BGH · I ZR 251/52
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Urteil kann nicht mit der Begründung angefochten werden, daß einer der mit-y/irkenden Richter wegen Besorgnis der Befangenheit hätte abgelehnt werden können und .er von dem Sachverhalt, der diese Ablehnung rechtfertigte, keine Anzeige gemacht habe (sogen* Selbst ab1ehnnng)* solches Vorbehaltsurteil gelangt jedoch der erstinstanzliche Streitstoff, auch soweit die Entscheidung Vorbehalten worden ist, in die Berufungsinstanz, Bas Berufungsgericht ist daher nicht gehindert, auch über die zur Aufrechnung gestellte Forderung sachlich zu entscheiden, sofern die Anträge der Parteien die Entscheidung zulassen'(§5 308, 536, 537 ZPO) und über den Aufrechnungstatbestand in der Berufungsinstanz verhandelt worden ist (Bestätigung der Rechtsprechung des RG - hat der Erste Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die mündliche Verhandlung vom 15«-Januar 1954 unter Mitwirkung der Bundesrichter Wilde, Dr„ Birnbach, J)r« Kastelski, Dr« Christoph und Br* Weiß.= Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des 10« Zivilsenats des Kammergerichts in Berlin vom 22* Oktober 1952 wird auf seine Kosten zurückge~ wiesen« . In der'Folgezeit lieferte er der Klägerin fortlaufend Altmetall nach Hamburg und '/Ostdeutschland., Die Lieferungen wurden zunächst so abgev/ickelt, daß die Ware, sobald-die lie 1 dang über den Grenzübergang erfolgt war, im Aufträge der Klägerin durch die Firma Co« bezahlt wurde, die zu- Die Klägerin hat die beschlagnahmten Lieferungen bei ihren Abrechnungen mit der Beklagten, abgesehen von der ersten, nicht berücksichtigt« Die Verrechnung der ersten beschlagnahmten Lieferung hat sie mit Schreiben vom 19.« Februar 135i widerrufen und dazu bemerkt? Die nicht abgerechneten Vorschüsse■hatten nach einem v Schreiben der Pirma Co» zu dem 30« April 1951 den Be- ' trag von 313»555*50 Dil erreicht» Am 29« April 1951 hat der / Beklagte mit dem Prokuristen P^^der Hamburger Hied erlas subJe der Klägerin einen Sicherungsübereignungsvertrag abgeschlosst • Die Höhe der dort als Geschäftsdarlehen bezcichneten Vorschüii ist in diesem Vertrage auf 311-000 DM beziffert worden« Eier« hat derBeklagte Rückzahlungen geleistet« Unter dem 15« Augui 1951 hat er'-der Klägerin einen Kontoauszug übersandt, der ziäj 1«. B*D*L« nebst 5 $> Zinsen seit dem 1« August 1951 zu zahlen Er hat geltend gemacht, wenn d.ie beschlagnahmten Lieferungen verrechnet würden, ergäbe sich zu seinen Gunsten eine Forderung in Röhe des Widerklagebetrages* Die Klägerin verweigere diese Verrechnung zu Unrecht, da es sich um reine VersenfiungskUiife gehandelt habe und keine abweichenden Vereinbarungen getroffen worden seien* Die Vermerke auf den Einkaufs, bestätigungen der Klägerin, die zudem bloße Spesenklauseln dar stellten, seien nicht Vertragsinhalt geworden, da die Einkaufs bestätigungen teilweise erst nach Lieferung und Rechnungsausstellung abgesandt.und eingegangen seien, auf den Rechnungen ' überdies Berlin als Erfüllungsort und Gerichtsstand angegeben • worden sei« Auf die Schreiben vom 19» Januar und 23p April 1951 könne sich die Klägerin nicht berufen. ben vbm 23* April 1951 sei sweckbestimmt gewesen und nur auf Vimsch des Prokuristen geschrieben worden« Auch aus dem Vertrage vom 29p April 1951 könne die Klägerin nichts für sich herleiten« Der Vertrag sei nichtig, zudem wegen arglistiger Täuschung argefochten und auch ausdrücklich aufgehoben worden* Die Klage sei im übrigen selbst dann unbegründet, wenn er, der Beklagte, das Transportrisiko übernommen habe., da mit den im Februar 1951 erfolgten willkürlichen Beschlagnahmen die Ge-scliäftsgrundlage für eine derartige Haftungsübernahme wegge- _ fallen sei* Die Haftungsübernahme würde zudem einen übermäßigen Haftungsausschluß zu Gunsten der Klägerin, bedeuten und deshalb sittenwidrig sein« Soweit die Klage auf unge-.. Die Klägerin hat um Abweisung der Widerklage gebeten«, Sie ist dem Verbringen dos Beklagten entgegengetreten und hat insbesondere geltend gemacht, die Pirma & Co. sei als Spediteur im Aufträge des Beklagten tätig geworden« Pür die Kursverluste brauche sie nicht aufzukommen; der Beklagte habe auf eigenes Risiko eingekauft, eine Abnahmepflicht habe für -sie nicht bestanden« cl'-t hat nach einer Beweisaufnahme der Klage •unter Vorbehalt der Entscheidung "Uber die Aufrechnung mit der Gögenroruerung des Beklagten aus den. teil hat der Beklagte beantragt, die Klage abzuv/eisen und der Widerklage stattzugeberi« Das .