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BGH

Gericht: BGH

stößt daher im Sinne des § 1 UnlWG gegen Zur Frage der Zulässigkeit einer Abrede, durch die,den Beziehern von Verpackungsdraht die Verpflichtung auferlegt wird, auf dem vom Lieferer des Drahts leihweise zur Verfügung gestellten Drahtverschlußapparat nur • den vom Lieferer gekauften hat der Erste Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf dleg 17 mühlllplh :¥efhaM ehkanhtl Auf 'die; Re ' v i a i oh ■ den; Kl ägeri nn eiium f :äi dasihr t e if :; des: 2y/ ZivilsenatS: des . Der Beklagte ist ira Braunschweiger Bezirk seit Jahrzehnten als Vertreter für Verpachcangsniit bei tätig .und handeltt.auöh Die Klägerinnen behaupten, der Beklagte breche wettbewerbswidrig in ihr Vertragssystem ein und verleite ihre vertraglich gebundenen Kunden zu dem yertrags~ bruch0 Er besüche ihre Kundschaft, die Braunschweiger Kons er v e ni ndüs trie, und versucheVerpackungsdraht an solche Firmen zu liefern, bei denen Apparate dsagt Klägerinnen ständen,; Er sei mit den Sehr eiben vom' 61 : September 1949 und vom 2o Juni 1953 sowie mehrmals mündlich durch den Vertreter Br^d verwarnt wordene Seit etwa. :s;cftnürm den jjnadi'tä Monopol fest in die Hand zu bekommen,, Eine solche Handlungsweise :S^3aiihh^s.xtt; haltuhg seines Kundenkreises oder seines Absatzgebietes und selbst der bewußte Einbruch in den Kundenkreis eines anderen unter Anwendung lauterer Mittel . :: liege durchaus im Wesen der Gewerbefreiheit und eines gesunden Konkurrenzkampfes» Insbesonäere verstoße1 7, ein solcher Einbruch für sich allein selbst dann noch nicht notwendig gegen die guten-Sitten, w enn er voraussehbar eine Vertragsverletzung der neu zu werbenden ; ^: ## iU:t HUf.i'rrHii “!©:/ ■iiitl'iii tut ■sUii ii-Pt ,#«>#: tiUti i:U#: tU'# : U # 'i# iüU; i P: ii ©ii, tust i.:#P##i tut ii-P,#. #tut ii#©# :-HSi. it®#i tUit '###©#i •f - ##©#; t:P : t©t /ut i/Uit u Zfößii I|t:i iiirH## iZi:HH##i #Mt H :#Uf tu# ii©; rH itrot iiSI tUii tiUt ti®i fiiihü# #1=1 u iUf s/Uit tut i'töit: M ##tM •H ifrft#' t-U./;: ti1' U iii©iii III i/Uti SUis #031 :#©;# tPif #:©## ##U;# tut Zf:®/# © u ■ #:©# tfuf iftHi# tif t©# ##©i;# (tut tH‘ i m;i töf © : i§Ut tÄ IM © i t©#i ?#©i# itU# ifo# i;tZ®t U : U'Ü’cn' . i# SU# ifOt t#Ut# tut tut U t-Ui# Uf iips# /i'EHif rH szteti SU## tU#:# U z/i# it©# #'©?; ti®:# f/hOi /fs; #Uf #Ut ZS® ;i||&// iitajiii: ; hß ti®#; tu.;# r< i u itifi tUt; © ti©## fit ii®/# fit #:pi; HO # itU" iZZiUs# i#©# i®i tut ro ti/Ut tihüii ##©## i##®iii i#U:t SrH## Zfhß ##:©# tu# • i ivPli# tiP#: ii©#: t#U:#i iiiffiii:: tut 'ifffiZZZ tcä.. tut SUi:# #:;/;&## iU;t tiui ##:®i#i thß# iiitpi# ZI#®#: lUZt tot tUi: fZ®Z# i ro,# i#U# #:#©# #,#U# © tut ;/iUiii U : itUt SiUt tUt if®! 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(Lieberknecht aaO, S 144 ff?,, ins bes onder e ;r: S|j||i) ie Bed ing urigen, uni er denen sich die Vertragspartnhrivon den übernommenen V er pf lichtun|en; P nähme einer unzuläss igen %fet tBewerbsbeschränkung nicht entgegensusteheno Wenn die Klägerinnen in diesem Zusammenhang darauf hinwebsen, daß die Bezieher des Bezett- ■ Draht s jed erz e it b ehe öhti Draht her ;p:c hihi-.; s e cf, s;' Mö na t e n?' z Uru c lege ge ben- wirf 5 und ffä ßb-f era erdie: ■ G e-wonnfng ifei bliaidfzerb^^ allgemeines menschliches Beharrungsvermögen die Neigung, den Apparat zu behaltenbuni|;flM oohränkung aufrechtzuerhalten, beginsiig|^w

