Für das Nachschlagewerk! Nicht für die-Amtliche Sammlung!:; Rechtssatz; 1) Klagen der in § 2 ZugaboYO genannten Verbände wegen Zuwiderhandlungen gegen § 1 ZugabeVO können im Gerichtsstand des § 32 ZPQ ' erhoben werden^ l :. 2) Die Zugabe?© ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs 2. - / Aut die'- Revision der - Kläger werden" die1 Urteile des /; ;■;; 6., Zivilsenats des Oberlandesgerichts in Köln vom ::;; Juli 1955 und der 3„ Kammer für Handelssachen ; des Landgerichts; in Köln vom; 27;0 April 1955 auf ge-; ho bene, her Rechtsstreit wird zur a n d e r w e i % e n V e r-•;-händlung und Entscheidung; auch über die Kosten .der \ beiden Rechtsmitteizüge, an das Landgericht zurück"! i Die Beklagte betreibt unter der Bezeichnung ”0{ Werk” in ein Unternehmen der Parfümerie- und Kör per p f 1 e g e h i "t ;t elindust r i e ,i:.de f:::;;;ill|ägi:e fiab;el;#B:nfi .ilgrsand 15 die im Bezirk des Landgerichts Köln ansässig ' seien, ha b en sie vor dies eff |edgeneii KRe cH|dund:lad^|B edl|| eiliif® f! ffint Wert eaktiönen; änf 0''i|j|(^Km ■: ;:pmentgelflieh..en kept^pe^8a::i:|gl;-;;ifvf.tftifii ihiilf Die Beklagte hat sieh in dem lesMsstreit niett: v e r t r e t e n 1 a s s e n sung, daß die gegenwärtige Klage nicht im Gerichtsstand der unerlaubten Handlung erhoben werden könne0: i Es meint .„. von einer Klage aus einer unerlaubten Handlung...: wie sie in § 32 ZPO vorausgesetzt werde, könne nur dann ge-tbii sprechen werden^ wenn derjenige sie erhebe. der durch : die behauptete unerlaubte Handlung unmittelbar verletzt: ■ ..das; Gesetz:.'den" weil diese ■ Abtretung, aü der Prezei3füiir|ings:feefhgni dem Zwecke erfolgt sei^s d©hii|||||^ 'der das Berufungsgericht ihn Umrissen hat, kann da- bei auf sich beruhen* Denn jedenfalls erscheint es 'anbei enkl .ich, ihn auf solche Handlungen auszudehnen, die ; durch eiii^gesefzfi^öa^e^b^^a^sl^eriLe^f;igekennzeich-n et werd en und deren zivi Irechtliche Folgen lira; Ge sets in gleicher ?-sich aber., daß Verstöße gegen das Zugabeverbot,, wie die Kläger sie ira vorliegenden Palle behauptet haben» ■ ~ abgesehen von Ausnahmefäilen (§§ 844«, 845 BGB) % i nur für den unmittelbar tflVer^ffin|en|ä;felä r ~ den Mitbewerbern* sondern auch den' dors genannten verbänden die Befugnis eingeräumt hat* Verstöße gegen das Zugabeverbot zu verfolgen,, so beruht das auf dem Gedanken, daß. durch die Zugabeverordnung nicht nur die Mitbewerber geschützt, sondern auch die Möglichkeit gegeben werden sollte,;iim bffentliclie®: intdresäetin^ i;i erschien dem Gesetzgeber{|hr;;:äenlF §§1,3 UnlWG - nioht angebracht, die Verfolgung von ln ly er let zun td. ;e|;§|fe herein nicht in Betracht kommen ko:nnten<, Für diev:Aui-fs:' fassung des Berufungsgenichts, haß.die Ansprüche, zu:l|t 11-:| deren Geltendmachung die Verbände in den §§ 2 ZugbVO, um den Anspruch- des.