BGH · I ZR 185/04 vom 06.10.2005
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6. Oktober 2004 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache weder grundsätzliche Bedeutung hat noch die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts erfordert (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Es kann offenbleiben, ob die zu dem UWG angestellten Erwägungen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung aufwerfen, da die Annahme, dass sich der Schadensersatzanspruch aus § 826 BGB ergibt, weder einen Rechtsfehler noch einen Zulassungsgrund erkennen lässt. Die von der Beklagten geltend gemachten Verstöße gegen das rechtliche Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) sind jedenfalls für die Entscheidung nicht kausal, da der Tatbestand des § 826 BGB im vorliegenden Fall auch dann erfüllt wäre, wenn man - entsprechend dem Vortrag der Beklagten - davon ausgeht, dass die Parteien nicht das Recht des ersten Zugriffs der Klägerin vereinbart haben und sie auch nicht davon ausgegangen sind, dass die Beklagte in keinerlei Wettbewerb zu der Klägerin treten wird.