Klägerinnen©SU®itrH^

Volltext der Entscheidung

Für das Nachschlagewerk!
Nicht für lire Ant 1 :i.che Sammlung!
11 .CJeahühh:}:-'Rechtasatzr
 Rechtssatz:
pas Pewußtä,; z|f|'Wetth^	erfolgende
;Rinwirkeh 'eines";Dri11ehtdarauf ? da's jemand:gl.: ■Jrert ragshruchlgt wird^wider s	ohne /■
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stößt daher im Sinne des § 1 UnlWG gegen
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Zur Frage der Zulässigkeit einer Abrede, durch die,den Beziehern von Verpackungsdraht die Verpflichtung auferlegt wird, auf dem vom Lieferer des Drahts leihweise zur Verfügung gestellten Drahtverschlußapparat nur • den vom Lieferer gekauften

OLG Braunschweig
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leist er, Justizangestellter Urkuridsbeamt^^d^^e^>'g’i| , schäftsstelleiMII

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zu 2, an die Kunden;absetzen0 Die Klägerin zu 2 ver-mieteij die Einrichtungen gegen eine einmalige Gebühr
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aus und ersetzt, wenn notwendig;, schadhafte Werkzeuge Abgabe d ehhl
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®daherb^	ein	anderer	Teil!.	vertreibt
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3>rah tabnahme 9
Der Beklagte ist ira Braunschweiger Bezirk seit Jahrzehnten als Vertreter für Verpachcangsniit bei tätig .und handeltt.auöh ■/hii t'' ^hhpaGhunghdr aht.J;:
Die Klägerinnen behaupten, der Beklagte breche wettbewerbswidrig in ihr Vertragssystem ein und verleite ihre vertraglich gebundenen Kunden zu dem yertrags~ bruch0 Er besüche ihre Kundschaft, die Braunschweiger Kons er v e ni ndüs trie, und versucheVerpackungsdraht an solche Firmen zu liefern, bei denen Apparate dsagt Klägerinnen ständen,; Er sei mit den Sehr eiben vom' 61 : September 1949 und vom 2o Juni 1953 sowie mehrmals mündlich durch den Vertreter Br^d verwarnt wordene Seit etwa. Mai 1951 habe Br(d ihn wied1 aufmerksam gemacht, daß mit Ausnahme von drei dem Beklagten. namhaft gemachten Fabriken bei Konservenfabriken	f
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gen die oben erläuterte Brahtbezugsverpflichtung zur i
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sungsantrag (1) dahin abgeändert, daß dem Beklagten
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folgende allgemeinen Erwägungen voran; kein Gewerbe- '
haltuhg seines Kundenkreises oder seines Absatzgebietes und selbst der bewußte Einbruch in den Kundenkreis eines anderen unter Anwendung lauterer Mittel . :: liege durchaus im Wesen der Gewerbefreiheit und eines gesunden Konkurrenzkampfes» Insbesonäere verstoße1 7, ein solcher Einbruch für sich allein selbst dann noch nicht notwendig gegen die guten-Sitten, w enn er voraussehbar eine Vertragsverletzung der neu zu werbenden ;
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P	tiU	i S''	/iTH#	ii U.ü	© i	SO:	SCO##	i: U i i	isUt	it.’rl.f	#©#	##©#.	tut		##u,t		fl—! i		CM #	i#ip'#:	its/		ii©#
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nannten Senate/ ;des/-fieiciisgefichtsri:ü#!/einigen:/älteren'/;
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leitung :l;zuhiv:ii^Bt'#ii .besondere verwerf 1 iche o Handlungen dargetan werden., Den vom Berufungsgericht zitierten Entscheidungen liegen jedoch, worauf bereits dgI Reimerbf|M^
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 anständigen Durchschnittsgewerbetreibenden und verletzt daher iin Sinne des § 1 UnlWG- die Grundsätze:des
;g|,dli;ili||äp;ä$eren Entscheidungen (v
 /5667‘; RGZ 148, 364 75697) aufrechterhalten (ygl auch.
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UnlWG Anm 198: . Tetzner? Kommentar zu dem Gesetz gegen den unlauteren Wet
 ags.lu?ue^
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 Sitt enwidrigkeit	,s|M
kann das angefochtene Urteil keinen Bestand haben»
Das Berufungsgericht meint allerdings,, der Beklagte nh|d0M	müssen,-.	die	von.; ihm
 besuchten und teilweise auch belieferten Firmen hätten ausschl ie 131 ich nur : Fersehlußapparate der Klägerinnen im -Oehnan^^	Bhahftkönne ^däfrer