-: ejfcwa /durch/den .Verstoß;;unmittelhariti, ; VerxetzteUo Die Auffassung, daß es sich bei der Klage-:Befugnis , der Verbände nach den §§ 13 UnlWG, 2 ZugbVO um eine\bloße : Prokeßstandschaft für denlünmittelbar1 mittelbar Verletzten unabhängig*, Der von ihnen auftGrund dieser Befugnis geltend gemachte Anspruch beruht aber‘auf ■ tlt'; igle i:|h en Hand lung ' wie d e r Anspruch des ünmitt eibar Verletzten und ist daher rechtlich ebenso wie dieser als Anspruch aus einer unerlaubten Handlung zu charakterisieren« Das Reichsgericht spricht denn auch in den von ihm lerferflpfepiji^ Palle für den Unterlassungsanspruoh erforderliche Wiederho lungsgefahr„ Pie Auffassung indessen» daß aus diesem-Grunde nur: 1er ,j enigeiauslder .vuherlaubtaü Hahd.lüng; Widerspruch zu der vom Gesetz getroffeneh'. Eh§ e 1 $ng 1/fW e nn' / / das Gesetz in § 2 ZugbYO den dort genannten Verbänden ■di e| Bef ügplhf/ei:^ hat., der den Forschriften des § 1 'ZugÜTG i zuwiderhandelt?; ;Meinung des Berufungsgerichts nicht die materiellrecht-fff liehe Grundlage des von den Verbänden verfolgten Anspruchso /pi e s ef: be s fehlf f^lelmahrf MfieS^ die Bedeutung der Bestimmung des § 2> .soweitf:sllfliiegSiMi^ 7int.eresslflf|7 7ausdruc®lcfflfl^ ebene: Unfarlas^ werden kann,, auch von den daiB es sich bei der gegenwärtigen Klage ? soweit die Kläger ihre Kiagebefugnis aus § 2 ZugbYO herleitens nicht : unfeine./ zuhebenf' ohne '//daiB ■"'auf//: die weiteren; Ausführungen/des Beru^ f / fungsgerichts hierzu eingegangen zu werden ./brauchte0. unter : ■gleichzeitiger Aufhebung auch des erstinstanzlichen Urteils war■ der,RechtsstreitXXhachxd^ ZPOlfvgl dazu wenn es meint , die Kläger könnten Jl; sich auf d1e ihnen eingeräumte Prozeßstandschaft nicht be rufen, ■ tw e 11X damit le d igiieh der Zwe cic verf olgt wor den (saft|X±hnehX^ dehxffefichtssfand des § 32 ZPO zu eröffnen* Sofern den Klägern der Gerichtsstand des § 52 ZPO für die Ansprüche versagt sein XX' aäl j t e jgdie siet auf X:Grund Xd erl|§ :X2 ? dur ch b die. .genannten:'::'P.irmh^^nicht eröffneh^hSoweit die ..KLägehtb. bEs -driffi Cdaherhah nicht zu; daß durch .die Einräumung der Prozeßstandschaft eine> somit nicht gegebene Zuständigkeit begründet wordent® wäres Allerdings haben die Kläger als Prozeßstandschaf ber dj.e war die Auäebuhgidbrhlhstänzürteiie hndt Verweisung des Rechtsstreits an das Landgericht geboten« bbtndn; n
Für das Nachschlagewerk! / k/..
Nicht für die-Amtliche Sammlung!:;
Gesetz? /Zugabe'V'Q §§ 22 BGB § 823 Abs .Z* ZPO § 3'2r
Rechtssatz; 1) Klagen der in § 2 ZugaboYO genannten
Verbände wegen Zuwiderhandlungen gegen § 1 ZugabeVO können im Gerichtsstand des § 32 ZPQ ' erhoben werden^ l :.
2) Die Zugabe?© ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs 2. BGBä■,:■
J g.M;
A 2Qo März :l||;i:
Aktenzeichens' Urt;„ des ^ BöH w
lLG lolh OLG Iicir:
im 20c März 1956
iUj Justizobersekretär J rkun äs b e amt e r d. er Ge -s ciiäft s stelle- "
"% -''ili:;'; ' 1H: -.3,
j;: ge’^PHfSnyer:
■■l):.;:'der: Z
Uli ?....................................................... .... .....
;;üiÄ#fi$|
h^t;;'d;hr:hgrk;ie;^Kit-i^
mündliche Verhandlung vom 20c Mars
ä er;. Buhdefriehter ' -h^ltlast.elsöfl oph
Bhhr; #ei|2 Ä d^§hl^|-2j
flr Hecht erkannts
- / Aut die'- Revision der - Kläger werden" die1 Urteile des /; ;■;; 6., Zivilsenats des Oberlandesgerichts in Köln vom ::;;
15o. Juli 1955 und der 3„ Kammer für Handelssachen ; des Landgerichts; in Köln vom; 27;0 April 1955 auf ge-; ho bene, her Rechtsstreit wird zur a n d e r w e i % e n V e r-•;-händlung und Entscheidung; auch über die Kosten .der \ beiden Rechtsmitteizüge, an das Landgericht zurück"!