Öberlandesgericht.hat.die Berufung mit der Maßgabe zurückgewiesen, daß der in dem Urteil gewährte Vorbehalt fort falle. Io Das Berufungsgericht hat sich zu Eingang seines Urteils mit einer Reihe von Beanstanclungen auseinandergeoetzt, die cler Beklagte hinsichtlich des erstinstanzlichen Verfahrens vorgebraclit hatte* Die Revision rügt, daß.es diese Bean- • stancamgen rechtsirrig als unbegründet bezeichnet und sie nicht zu dem Anlaß genommen habe, das erstinstanzliche Urteil aufzuheben und die Sache an das Landgericht zu erneuter Verhandlung und Entscheidung zurückzuvorv/eisen* Diese Rügen sind nicht begründet* Die Annahme der Revision, der Beklagte habe in der Berufungsinstanz ein Ablehnungsgesuch hinsichtlich des Handelsrichters anSe^rac^» der ^er Entscheidung in ernten Rechtssuge als Richter mitgewirkt hat, trifft nicht zu,, Der Beklagte hat in der Berufungsinstanz ausweislich der Berufungebegründung vorgetragen, mit Rücksicht auf die ihm bekannt gewordenen geschäftlichen Beziehungen des Handelsrichters Cfmi zu der Klägerin stehe fest, daß bei der Verhandlung und Entscheidung im ei-3-cen Rechtszuge ein Richter mitgevirkt habe, den er, wären ihm jene Beziehungen schon ua-mals bekannt gewesen, wegen Befangenheit hätte ablehnen können* Im Schriftsatz vom 18« September 1952 hat er dazu im Anschluß an eine nä.here Darstellung der Beziehungen des Handelsrichters zu der Klägerin noch bemerkt« er sei sich bewußt, daß er den Handelsrichter nach Erlaß des erstinstanzlichen Urteils nicht mehr wegen Befangenheit ablehnen könne; die - voreiw/ähnte - Darstellung habe nur den Zweck, zu erreichen, daß der Rechtsstreit im Ralle einer Surüekverweisung an ei3ie andere Kammer für Handelssachen zurücJcverwiesen werde* Hiernach ist ein Ablebnungs-gesuch nicht gestellt worden* Der Vorwurf, das Berufungsgericht habe die Ablehnung des Handelsrichters r»:i zureichend er Begründung zurücJcgewiesen, indem es von der Erörterung des vor getragenen Ablehniingsgründes mit dem Bemerken Abstand gcnomr.en habe, die erstrebte Zurückverweisung an eino_ andeco itermer sei in jedem Palle unzulässig gewesen, ist daher nicht gerechtfertigt. die Revision geltend macht, den Ablehnungsgrund nicht nur vorgetragen hat, um damit - falls das erstinstanzliche Urteil aus anderen Gründen aufgehoben und der Rechtsstreit an das Landgericht zurückverwiesen werden sollte - die Verweisung an eine andere Kammer zu erreichen, sondern ob er durch diesen Vortrag unmittelbar die Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und die Zurückvorweisung der Sache gemäß § 539 ZPO erreichen wollte und das Berufungsgericht dies■rechtsirrig nicht erkannt hat, kann auf sich beruhen. Auch dann, wenn der Vortrag des Beklagten in dem von der Revision gewünschten Sinne hätte verstanden v/erdes müssen, hätte er mithin nicht zur Aufhebung des erstinstanz-■ liehen Urteilsund zur Zurückverweisung gemäß § 539 ZPO führen können* '• Entgegen, der .Meinung der Revision läge ein die Anwendung des § 539 ZPO rechtfertigender Verfahrensmangel auch dann .nicht vor, wenn der vom Beklagten vorgetragene Ablehnungs- . . .mangel, der im Rechtsmitteiverfahren gerügt werden kann» Die ' gegenteilige LIeinung der Revision ist weder mit dem Wortlaut des § 48 ZPO noch damit zu vereinbaren, daß die läntscheidung ' über eine Selbstablehnung lediglich eine innere Angelegenheit ? des Richters zur Selbstabiehnung besteht, kann auf sich be- ^ ruhen, da die Verletzung einer Amtspflicht