‘verkündet
a?"
SoWixz. 1951
gez JHflHHl Justizsekretär
als ürkundsbeamter der
Geschäftsstelle«
JM. ajL e n_
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Y_ e_ 1_ k
Jn Sachen
de
Deutsch
Fachthank e.G.m.b.H
Zv; e i gni ed erl a s sun g
des Verstandes
9 vertreten durch die Mitglieder Direktor Sari-Ludwig v.
*
una
►
Diel.-Saufmann Carl Sch
Klägerin und Revisionskl^gerin,
Prozessbevollmächtigters Hechtsanwalt
gegen
-Prozessbevollmächtigter:
■
hat der I«Zivilsenat des
Bundesgerichtshofes in Karlsruhe
auf die mündliche Verhandlung vom 6«Mrirz 1951 unter üit~
Wirkung des Bundesrichters Prof«Br«Lindenmaier als Vor-
sitzenden' und der
Wilde, Schmidt für Hecht erkannt
Bundecrichter Br. Hei'denh&in, Dir «Birnbach
Bie Revision der Klägerin gegen das Urteil
■ m
des 5»Zivilsenats des Oberlandesgerichts in
Celle vom 5»Juni 195o wird auf Kosten der
■
■
Klägerin zurückgewiesen.
Von Rechts wegen
9
2
Tatbestands
Die Klägerin klagt
aus abgetretenem Hecht des Domänen
k" agnen,
a eil Am
Dieser trat Ende 1947 mit der Bex-
einer Konservenfabrik, in Verhandlungen über luss eines Erb sen an!.» au- und Lieferungsvertrsges
Februar 1948 kam-es zu dem Abschluss eines Vorvertra
e?:u 25 «März
Qm
1948 wurde der endgültige Vertrag unter
zeichnet* Nach den damaligen Preisvorschriften betrag
r
der &rntex>reis für Druscherbsen 8o.~ HM je Doppelzentner,
falls die Erbsendreschmaschine vom Landwirt gestellt wur de, dagegen nur 68
dieser Maschine durch den Verarbeiter
EM je Doppelzentner bei Gestellung
hat
die Erbsen nach der Währungsreform an die Beklagte gelie fert* Die Beklagte hat hierfür einen Preis von 68*— BK
je Doppelzentner gezahlt,
ist aber der Meinung,
dass die Beklagte 8o
DM j
dz zahlen
Um di
Differenz zwischen diesen Preisen handelt es sich in
■
dem vorliegenden Hechtsstreit* Die Klägerin vertritt
die Auffassung, dass die Erbsendreschmaschine, mit der
v o r- Ke
gelieferten Erbsen gedroschen wurden
9
von H
gestellt
sei* ’während die Bekla
6
oe der Meinung ist, dass diese Maschine von ihr zur Ver fügung gestellt werden sei* Mit dieser Maschine hatte
e°
olgende Bewandtnis
4*
Die Beklagte stand in Geschäftsverbindung mit der
fi'irma a
welche Erbsendreschmaschineu herstellte
schon mehrere Maschinen bestellt hatte
Maschinenfabrik GmbH in Braunschweig
und bei der sie
■
Bereits bei den
J
Ende 1947 zwischen H
und der Beklagten statt
stattgefundenen Verhandlungen über den Abschluss eines Erbsenlieferungsvertrages für das Jahr 1948 fassten die
Beteiligten die Aufstellung einer Erbsendreschmaschine
im Betriebe des H
ins Aug
Die Beklagte be
stellte auch bei 3
eine weitere Maschine
Die ihr von dieser .Firma übersandte Auftragsbestätigung
vom 22.Januar 1948 nebst Bedienungsanweisung und mehreren
Zeichnungen gob sie mit Brief vom 24.Januar 1948 an
sur Kenntnis und mit der -bitte, ihr die Auf
t;agsbestütirung "bis zur Abwicklung des Geschäftes" wie
■
der zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig bat sie
für die Beschaffung der zu dem Antrieb der
Maschine erforderlichen Motoren Sorge zu tragen und v/e gen der Besorgung der Eisenbestellrechte nochmals vorstel
zu werden
Die Erbsendreschmaschine sowie ein Motor
rden am 19.Juni 1948 an
una m
seinem Betrieb aufgestellt
Sehen vorher hatte
zv;ei weitere zu dem Antrieb erforderliche Motoren so
nie das Betenfundament
ir die
Aufstellung der
Ma s ch in e
auf eigene Kosten beschafft
Die Klägerin hat geltend, gemacht,
habe
■
schon bei den Verhandlungen im November 1947 die Maschine von der Beklagten fest gekauft oder ihr die Beschaffung
der Maschine fesv
Auftrag gegeben. Die Beklagte sei
nu
wegen ihrer besseren Beziehungen zu der Hersteller*-
■
als Käuferin aufgetreten. Die Maschine
firma nach
au ss
en
stehe daher im Eigentum
di
einen Hechtsan
JL-
mindestens habe
auf Übereignung gegen die
Beklagte
Mi
der Klage hat die KL
zunächst einen
Bet
von
o71•31 XM
eklagt, diesen Anspruch
b
aus hier nicht interessierenden Gründen im laufe des ersten
4
zuges
uf l„342o06 DM nebst Zinsen
0 0
ssig
Die Jöekiagte hat um Klageabweisung gebeten.
be
ST
Ltet, dass
die Maschine von
ihr endgültig
gekauft oder ihr einen festen Beschaffungsauftrag erteilt
habe zwar anfänglich die Absicht ge
habe.
habt, die Maschine käuflich zu erwerben, habe aber diese
Absicht bei einer Besprechung im April 1948 vorläufig auf gegeben* weil er nach seiner Erklärung das für die Anschaf
-C1
i
ung
erforderliche Geld damals nicht habe auf bringen können
geworden, dass
Man sei dahin nach der Erbsenernte über den Ankauf dei
machen könne
sich noch
chi
chlüssig
Das Landgericht hat die Klage nach Beweisaufnahme ab-gewiesen. Jn der Berufungsinstanz hat die Klägerin unter
Erhebung einer Zwischenfeststellungsklcge noch den Antrag
■
■
gestellt, festzustellen, dass die seit dem 19«»Juni 1948
■
auf der Domäne auf ge st eilte Erb-endreschmacchine, ge-
liefert von der ?irma K^HH^-Hflmin Braunschweig, dem
Domänenpächter William B• He^HHIBi Grund eines Kauf-
*
Vertrages Uberlassen ist.
Das Berufungsgericht hat die Preisvorschrift, wonach
der Preis für die Erbsenernte davon abhängt, von welcher
5 -
Vertragspartei die Erbsendreschmaschine zur Verfügung
gestellt; wird* dahin ausgelegt, dass eine Gestellung im
auch dann
Sinne dieser Vorschriften durch
n v/ura
wenn dieser zwar noch nicht Eigentümer
geworden, aber die Maschine auf Grund eines bereits geschlossenen Kaufvertrages wirtschaftlich seinem Vermögen
zuzurecnnen sei
Geht man von dieser Auslegung
US
6
i die rechtliche Bedenken nicht bestehen, sr hat
das Berufungsgericht die Zulässigkeit der Zwischerifest
stellungsklage mit zutreffender Begründung bejaht begehrte Feststellung ist vorgreiflich im Sinne des
Die
§ 28o Z?0, weil der auf Zahlung gerichtete Klageantrag
jedenfalls dann ohne weiteres begründet
st
wenn d
in dem Feststellungsantrag gekennzeichnete Rechtsver-