; -verwieseno....-' ■/■
■ vorRechts wegen", -l^-i
1 S .Oi
;.: ;A:lijt|ffWt'Mlil: ■Iji;■
i Die Beklagte betreibt unter der Bezeichnung ”0{
Werk” in ein Unternehmen der Parfümerie- und
Kör per p f 1 e g e h i "t ;t elindust r i e ,i:.de s 's ei ;v Jrz eughi s s e; s’i e: Ins-; ^eso:ndere.::;'unt§r \denl^larken^ i vertreibt«:'.:
if
iKunds chaftf zu§§f elfma eit sf e sl|l§t|^
digung durch. •Seih #lryedl-^WeihnacJits-: s pi e 1;; fd e r:;; eine lEl adii;p|S&0 in# eiuiiite
: iia.chtspackuig :mitS:iln:eif£eIf ämeäufdfl^^
fldlkettfubersähf ^
':ias jZugabePe-ie’tinndl;e§'dine daub 1 e, :;Haniiun|;?na cif §f $l|f
f:::;;;ill|ägi:e fiab;el;#B:nfi .ilgrsand 15 die im Bezirk des Landgerichts Köln ansässig ' seien, ha b en sie vor dies eff |edgeneii KRe cH|dund:lad^|B edl|| eiliif®
Jehann Maria;
tifitlfditiBeklagt^ k^ib uileinetiTO
handlung fesnzusetzenden Geldstrafe in unbe-^ s ehr änkt or Höhe oder Hafts tratet lii:fi^
■:;zu unteriss sen, " iff: ii ;uffiif ShlSiliff if i
f! ffint Wert eaktiönen; änf 0''i|j|(^Km ■: ;:pmentgelflieh..en kept^pe^8a::i:|gl;-;;ifvf.tftifii ihiilf
Die Beklagte hat sieh in dem lesMsstreit niett: v e r t r e t e n 1 a s s e n
wDi e Kläger Hab en um Erlaß des: Versäumnisurte ili gebeten« tig ,h
Das Proseßnrteil
wegen o^t^re&I^P^'ZU^^^Ii^bi^^i^a^er^elLenL Gfe- ;h.>
vSic^^iatgewibsen^^ '$"-W'-:~-^./-
1 ll§::: .■ bpi
Ea.ijsö-liei dungsgründe g -, ‘‘
||äiij® in||n:f/ it fgSeiesrlleiÄ
^:|||; :f|1 Dl e r ^-p
sung, daß die gegenwärtige Klage nicht im Gerichtsstand der unerlaubten Handlung erhoben werden könne0: i Es meint .„. von einer Klage aus einer unerlaubten Handlung...: wie sie in § 32 ZPO vorausgesetzt werde, könne nur dann ge-tbii sprechen werden^ wenn derjenige sie erhebe. der durch : die behauptete unerlaubte Handlung unmittelbar verletzt:
;wofdehbiet^ ikt®^^
■ ..das; Gesetz:.'den" UnteilasthhiEsii^^
,,spr^^-)ai3-^J’©ige ^.-e^"■;..^:^äMdä;;ü.2l^' .;beilerit.
;.: lasse:! £S owei 't;;d le..; Klägeriilb^
: Ansprüche..: auiieigehem^Pec;^
-; s e ;; V o r au s s etzung . hi eh t;" g e gehent P) £§;■■■; Eisig 'tt^fugn^' sh d er^:
' >K1 äg er i' grühdft s i ein 'ins © w e £§i ail e £n£f aüli; S iebB ^ f
■■des;:. |i;2;gÜgbp0iiRech;^
bii; hin;; I äi£'e.Si|i'ei:!j§ .|fS:£fiJ nl|||i»;;Ä
;;.Handluh'g;|;;|i.ffi^
ffür '|d£ei!;ef!ir^
:;Artj;; iiail: itaker;.;;.:'^
:;;äb,eri;ni£h§iuiis^^^^
iiu |£li!!|||i f||b|n| ei:;:. hhi
;:jRe Ghligterk®^
weil diese ■ Abtretung, aü
der Prezei3füiir|ings:feefhgni
dem Zwecke erfolgt sei^s d©hii|||||^
?; iri; angliö'bk t.e'han;;. frte i |;;;;||f^
-äpunkie ■■■',b"e igkir © ten* tpfi©
'iheriunerlaüi’ten/HanS ü;|;
Tatbestände der §§ 825 ff BGB zu beschränken sei, sondern umfassendere : Bedeütuig.häbe;§k^ anerkannt;; (vgitEosenbergi^ljeiarbtcli des deutschen Zivilprozeßreckts, " § .153';. BteiniJoiias^Sckönkei ;: zu; §;'32 ZPO; Baunibach-Bauterback ,Tihm;..2 . zu;;§;£p2,.ZPO )k ;
. Ob:.; der Begriff sich in* der.': Weise abgrenzenTl^
'der das Berufungsgericht ihn Umrissen hat, kann da-
bei auf sich beruhen* Denn jedenfalls erscheint es 'anbei enkl .ich, ihn auf solche Handlungen auszudehnen, die ; durch eiii^gesefzfi^öa^e^b^^a^sl^eriLe^f;igekennzeich-n et werd en und deren zivi Irechtliche Folgen lira; Ge sets in gleicher
;d |t; J:|: 2ff f f fiGBigereje 1ff
?-sich aber., daß Verstöße gegen das Zugabeverbot,, wie die Kläger sie ira vorliegenden Palle behauptet haben» ■
.11!i|nnerSaüf§eflianf anzu- / '
3 lh enif i|iS.h;;S||; e se Eenfhffe^
j;lsi3inf|ejfuii|p36^^
;|uffgs§h§§|§||^^
;;|;a s.gf, ö|^|lu fg|| |n? b c Ee :
llljj. BaumbachHdeferraehl., Wettbewerbsund Warenzeichen-
lllph Jf| gr uiiiP^tz'ei^ins prü ehef äug :Jf|l|gei^ -v.