noch nicht ohne weiteres einen Vcrfahrcncmangel zu bedeuten braucht und einen ' ~ solchen jedenfalls hier nicht bedeuten kann, Zu Unrecht rügt die Revision ferner, daß das Berufungsgericht in der durch den Vorsitzenden der Kammer für Handelssachen gemäß § 226 Abs 1 ZPO verfügten Abkürzung der Einlassungsfrist keinen wesentlichen Vcrfalirensmangel im Sinne des § 539 ZPO erblickt hat® Ein wesentlicher Mangel des Ver-fahrens liegt nach dieser Bestimmung nur dann vor, wenn er entweder für den Inhalt des Urteils ursächlich war oder wenn, er das Verfahren ungeeignet gemacht hat, die Grundlage des- ersten Urteils und einer zweitinstanzlichen Verhandlung zü bilden, so daß ohne eine Zurückverweisung die Parteien durch den Fehler des ersten Richters einer ordnungsmäßigen Instanz verlustig gingen (Stein-Jonas Anm I 1 zu'§ 539 ZPO)* Die Auffassung des Berufungsgerichts, daß diese Voraussetzungen iiin-^V1 sichtlich der Abkürzung der Einlassungsfrist nicht gegeben seien, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden® Die Sache■ •.....^ ])er Beklagte ist daher durch die Abkürzung dieser Frist in seiner Verteidigung gegen die Klage nicht beeinträchtigt worden, die Abkürzung der Frist hat somit auf den Verlauf des Verfahrens keinen Einfluß gehabt* • Zeugen in diesem Termin ohne förmlichen Beweisbeschluß vernommen worden sind«, Eie Ladung der Zeugeil anzuordnen, war der Vorsitzende nach .§ 272 b Abs 2 Ziff 3 ZFO befugt* Eer Erlaß eines förmlichen Beweisbeschlusses wäre nach § 358 ZPO mir dann geboten gewesen, wenn die Beweisaufnahme ein besonderes Verfahren erfordert hätte, insbesondere also, wenn die Verhandlung zu dem Zwecke cier Beweisaufnahme hätte vertagt werden müssen* Im vorliegenden Falle erübrigte er sich daher* Penn die Zeugen waren am 17« Januar 1951 zur -Stelle und ihre Vernehmung konnte mit'».in in dem Termin erfolgen, in dem sie sich als notwendig erwies (vgl Stein-Jonas Ann I zu § 358 ZPO)« War hiernach das Verfahren des Landgerichts insoweit nicht zu beanstanden, so brauchte auf die Behauptung der Revision, eine Rüge sei im ersten Rechtszug nur infolge dex* übermäßig- langen Dauer des Beweis- und Vei’hanälungsterrains vom 17*' jänuar 1951 versehentlich unterblieben, nicht ngegahgeii zu werden* Soweit die Revision darüber hinaus rügt, daß dem Beklagten zugemutet worden sei, am 17* Jänuar 1951 iai unmittelbaren Anschluß' an die Beweieaufnähme zu deren Ergebnis Stellung' zu nehmen und zur Sache zu verhandeln, obwohl die Beweisaufnahme sich von 13 bis 22 Uhr ausgedehnt habe, kann sie •können, er aber einen’solchen Vertagungsantrag ausweislich dos Sitsungsprotokolls nicht gestellt hat« Der Beklagte hat damit auf die Rüge des hier etwa vorliegenden Verfahrens- • mangels verzichtet (§ 295 ZK)). II« Ebensowenig sind die Rügen begründet, die die Revision daran anknüpft, daß das Landgericht die Entscheidung über den Aufrechnimgseinwand des Beklagten teilweise Vorbehalten, also ein Vorbehaltsurteil nach § 302 ZPO erlassen, das Berufungsgericht aber unter Verletzung des § 308 ZPO über die gesamten zur Aufrechnung gestellten Gegenfordorangen entschieden und das erstinstanzliche Urteil für vorbehaltlos erklärt hat«, Das Berufungs-’ gericht hat zutreffend erkannt, daß diese Voraussetzung für den Erlaß eines Vorbehaltsurteils im vorliegenden Palle nicht ' ■; gegeben war,, da die Klageforderung und die zur Aufrechnung ” ’v gestellten Gegenforderungen, wie auch die Klägerin nicht in ^ Abrede -stellt, aus demselben rechtlichen Verhältnis herrühren« ;■ Die Auffassung des Berufungsgerichts, der Erlaß des Vorbehalts- ; Urteils .bedeute hier keinen Verfahrensmangel, der die An- § 55 IV 2 a S 229)« Per Irrtum kann aber die Aufhebung des angefobhtenen Urteils und die Zurückverweisung der Sache an das Berufungsgericht nicht rechtfertigen, weil das Berufungs*-' ’gericht, selbst wenn es den prozeßordnimgswidrigeri Erlaß des ■ Vorbehaltsurteils als Verfahrensmangel behandelt, hätte und* .' 