hältnis besteht o Die -Erhebung der Zwischen fest stellungsklage war auch noch in der Berufungsinstanz zuläs
g
wie das Be
sgerich
treffend unter TTinweis
auf die in der britischen Zone damalig geltende Ver crdnung über das Berufungsverfahren vom 9«Juni 1947 (V0B1 BZ S 76) ausführt, durch deren Artikel 1 Ziff 12 die einer Erweiterung des Klageantrages im Berufungs
wie
rechtszug entgegenstehende Fassung des § 532 der beseitigt worden ist (ebenso Bsumbach-Lauterbach
0 Anm 1 B zu § 28o
ndlich ebendort Anm
Jn der Sache selbst hat das Berufungsgericht in eingehenden Ausführungen das Ergebnis der Beweisauf' nähme unter Heranziehung des Schriftwechsels der Be
gt
dahin gewürdigt, die Klägerin habe den
weis dafür« dass es zwischen
und der Be
klagten
sum Abschluss eines Kaufvertrages hinsichtlich
de
streitigen Maschine gekommen sei, nicht erbracht
Diese Beweiswürdigung
CJLS
solche wird auch von der lie
vision nicht angegriffen»
macht jedoch unter
Hin
weis-'auf
7 ZPO geltend, das Berufungsgericht
hätte hinsichtlich des Zahlungsantrages nicht nur prüfen
dürfen, o b zwi s ch en
und der Beklagten eit
\
EkiufYertrag zustande gekommen
9
vielmehr hätte das Be
rufungsgericht auch den Vortrag der Klägerin würdigen
müssen, v/cnach die Beklagte die Maschine von der Herstel
lerfirma als indirekte Stellvertreterin
des H
rworfeen habe» Die Rüge ist jedoch unbegründet» Der Re
sionsgrv.nd des § 551 Ziff 7 ZPO greift Platz, wenn das
Urteil entweder überhaupt keine Entscheidungsgründe ent hält, oder wenn in den Gründen auf ein einzelnes selbstän diges Angriffs- oder Vcrteidigungsmittel nicht eingegangen ist» es sei denn, dass das übergangene Yerteidigungsmit tel nicht zu dem von der Revision erstrebten Erfolg füh
r eii
-119/)
kann (RGZ 12o, 4oo /4o4/; DR 1945
1
453
RGZ 156
?
115
Ein solcher Pall liegt hier nicht vor» Das Be
cufungsgerichm h
at gleich
C.I
zu Beginn der BeweisWürdigung uf Seite lo unten der Urteilsgründe klar zu dem Ausdruck
gebracht.
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3S es seine Beweiswürdigung nicht nur auf olj, ein Kaufvertrag abgeschlossen worden ist gerichtet hat, sondern dass es auch die Präge geprüft
die j? j
ij r*ö
t. vi
n rrc
ob
it
ein anderer auf Beschaffung der Dreschmaschine
zu
gentum gerichteter Vertrag” abgeschlossen worden ist
Damit kann nur der auch im Tatbestand des Berufungsur teils erwähnte und von der Revision als angeblich nicht
gewürdigt- gerügte Vortrag der Klägerin gemeint sein,
7
dass die Beklagte sich verpflichtet habe, dem Heydenreich
eine solche Ma
zu besorgen•
Jn
es
einen
eite
filhrungen hat das Berufungsgericht allerdings ausdrück
lieh nur von dem Zustandekommen eines Kaufvertrages ge
■
sprechen* v/as sich aber aus der sprachlichen Fassung der
Zv/ischenfeststellungsklage erklärt, die sich nur ruf die
Frage des Bestehens eines Kaufvertrages zwischen der Be
klagten und
bezieht.