::zvr^	somit	unter	Verletzung	der	Vertrags-
pflichten nur; auf den Einrichtungen der Klagerinnen verarbeitet werden, Selen die Klägerinnen auch^ so betont
 fsb|ri||ffighlg^
^ ohk|g|pl pzuh%er ue&eh Ikliil ehÄfgUh^
das Berufungsgericht mit der Begründung abgelehnt .filial fehle insoweit an einem hinreichenden vereinzelten Sachyortrag der IO äg er innen o Ob der Beklagte "unange- 1 ne hm gedrängt” oder ob er deshalb Aufträge erhalten habe? weil: die Birma "der _Lästigkeit seines Drängens nachgegeben’' hätte, scis so meint das Berufungsgericht, für sich allein genommen noch kein ausreiehender Sach-; vertrag;, sondern bereits eine auswertende Beurteilung
ä e nel. E in % e'l|S|.s |®|f II ;■ iüfaöiäien&e'l;	■■
Manschte cIer|::Äil|Ä^
anderer noch als in den allgemeinen Berufseigenheit fors dungs beweis hinaus-p	.
'"ei'oß.Kgegen; ;|::0$i^z&3 ^!;;"::if^;;^r*};:;;:^^Ehärifi/;:?r führen mußte0 Es kann bei dieser Rechtslage ganz da-ninge.stellt bleiben, ob der v'ortrag der Klägerinnen,
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ten Saclivortrag darstelit*|ff:	tl|t:|t
lägerinnen hat ten ter -getragen, daß außer drei dem Beklagten namentlich genannten firmen alle: anderen Firmen der Braunschweiger Konservenindustrie nur BtBBBEKDralit geführt hättentfff; 'was\ 'siniigemäß'die Behauptung in sich s eil oß., daß; dien * se Pinnen nur Apparate der Klägerinnen verwendeten,, Das
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 erörtert» ob uit Vereinbarungen in Über e ins tiiranung
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Üfri 1 it air e gie ruhp.":
Kläger inh eng g e t rö : Cellierungsverör ihirfp;:^
los/ sein., Das Berufungsgericht wird daher in erster Linie zu klären haben, ob diese Vereinbarungen eine Ab- ' J|>rilil'i;L^farsie^Len^/;^fe±: "'
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ifflr® ente, Lizenzverträge und Verbot von Weih- . bewerbsbeschränkungen S 208 ff), Die Entscheidung
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maschine von überdies nur geringem Werte zur “Verfügung
 sige Ausdehnung von ■ der Klägerinnen würden also in diesem Palle nur ein Mittel dar-
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/,i^^i^©^Me^^^^^|ftft|fö/:.Zwe:e^i^'e eajpäi^Elr® riclitung zur Verfügung gestellt wird.0 Indessen würde i / :;du|jLi|t®:i;e inen . s o Jc:hen:|§|fpfe e rn||/i JiLe^
Klägerinnen nur: auf Grund ihrer Eigentumsrechte an den: s Apparaten den Kunden die Beschränkungen in der Beirut sung auferlegt 'hahln
 sich durch:;die von ihnen getroffenen Abreden einer unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung im Sinne des Art I ziff 2;iähG:
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Firmen, die gleichfalls Apparate mit oder ohne Bezugsverpflichtung vertreiben sollen, die Marktlage beeinflußt wirdo Von Bedeutung kann insoweit auch sein, ob.. ; andere|Firmen gerade auf dem Braunschweiger Marht ihre Apparate absetzen und in welchem Umfange dies der Fallt isto Die Beeinflussung eines nur örtlichen Marktablaufs.
unsuiässigen Beschränkung zuibehahen. (Lieberknecht aaO,
 S 144 ff?,, ins bes onder e ;r: S|j||i) ie Bed ing urigen, uni er denen sich die Vertragspartnhrivon den übernommenen V er pf lichtun|en;	P
nähme einer unzuläss igen %fet tBewerbsbeschränkung nicht entgegensusteheno Wenn die Klägerinnen in diesem Zusammenhang darauf hinwebsen, daß die Bezieher des Bezett- ■ Draht s jed erz e it b ehe öhti	Draht her ;p:c hihi-.; ::
apparat?unter ■ Fortfalftarier 'weiteren; Bindungen^ahf i: die 'Zlägett'nhen^zuruekhug^
nicKt faß; die M Gebülarvon ;45 °:^ii)M;!demdam;i :VO;lf ozurüoÄ	$ vv.©mxi ^er	anaijy-^dnnönlodvon
s e cf, s;' Mö na t e n?' z Uru c lege ge ben- wirf 5 und ffä ßb-f era erdie: ■ G e-wonnfng ifei bliaidfzerb^^	allgemeines
 menschliches Beharrungsvermögen die Neigung, den Apparat zu behaltenbuni|;flM oohränkung aufrechtzuerhalten, beginsiig|^w
Nach allem war das angefochtene Urteil aufztiheben
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