3ich der Anwendbarkeit des § 559 bewußt gewesen wäre, bei sachgemäßer Ausübung seines Ermessens den Rechtsstreit hach dieser Bestimmung nicht an das Land gericht* hätte zurlickver-weisen dürfen, nachdem das Landgericht zwischenzeitlich über, den vörbehaltenen ffeil des Aufrechnungseinwandes schon durch' Schlußürteil erkannt hatte und auch gegen dieses Schlußurteil ‘Berufung eingelegt worden war, .......Die Revision verkennt nicht, daß infolge des rechtlichen • Zusammenhanges zwischen Klageforderüng-und Gegenforderungen über den gesamten Streitstoff einheitlich verhandelt und in ein und demselben*üiVei±_entschieden werden mußte« Sie rügt aber, daß das Berufungsgericht allein auf Grund der Ver- doch nicht • gerechtfertigt« Ein nach § 302 ZPO erlassenes VerbehaltsupfeiX spaltet das Verfahren und die. Zivilprozeßrechts § 55 IV 2 a S 229)- Dies gilt jedoch hur dann, wenn die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen für den Erlaß eines Vorbehaltsurteils gegeben waren, Kur in diesem Falle bleibt der Rechtsstreit, soweit <ler Vorbehalt- reicht, in erster Instanz anhängig (RGZ 92, 318 /3’2JL7)* Fehlt es an den: gesetzlichen Voraussetzungen für ein Vorbehaltsurteil, weil etwa, wie im vorliegenden Falle, Klageforderung und Gegenforderungen in rechtlichem Zusammenhang stehen, so ge- .. } jaäch nicht erforderlich, daß das Berufungsgericht die Verbindung des Verfahrens über die Berufung des Beklagten gegen das Vorbehaltsurteil mit dem über die Berufung gegen das Schlußurteil des Landgerichts vornahm, bevor es über den Aufrechmmgseinwand auch insoweit entschied, als die Entscheidung in dem Vorbehaltsurteil Vorbehalten worden war. teil unbeachtet ließ und den gesamten Streitstoff in dem Verfahren über die Berufung gegen das Vorbehaltsurteil ab-hahdeite« .• beantragt war« Entgegen der Meinung der Revision lieiBen indessen die Anträge, die die Parteien in dem Verfahren über die Berufung gegen £as Vorbehaltsurteil gestellt haben, die Ent sehe idling Uber alle zur Aufrechnung gestellten G-egen-* fordernngen des Beklagten zu« Hinsichtlich der Anträge des Beklagten, der seine Widerklage weiterverfolgt und die Abweisung der Klage erstrebt hat, bedarf dies keiner weiteren Ausführungen* Ebenso gestatteten aber auch die Anträge der Klägerin eine Entscheidung über den gesamten Äufrechnungs-einwando Pie Klägerin hat nach Ausweis des Sitzungs Protokolls vom 24« September 1952 den Antrag des Schriftsatzes vom 14« Pebruar 1952 auf Zurückweisung der Berufung des Beklagten gegen das Vorbehaltsurteil und außerdem den Antrag zu Ziff 2 aus der Anlage zu diesem Protokoll verlesen* Pie Protokollanlage enthält unter Ziff 1 den - nicht verlesenen - Antrag, beide Sachen, also die Berufung gegen das Vorbehaltsurteil und die gegen das Schlußurteil, zu gemeinsamer Verhandlung zu-verbinden. Er bezieht sich ersichtlich auf die Berufung gegen das Schlußurteil und brachte der Sache nach den V*illen cler Klägerin zu dem Ausdruck, daß es bei dem /Schlußurteil des Landgerichts bewenden, also bei dem Wegfall des in dem Vorbehaltsurteil ausgesprochenen Vorbehalts verbleiben solle. Wenn daher die Klägerin .in der Verhandlung vom 24* September 1952 in dem Verfahren über die Berufung gegen das Vorbehaltsurteil außer dem Antrag auf Zurtick-weisung dieser Berufung auch den Antrag zu Ziff 2 der Proto-kollarilage stellte, so beantragte sie bei sinngemäßer Auslegung dieses Antrages der Sache nach, das in .diesem Verfahren angefochtene Vorbehaltsurteil für vorbehaltlos zu erklären. Die formellen Erfordernisse des § 522 a ZPO sind erfüllt, da der Schriftsatz, in dem der in Rede f3.tehen.de Antrag enthalten und begründet worden ist, den nach dieser Bestimmung an eine Anschlußschrift zu stellenden Anforderungen genügt« voy^S liegenden Palle aber keine dem Tatbestand widersprechenden Feststellungen enthält, widerlegt'werden kann*'Einen Antrag, auf Berichtigung des Tatbestandes hat der Beklagte nicht ge^ '.vl stellt*- Zu unrecht beaiLsiendet .'die Revision schließlich auch * die