen fvBG2 11b, 2o9; 17o. 2oö ; • G-hUA 194 o. 356: ; n S'!-1 > llo * » "0/1 ö/2) Auch dem üeiijlagxen i:ann es daher an "i t-v j- ' i. Xi eilt verwehrt sein, 9 -l o u I uenjemgen gosenaxx±icnen Gebiet, auf das ihn bisherige ‘Tätigkeit und die über lieierunn der Bamilie weist, unter Benutzung eigenen P m e n s L ostänuig \ ly * -1 Zj - 4 ma cnen (11G Gilüh 1341 9 ±10 I)_l 1941. 872). Doch nanu er sich auf dieses liecht dann nicht mehr berufen, wenn o r seinen tarnen in unlauterer ./eise und insbesonde e mit der Absicht herausstellt, Yerwechslangen im Verkehr herbeizuführen ( PP. flT'77- 193o, 195 Z-95/; i94o. 358 /5637> keimer, './ettbewe/bs uina .. arenz eicnenre cnx £ Aufl XI in:;! 7). Bo liegt der Ball aoer n±er O 1« lit zu treffenden Brwägungen ist das Berufungsgericht am : u:’ /•> ' vw± l ausgeg; ngen, dass der Beklagte als jüngerer V/ettbewerber gehalten Wc.X bei aer ruhrung sein O * t ( lens o i les ihm mögliche zu tun«, um Verwechslung en zu vermeiden, zu demal da ihm bislang die Birma rrnst keine No1t wendiglzei x zur Verfügung gestanden hatte,zu deren Löschung •tand. Br ha aoe Y* —\ • ■» iL ‘J —J ii o n massnanm e r r i das Gegenteil getan und eine du r ch aie geeignex warnen, ai die Übereinstimmung der beiden Bamiliennanen begründet V e r wechslungsgefahr noch erheblich zu verstärken. hierher gehören a n ct Hervorkehrung des Br.miliennamens fang ausgesta.lt et en nweise u hur hier Otto im Hause” auf beiden Pirmensehildern. sowie die als Blick ” und ”l;ur hier die umso be- Vorgänge. 7-“l aenmiicner ersenemen müssen, als der Beklagte sein Geschäfts lokal in die unrnitteibare Bähe des Geschäftslokals der „lärerin verlegt hatte«. ±n diesem Zusammenhang ist auch das vorangegange ne Vernaiten des Beklagten zu berücksichtigen, das er an den m a~ o i te. i^rnsc führte und sie ü nt d Zusatz "Inhaber Otto «•1 ’1 v e r s ah Vach den Peststellun en a s O jüoruiunrsce^icn o o ha aer Demagi/e diesen Zusat in aer ,/eroun ' i o : msoesonaere aui seinem Pirmenschiid, in Zeitung ns ei r e n ~ Cv 1 / . ■' 1 --.-iu m aer ijLiioreJKJLame aurcn aie Grosse aes Drucics n - und andere I.Iiltel besonders hervortreten 3 CAp C’U O Ohne Rechts ^ rrtun hat das hemunrsg er ieilt auo der Gesamtheit dieser um J- ! - - n stanae nescnicssen, dass der Behlagt aurcn aie schrittweise * * f J * f • *v » * I p • oetonwe IIervor3:ehr unr: de -«amen larann on c; p>"1 o'"> AoC0l-J0 - O 0 .O-* * 1 ras aem nui aer alt eingerunrten iirma ae ar aas eigen Unternehmen Hut sen zu ziehen enn aie ueTision m "°gen veitend macht, der Beklagte habe nur in der Absicht gehandelt, seinen eigenen harnen aus ^ ^ 1 mna oer aer Parma .•-.-»-I iS t Genannt zu macnen, so steht dies in Viderspruch mit den tatsächlichen Peststellungen des Berufungsgerichts und den daraus rechtcimiuasirei gesogenen Polgerungen, nach denen der Beklagte seinen uamen unter ±> o • » i Ol V- O u umständen herausgestel] o hat, .welche die Verwechslungs iv.oglichheiten fördern vJ mussten. iHinsichtlich dei^-Verlegung- des ■.etrieo pp. aes Zernagten in die unmittelbare Bähe der Klägerin hat das Bern unrsrericnt als r i cht i g unt v» KJ ccj.lt, dass der Beklagte wegen der allgemeinen Raumnot erst nach langer Suche a en gz m der Osterstrasse gefunden habe. Jaraus ercrab sic a o e r . J- 1L-J1- 0,0-1 jo« GI - -L elf. 0 U11 die erhöhte Pflicht, alles zu vermeide v; a s ^ n U ~ eignet war,Verwechslungen mit de: Klägerin herbei zu unren. x~ag a an er aie V.T häft sver1egun L> ür sich allein noch Ireinen Schluss auf die Beweggründe des Verhaltens des Behlagt , , m*> r\ sulassen. so traten diese doch I:lai -*• 1 ar nervor, als er ungeachtet der oroliciien i.i.ne dgr beiden Gescnäxtslokale den ilajiien 7 <3.0 JL in geschiider -•i .L 0 n eise nut hervortreten lassen i - Le uevxsiou mat auch verleb7 '* cn, or.s Beruxungsgericht lia P O i*/ u;irecat ausse 7 Acht gelassen 41 4 o.ass uacn o.eu von rag ues Be anon uer -cU der Klägerin durch strafbare Handlungen ih 7 es Inhabers erheblich gelitten und dieser sein Geschäft in den * letzten Jahren stari: vernachlässigt liabe, Das Berufungsgericht brauchte hierauf nicht einzugehen, da es allein darauf an!-: 9 cb die feie 1 lung? weiche die Klägerin tatsächlich ii/i Geschäfts 0.-.1 leben einnah:::, den Beklagten einen Anreiz bieten konnte. sich U durch r5'! d V*'. ^ Förderung von V o - c-.JU u der hir:.ia der Klägerin rufung sge richt bejaht und hi v erwechslungsiiiöglichheiten die werbende zu Butze zu macheno Das hat das 3e eraus rechtlich nicht zu beanstanden ae rolgerungen 12 nezug aux die Beweggründe des Beklagten gezo ; > n • • t ^ O Revision wendet schliesslich auch ohne Erfolg ein. die me nevision wen ■ • t • . ■ O *“* O *. *> •: v* i ^ habe ihr 7er griff en ei : Bezeichnung hauptet, er habe die csrscnu auren O jahrelanges Dulden - uer an ge wirkto Der Beklagte hat selbst nicht be allein iin Streit befangene Bezeichnung 15Ott L> ■iahreiGng benutzt« Sein diesbezügliches Vorbringen ha I I uie jj>ezeiennung 1'7r r r- s t 31 Inliaber Otto stand. Damit ' s ure hläwterin die rührung von 13 m r • (O *. a 1 s Z u s a.t z ■ i der Yorangesteilten linia • M r n o o C5 J. SJL du1d e t e. konnte le gosv nicht des Rechtes vei 1US olg genen, die Benutzung der f. K j-iir n ?■: e a Schaidt 6jL07/sI C'ez. Dr. s