Nach dem gesamten Jnhalt
des
Berufungsurteils kann es jedenfalü
nicht zweifelhaft
sein, dass das Berufungsgerlcht seine Beurteilung des Be
■
■
weisergebnisses auch auf die von der Klägerin behauptete
fe
s'ce
Vereinbarung einer Beschaffung der Maschine durch
■
die Beklagte bezogen wissen wollte. Für die Entscheidung
oo
kam es dem Berufungsgericht, wie erwähnt, darauf an, wirtschaftlich die Maschine als zu dem Vermögen des Heyden
■
reich gehörend zu betrachten war. oder ob
die
Mascnine nur
c Leihmeschine benutzt bat. Davon war die
Höhe des Erntelieferungspreises abhängig. Unter dem Ge
■
spunkt d
ftlieh
Zurechnung der Maschine
zu dem Vermögen d
oo
war es aber nur von Belang, einen Rechtsanspruch gegen die Beklagte
au:
ob
igentunisübertragung erworben hatte, gleichgültig,
Anspruch auf einem Kaufvertrag oder auf einem
Vaftragsverhältnis beruhte. Nur di
•n
j?‘rages ob die Ver
Handlungen der Beteiligten bis zur rechtswirksrmen Bindung gediehen waren, stand zur Beurteilung. Diese Bindung hat
das Berufungsgericht nicht feststellen können, weil ihm
■
das Ergebnis der Beweisaufnahme hierfür nicht ausreichte
Es hat zwar angenommen,
dass
ursprünglich
die Absicht
Erwerbs der Maschine zu Eigentum gehabt
h cb e 9
dass aber die Verhandlungen im November 1947 nur Vor
be
ge
seien und dass es auch später« ins
oesondere im April 1948, nicht zu einem festen Abschluss
gekommen
o
v:
wenn aoer cas
.'ufungsrericht eine endgül
tige Vereinbarung der Parteien darüber
dass
eigene ürner der Maschine werden sollte, nicht für erwiesen
US
angesehen hat, so liegt darin, auch soweit es nicht £ drücklich ausgesprochen ist, mit Notwendigkeit die ; Feststellung, dass auch eine die Beteiligten bindende Ab
machung über die Beschaffung der
chine auf Grund
ei*
xnes
AuftrogsverhKltnisses nicht erweisbar ist® Ein Verfahrens
ZPO rechtferti
verstoss,der die Büge gemäss § 551 Ziff
gen könnte, ist mithin nicht festzustellen (KG JW 1934 214o)e
9
Aus den gleichen Gründen ist es auch verfehlt, wenn die Revision geltend macht, die Yiürdigung der Beweisauf nähme unter dem Gesichtspunkt der Beschaffung der Maschine
q ur c n
ai°
Beklagte hätte zu einem anderen Ergebnis führen
müssen
Entscheidend war
immer nur, ob
o
uf
Grund einer endgültigen Bindung der Beteiligten einen KechtsanSpruch auf Übereignung der Maschine hatte
Die Revision rügt auch ohne Erfolg, das Berufungsge rieht habe die Besprechungen der Beteiligten im April 1948
nicht unter dem Gesichtspunkt gewürdigt, ob aus ihnen nicht
*
eine Vereinbarung des Jnhalts zu entnehmen sei, dass dem
Heydenreich damals das Recht zugestanden worden sei
9
die
!£aschine zu einem ihm genehmen Zeitnuhkt durch einseiti
Erklärung zu Eigentum zu übernehmen
habe, so
meint die Revision
seinem
uf bei der Beklagten am
9
2
G o
Juni 1948 von diesem Opticnsrecht Gebrauch gemacht?
in diesem Zeitpunkt habe er mithin einen Rechtsanspruch
auf Übereignung der Maschine erworben? so dass bei den
■
■
Erntearbeiten 1948 die Gestellung der Maschine durch ihn stattgefunden habe. Es braucht indessen nicht entschie
den
verden, ob da
s tatsächliche Vcrbrin
der Klägerin
dem Berufungsgericht einen hinreichenden Grund bieten
könnt
9
o
f die Frage der Vereinbarung eines Opticnsrechtes
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überhaupt einzugehen? denn auch bei Unter Stellung einer solchen Abmachung könnte die ICLage keinen
rfolg haben
veil
sein angebliches Opti
recht nicht vertragsgemäss ausgeübt hat. Unstreitig hat
■
er bis kurz vor der Währungsreform die Übernahme der'
■
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Maschine nicht verlangt. Sein Anruf vom 2o.Juni 1948
kennte aber sein vermeintliches Übernahmerecht nicht zur
■
Entstehung bringen? weil eine Ausübung des Opticnsrechtes
am
vor der Währungsumstellung - noch dazu ohne
gleichzeitige Zahlung des Kaufpreises - sich als ein Treu und Glauben widersprechender Mißbrauch seines Rechtes dar
eil
würde, der seinen An
in diesem Zeitpunkt
nicht mehr entstehen lassen kennte ( § 242 BGB), Soweit Heydenreich nach der V/ghrungsumstellung die Übereignung
der Maschine verlangt haben sollte? konnten ihm daraus
Rechte
schon
deshalb nicht erwachsen? weil er nichv-be
reit war. den vollen Übernahmepreis in Deutscher Mark
■
zu bezahlen.