Bezugnahme auf das Ergebnis der nach Erlaß des Vorbe--halteurteils erfolgten Bcweisanfnähme« Grundlage der Verhandlung vor dem Berufungsgericht ist allerdings zunächst nur das erstinstanzliche Urteil und der darin abgeurteilte Streitstoffo Eine im ersten Rechtszuge veranstaltete Beweisaufnahme gilt daher als solche und unmittelbar für das Beruf ungo verfahren nur insoweit, als sie vor Erlaß des mit der Berufung angefochtenen Urteils liegt„ Die Parteien können aber das - protokollarisch festgelegte - Ergebnis einer nach Erlaß dieses Urteils veranstalteten Beweisaufnahme, insbesondere einer Zexigenvernehmüng, ebenso wie etwa, das protokollierte Ergebnis der Bev/e is auf nähme eines anderen Rechtsstreits oder sonstigen Verfahrens im \7ege des Urkundenbeweises in die Berufungs Verhandlung ein führen, indem sie den Inhalt des Beweisprotokolls vortragen (RGZ 105, 220 ;Jl*21/; 113, 261 /264/) * Das ist im vorliegenden Palle hinsichtlich des Protokolls Uber die vom Landgericht nach Erlaß des Vorbehaltsurteils am 24« j:ärz 1952 vorgenom- . III» In der Sache selbst geht das Berufungsgericht davon aus, daß es sich bei den Zahlungen, die die Klägerin in der Zeit vom 19« Januar 1951 ab an den Beklagten geleistet hat, jeweils um Vorauszahlungen gehandelt habe, die mit den Kaufpreisforderungen des Beklagten aus seinen Schrottlieferungen hät/ten Ap *' *•' /*, : *• verrechnet v/ercen sollen und auch verrechnet worden seien, soweit der Beklagte geliefert habe und die Klägerin in den Besitz der Lieferungen gelangt sei«, Es hat alsdann festgestellt , der Be3~la^be habe vereinbarungsgemäß die Transportgefahr übernommen, zu der auch das Risiko etwaiger Beschlagnahmen an der Zonengrenze zu rechnen sei» Hieraus hat es gefolgert, daß der Beklagte die Verrechnung der beschlagnahmten Lieferungen nicht beanspruchen könne und aus dem Gesichtspunkt V der ungerechtfertigten Bereicherung (§ 812 Abs 1 Satz 2 Halb-satz 2 BGB) verpflichtet sei, die von der Klägerin geleisteten und nicht zur Verrechnung gekommenen Vorauszahlungen auch insoweit surückzuerstatten, als die Verrechnung infolge der Beschlagnahmen unterblieben sei«, Len Einwand des Beklagten, er sei mit Rücksicht auf die Verluste,' die er durch die Beschlagnahmen erlitten habe, nicht mehr'bereichert, hat' es mit der .Begründung zurückgewiesen, dem mit der Klage verfolgten Anspruch lagern nicht die Vorauszahlungen zugrunde, die der Beklagt e zu dem Einkauf der später beschlagnahmten Waren erhalten habe, der Einwand des Wegfalls der Bereicherung setze in Fällen der vorliegenden Art aber gerade den Verlust der Waren voraus, in denen der ;.ert der Leistung verkörpert worden sei* Sodann hat das /Berufungsgericht zu den Forderungen Stellung genommen, mit denen der Beklagte vorsorglich gegen den Klageanspruch aufgerechnet hat« Hierzu hat es ausgeführt, die Firma Röhlig & Co, sei, obwohl sie für die Klägerin eine treuhänderische Tätigkeit entfaltet habe, als Spediteur im Auf- 1) Die Revision wendet sich zunächst gegen die Feststellung/ daß der Beklagte das Beschlagnahmerisiko übernommen habe. Fahrzeug Lager Hamburg" aus, die sich in"den .von der Klägerin ausgefertigten Einkaufsbestätigungen befindet, und ferner von dem damit übereinstimmenden Vermerk auf den Rechnungen des Beklagten? daß es siöh bei den Liefergeschäften der Parteien' um Versendungökäüfe gehandelt habe und mithin die Transport^ ge fahr, zu der auch das Beschlagnahmerisiko zähle, mch der” Bestimmung des §• 447 BGB jeweils mit der I.ushMndigung der »rare an den Spediteur auf die Klägerin übergegangen sei, wenn nicht eine hiervon abweichende vertragliche Regelung getroffen oder etwa Hambi’rg als Erfüllungsort vereinbart fworden wäre, Bas Berufungsgericht prüft sodann, ob d'ib Parteien die Gefahrtragung anderweitig geregelt haben, " und gelangt zu dem von der Revision angegriffenen. r-nic.ht widersprochen habe, obwohl es dort ausdrücklich heiße, die Ware sei lt0 kontrakt1ieher Vereinbarung erst nach Ein-., treffen in der britischen Zone zu bezahlen und der fürj,zwei nicht eingetroffene (später beschlagnahmte). Beklagte in seinem Schreiben an die Firma R^m& Öo„ vom 19* Januar 1951 ausdrücklich selbst bemerkt, daß das Risiko der politischen Beschlagnahme rieht von der"Klägerin, sondern . von ihm-getragen werde, und eine gleichlaiitende schriftliche Erklärung auch in seinem Schreiben vom 23* April 1951 an den Zeugen Tern abgegeben« Eine.weitere Stütze dafür, daß der Beklagte das Beschlagnahmerisiko übernommen habe,, sei. *!