BGH · I ZR 301/91 vom 30.04.1992
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
April 1992 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Piper und die Richter Dr. Erdmann, Dr. Mees, Dr. v. Februar 1992 betrifft - wie sich aus den beigezogenen Akten AG Gummersbach 10 Cs 916/90 ergibt - zwar das Ermittlungsverfahren 117 Js 1070/88, auf welches die Klägerin zur Begründung des rechtswidrigen Handelns des Beklagten in der Klageschrift (GA 5) Bezug genommen hat. Der Inhalt der beigezogenen Akten gibt indessen keinen Anlaß, die zivilrechtliche Verantwortlichkeit des Beklagten anders zu beurteilen, als dies das Berufungsgericht getan hat. Anhaltspunkte dafür, die Feststellung des Berufungsgerichts, der Beklagte habe die Angebotsliste mit den streitigen Computer spielen an Herrn versandt (BU 19 f.), Für die Feststellung rechtswidrigen Verhaltens ist weder erforderlich, daß der Beklagte sich an eine Vielzahl von Personen gewandt hat, noch daß er die angebotenen Programmkopien im Zeitpunkt des Angebots bereits fertiggestellt hatte (BGH GRUR 1991, 316, 317 - Einzelangebote ) .