Die Revision sucht schliesslich die Zubilligung eines höheren Erntepreises als 68.- DM je dz mit dem Hinweis zu
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^ ff Ä
onn r t
gen
dass die Beklagte dem
cht die
vollständige Maschine zur Verfügung gestellt, sondern
1
ihm die Beschaffung von zwei intriebsmotoren sowie die erforderlichen Bisenscheine und des Holzes überlassen habe. Eie Zahlungsklage sei d:uiach mindestens teilweise begründet. Auch in diesem Zusammenhang weist die Hevi-
sion auf das Behlen einer Stellungnahme des Berufungsgerichts hin (§. 551 Ziff 7 ZPO). Bas Berufungsgericht ist auf diesen von der Klägerin in der Berufungsbegründung andeutungsweise vorgetragenen Gesichtspunkt nicht einge-gangen. Jndessen bedarf es keiner näheren Prüfung der
Frage, ob die Voraussetzungen des § 551 Ziff 7 ZPO er
füllt sind, weil auch die Berücksichtigung des von der
erörterten Umstandes
Revision
zu keiner anderen Sntschei
dung geführt hätte (RGZ 156, 113 A119/’). Nach den Fest Stellungen des Berufungsgerichts geht die Preisanordnung
9
dass d
der iirbsen 8o.- EM beträgt, wenn
die Dreschmaschine vom Landwirt gestellt wird, dagegen
■
nur 68. stellt
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DM, wenn sie der Verarbeiter zur Verfügung Der Fall, dass die Maschine teilweise von der
einen oder der anderen Vertragspartei gestellt wird, isi
Y/erden einzelne Teile vom Landwirt
nach Treu und Glauben die Bnt
ment vorgesehen
seihst gestellt
, so muss
Scheidung darauf ab
g
teilt werden, ob nach der Verkehrs
auffassung dasjenige, was zur Verfügung gestellt wurde,
al
endreschmaschine allzusprechen ist oder ob es
Die
sich nur um einen ,J-‘eil einer solchen handelt
'll
in der Eeobnung vcm 18.Juni 1948 iat der Preis für
■ m
rtl Brbsendreschmaschine11 mit der obigen Summe eingesetzt und die Lieferung von einem Motor als zusätzlicher Posten mit 21o*— EM besonders berechnet worden* Hieraus geht aber hervor, dass als Srbsendresehmsschine schon die Maschine als solche, also auch ohne /ntriebs-Kraft anzusehen ist« Das Berufungsgericht ist daher mit Hecht davon ausgegangen, dass die Maschine von der Beklagten gestellt werden ist*
Die - von der Revision ebenfalls als nicht berück
sichtigt erwähnte - Beschaffung von Holz und ^isenschei
■
nen durch Heydenreich hat das Berufungsgericht bei der Bewertung der Beweisaufnahme gewürdigt« Y/enn es hieraus keine Schlüsse im Sinne des Klagevorbringens gezogen
hat* so handelt es sich insoweit um eine tatsächliche Würdigung des Berufungsrichters, die der Nachprüfung durch des ^evisionsgericht entzogen ist
Die revision erweist sich hiernach als unbegründet
■
Sie war mit der jxostenfolge aus § 97 ZPO zurückzuweisen
Lindenmaier
Heidenhain gez«Birnbach
gez*Schmidt