ö3\^• lT:l$o weW d.ie .Jfevi’sion rügt, daß das Berufungs gericht den; k2«Wörträg der Klägerin' nicht berücksichtigt habe,- wonach der . Zu demselben Ausgangspunkt wäre, es aber geführt worden, wenn ' es entsprechend dem Y.amsche der Revision aus dem erwähnten Vörtfage der Klägerin gefolgert hätte, daß die übernähme des. Auch in diesem Falle hätte geprüft werden müssen, ob eine vertragliche Übernahme des Risikos erfolgt ' b,y sei, Daß die Vereinbarung, die das Berufungsgericht für. . Berufungsgericht den durch Benennung des Angestellten ängetretenen Seugehbeweis für die Behauptung nicht erhoben hat, die .* Abrede, .der Beklagte müsse die Fracht bis sum Bestiimmingsr ort. zahlen, sei nur deshalb getroffen worden, weil die* Klägerin eine eigene' Niederlassung in Berlin unterhalte und ihre Hamburger Niederlassung, über die die hier in Rede' stehenden-Lieferverträge abgeschlossen worden seien, daher nicht frachfc; frei Berlin habe kaufen dürfen. riaiko zu tragen habe, gelangt ist, aus einer umfassenden Würdigung der Geschäftsverbindung der Parteien in ihrer Ge-saiAtheit' gewonnen« Im Rahmen dieser Gesamtbetrachtung konnte ' aber deit Umstande, daß der Inhalt der Bestätigungsschreiben/* gelegentlich’wechselte, keine ausschlaggebende Bedeutung zu-/ kommen/Soweit das Berufungsgericht sich mit den Bestätigungsschreiben vom 12« und 19® Kärz 1951 befaßt, die lediglich mit icier iciausel ff netto. Aussage des Zeugen Jünemann, die Klausel "netto“Kasse gegen Rechnung" habe nichts.zu sagen, es habe aas ursprüngliche Abkommen gegolten, müsse daher als richtig angesehen werden, so gründet es damit entgegen der •.Meinung der Revision seine Auffassung, der Beklagte habe aas Beeehlagncdmerisiko übernommen, nicht auf die Aussage dieses Zeugen, sondern es führt die Aussage nur beiläufig und zur Unterstützung seiner axis' dem Inhalt der beiden Be-stätigi-ngsschreiben hergeleiteten Folgerungen an, \7ar die : Bekundung des Zeugen mithin aber für die Bntsc-heiduig nicht tragend, so; brauchte das Berufungsgericht der Frage nach der Glaubwürdigkeit'.des Zeugen /r^pp^^nicht nachzugehen«/'. der Bekiagtfe' Weine ärkiarüpg über das.Beschlagnahmerisiko in dem an die Firma Rjd|'& Co« gerichteten Schreiben vom 19/ Januar 1951 zu entkräften versucht hat, entgegen .der Meinung der Revision nicht unberücksichtigt gelassen« Allerdings ist i)äs ist aber aus Rechts gründen nicht zu beanstanden, Bas .Berufungsgericht hat zwar nicht erwähnt, daß der Beklagte zu , jener Seit an ei&e Provision von 1000 DM.gezahlt habe» ." Jedoch besteht • kein Anlaß z\X der Annahme*, daß es sich dieser schön in dem landgerichtlichen Urteil erwähnten Tatsache nicht bewußt gewesen ist* Überdies iassen die Ausführungen der Re~; vision nicht erkennen, inwiefern-die Berücksichtigung der Provisionszahlung das Berufungsgericht zu einer dem Beklagten günstigeren Würdigung des »Sachverhalts hätte veranlassen' ; können«, Die Auffassung, die Provisionszahiung nötige zu der * entsprechet dem Vorbringen des .Beklagten lediglich auf ein privates Geschäft des Zeugen bezogen habe, trifft nicht zu, da die Provisionszahlung-auch durch die umfang-reichen Diefernngen hinreichend erklärt werden kann, die der' *’•' Beklagte an die Klägerin vor nahm und zu deren Ausführung sich der Pinna Cö .„, der Arbeitgeberin des Zeugen • 98 DM zu seinen iiasten*abschließenden- Kontoauszug übersandt hat, ist vom Berufungsgericht entgegen der Annahme der Revision nicht, als Anerkenntnis der Forderung der Klägerin., Ebensowenig könnte es- "" schließlich auf die Rüge ankommen, daß das Berufungsgericht" \ su Unrecht den Sicherungsübereignuxigsvertrag vom 29« April ela rechtswirksam angesehen und den Saclivortrag, mit dem der Beklagte die Rechtsunv/irksamkeit des Vertrages habe dar-’ tun sollen, unzureichend unter Übergebung wesentlicher Be- •’ weiserbieten gewürdigt habe * Bas Berufungsgericht ist zwar •’ zu der Auffassung gelangt, der Vertrag sei nicht zu dem Schein .. • abgeschlossen worden«, Es hat aber aus der von ihm angenommene: Recht'sv/irkeamkeit des Vertrages keine dem Beklagten nachteifi. Bas Berufungsgericht leitet •aus dieser Auffassung hier nur die Annahme 'her, daß Hamburg’ als Erfüllungsort vereinbart worden sei«, Hierauf kann es aber angesichts der ohne Heranziehung des in Rede stehenden Vertrages getroffenen Feststellung, daß der Beklagte das Trails^ portrisiko übernommen habe, nicht' mehr ankommen« den Beklagten gegen die guten Sitten verstoße (§ 138 5GB) • oder die Klägerin arglistig gehandelt habe, indem sie die Risikoübornguune verlangte, hat das Berufungsgericht zu- . . ..^jj die Ausführungen einen Rechtsirrtum erkennen, mit denen das .Berufungsgericht den Einwand des Wegfalls der .Geschäftsgrund- -äS •läge' zurückgev/iesen hat« Die Revision hat hiergegen auch . Ein derartiger ursächlicher Zusammenhang ist im vorliegenden Palle aber zwischen den Vorschuß-’ Zahlungen- der Klägerin und den Verlusten, die der Beklagte durch die Beschlagnahme einzelner Lieferungen erlitten hat, nicht gegeben*. Grundlage des Verm.ögenszuwachses.bilden, für den Leistungs«' empfänger nur den Beweggrund für ciie Eingehung weiterer eigener Verbindlichkeiten abgegeben haben» Aus diesem Grunde können dem Leistungsempfänger Verpflichtungen aus einem Beckungolvauf nicht gutgebracht werden» Daraus folgt aber,.-daß der Beklagte sich bei der Saldosiehung auch die Kurs-, Verluste nicht als Nachteile anrechnen kann, .die er nach seiner Behauptung bei seinen Deckuhgskäufeh erlitten hat» IIIo unbegründet sind ferner die Angriffe, die die Revision gegen die-Ausführungen des Berufungsgerichts über die von dem Beklagten vorsorglich zur Aufrechnung gestellten Gegenforderungen richtet« ..Auffassung des Berufüngsgerichtsj der Beklagte könne aus einem etwaigen Verschulden der Firma Co * bei dor Ausführung der Transporte keine Schadensersatzansprüche gegen die Klägerin herleiten, ist die Annahme,' der. Beklagte habe als Versender die Firma HfllBI & Oo» als Spediteur mit den Transporten beauftragt« Diese’ im wesentlichen auf tatsächlicher Würdigung des Sachverhal beruhende Annahme- kann aber aus Rechtsgründen nicht ange-foehten werden» Ihr steht insbesondere nicht entgegen, daß ■■ J- ‘ ''rJ-Wl rieht bei seinen Ausführungen auf' den im ersten Rechtszuge nach Abschluß der mündlichen Verhandlung eingereichten Schrift-^-satz des Beklagten vom 25» Januar 1952 zurückgegriffen hat«, ^ Sie meint, das Berufungsgericht,habe diesen Schriftsatz nicht berücksichtigen dürfen, da sein Inhalt nicht vorgetragen worden sei* Insoweit ist die Rüge nicht gerechtfertigt, Der Inhalt ‘ ■'* Der Beklagte hat indessen in der Be-rufvLngebegrlindxing zur Vermeidung von ’..'iederhplungen auf den gesamten ortrag erster Instanz Bezug genommen’und, ihn zu dem Inhalt seiner Berufuiigsbsgiümdung gemacht, Dine derartige Bezugnahme wird aber in tiller Regel dahin verstanden, daß nicht. Gegenstand des .zweitinstanzlichen Vorbringens betrachtet werden sollen, ZIu dieser Übung.hätte der Beklagte rechnen müssen, 3r hätte daher den Schriftsatz vom 25, Januar 1952- - '| ■■:jp ist der Revision aber, daß das Berufungsgericht die von ihm verwerteten Ausführungen auf S 12 des in Rede stehenden Schrift- Aussage und die Auffassung des Zeugen &3| ferneren Die hierauf gegründete Annahme des Berufungsgeric|(j# der Beklagte habe selbst augegeben, daß die Firma El die Interessen zweier Parteien, nämlich die der Klägerin v; die des Beklagten habe vertreten sollen, ist daher irrig,, ser Irrtum ist jedoch nicht ent sch eidungserheblich, da die Feststellungen des Berufungsgerichts, die Speciitionsvert] seien'zwischen dem Beklagten .und der Birma .RjJ^p & Co, a schlossen worden, schon durch'die übrigen Erwägungen des rufungsgerichbe getragen wird, die Bezugnahme auf den S< satc vom 25«. Die weiteren in diesem Zusammenhang vorgebrachten Ri der Revision wenden eich gegen eine bloße Hilfserwägung, mit der das Berufurgcgci’i^ht sue.führt, daß der Beklagte selbst-dann aus einem etwaigen Ferschulden der Firma & Co«*! Soweit der Beklagte etwa Ansprüche-daraus herleiten will, daß die Klägerin die Birma & Co» als Spediteur äusgewählt und ihn veranlaßt habe, sich dieser Firma als Spediteur zu bedienen, wäre zur Begründung einer Haftung der Klägerin erforderlich, daß der Klägerin'ein Verschuldet bei% der Auswahl der Firma EdB & Co, zur Bast gelegt vve könnte* Dafür äst aber nichts vorgetragen worden. Preisrückgänge eingetreten seien, geht das Berufungsgericht **■} äu-treffend davon au3, daß die Klägerin für diese Kursverluste XX dann hafte, venii sie sie vertraglich übernommen habe* Das Be- ''.X rufungsgerjcht stellt dazu fest, daß eine solche .Übernahme nicht erfolgt sei* Diese Feststellung beruht auf eingehender .' tatsächlicher Würdigung, des Part ei Vorbringens, und des Ergebnisses der Pc.veiscufna?iKie« den 7 ororag des Beklagten, die Voraus Zahlungen der Klägerin /X hätten sich jeweils auf bestimmte, zuvor nach Qualität und ‘ Preis festgelegte Altmetallmengen bezögen, so daß die Klägerin-* bestimmte Einkäufe gegeben worden seien, die Klägerin vlel-mehr» einen .Cyeneräieinkaiifsaufträg erteilt habe, demzuifolge er ohne Begrenzung, alles am Korkt erreichbare Altmetall habe • einkaufen sollen* Es stellt alsdann fest, daß .der - neue -Vor trag des Beklagten durch die Beweisaufnahme nicht bestätigt worden, er.auch mit der tatsächlichen Handhabung der Geschäfte X nicht zu vereinbaren sei, wonach der Beklagte über, seine Lieferungen Jeweils Rechnung erteilt und die von ihm selbst in Rechnung gestellten Preise erhalten habe- Kicrin ist kein Recht1®:Irrtum zu erkennen« Insbesondere ist es. aus Rechtsgründen nicht au beanstanden, wenn das Berufungsgericht dem umstände ausschlaggebende' Bedeutung beilegt, daß der Beklagte dieser Abnabmepl* licht oder aus Verzug für die Kursverlus Anspruch genommen werden könne« Seine Auffassung, daß sici diesen Gesichtspunkten schon deshalb keine Haftung der Z'. für die Kursverluste begründen lasse, weil der Beklagte d: Klägerin weder in Verzug gesetzt habe noch gemäß § 326 3: gegen sie vprgegangen sei, erscheint jedoch frei von Recht! Irrtum-, Die Revision hat hiergegen auch nichts eingewandt* Rieht zu beanstanden ist es auch, wenn clas Beruf ungsgeriejf aus dem Sicherungsübereignungsvertrag vom 29* Äprii..:1951 -i geachtet der Frage, ob dieser-Vortrag rechtsv/irlcsap sei oi nicht, entnimmt, daß der Beklagte die Kursverluste nicht Rechnung habe stellen wollen, und wenn'es ferner-in gl ei c] Sinne das schon erwähnte Schreiben desBeklagten vom 15* die das Berufungsgericht hier aus dein Vertrage vom 29- April 1951 und aus dem Schreiben vom 15- August 1951 gezogen hat, dienen im übrigen ersichtlich nur der Bestärkung seiner auf anderen Erwägungen beruhenden Auffassung und sind für die Entscheidung über die auf die Kursverluste gegründeten Gegenforderungen des .Beklagten nicht tragend. Zu Unrecht beanstandet die Revision schließlich auch, daß das Berufungsgericht nicht die in der Lerutungabcgiühidung vorgebrachte Rüge beschielen hat, das Land gericht.habe unter Verletzung des § 139 ZPO eine nähere Auf-' klürung der einzelnen'Kursverluste verabsäumt/ Denn das Berufungsgericht brauchte auf die /rage, welche Kursverluste im einzelner, entstanden seien, nicht einzügefien, da es den An- . Schließlich gehen auch die Ausführungen fehl, mit denen sich die Revision dagegen wendet, daß das Berufungsgericht der Klägerin aus dem Gesichtspunkt des VerzugsSchadens einen