lung. ~ abgesehen von Ausnahmefäilen (§§ 844«, 845 BGB) % i nur für den unmittelbar tflVer^ffin|en|ä;felä r ~
: v.f nldi e s v3rlä;rf 1
s efzI i n fDür, c jab r e e huhg 1'a i e ’s e MP rih z i p s ;fe nt s pre .chend ;: d e r .;
;3üM'4lg:ii’ällMl3r.f§^ se t |e|ige|röf f ehen :;:Regelung:Jin;;"§: G f
den Mitbewerbern* sondern auch den' dors genannten verbänden die Befugnis eingeräumt hat* Verstöße gegen das Zugabeverbot zu verfolgen,, so beruht das auf dem Gedanken, daß. durch die Zugabeverordnung nicht nur die
Mitbewerber geschützt, sondern auch die Möglichkeit gegeben werden sollte,;iim bffentliclie®: intdresäetin^ i;i
des Zugabewes enslent gegentret eh; zu. können (vgl BG-HZ 11,
■ ;26^;^JT6 4/6 3! >
erschien dem Gesetzgeber{|hr;;:äenlF §§1,3 UnlWG - nioht angebracht, die Verfolgung von ln
ly er let zun
td. em IBeli eb eäldls -''ahmitt elbaf /G:e..|;§;^^
Deshalb Klhgeb.edhig^
■Ruckslehttiarauf^ t; J
/be t ro f f enfwo r den «Ittd' uhä:|h behlÄillli-|,h-I"w ähr t ,p;Qb: wohl' f d i|:| fl ahsiGnMit.t ;e|;§|fe
herein nicht in Betracht kommen ko:nnten<, Für diev:Aui-fs:' fassung des Berufungsgenichts, haß.die Ansprüche, zu:l|t 11-:| deren Geltendmachung die Verbände in den §§ 2 ZugbVO,
"bf 1 hnlW^ sthhfÄi^
;;.Häiur't:TOhiden|;|;^
dunmit telbar liier 1 e' t zieht zus ^ -ait --iÄ^ i':
lljms t äiit enab eltan :' ted er fHe ohtsgruhd,^^
5 let z ung shand lung:; e r häl i .tihre V r e oh t lf ;i§et fiiäraM: e r is re rung sdureh;;;.& vihh;|Verl;a^
:s t e lagda r g e 1 eg t |h:beii;^ersG
. gab e^ei|:ji)4©:t(i.Ss /eine "uner^aubtG n§ 15-2-/Z^ ; heroKlägerhliureh-^^
fugnis eiiigeräumt wordem,.;s®l;MSbä#frithß^ so ist de>'/ Anspruch, den sie in Ausübung dieser Befugnis ge ltend /machenluhin/^
; Handlung- im ' Sinne dies er Bestimmung; Es handel ts ich :■ ht-V
dabei:,;, wie:;;dem ■ Berufungsgericht, zuzugebeniistg . um den Anspruch- des.-: ejfcwa /durch/den .Verstoß;;unmittelhariti, ; VerxetzteUo Die Auffassung, daß es sich bei der Klage-:Befugnis , der Verbände nach den §§ 13 UnlWG, 2 ZugbVO um eine\bloße : Prokeßstandschaft für denlünmittelbar1
Ver 1 etzten; Händeleft is thin der HecHf s ppeendiigdes'Reichsgericht^s;iausdrucki:ich adgelehno .;wordend|lGf lid^; 4f ) ?;::Hind ’hier^ besfehh:'& Die .
ideh'IClagernfe^^ /des "Un-
mittelbar Verletzten unabhängig*, Der von ihnen auftGrund dieser Befugnis geltend gemachte Anspruch beruht aber‘auf ■ tlt'; igle i:|h en Hand lung ' wie d e r Anspruch des ünmitt eibar Verletzten und ist daher rechtlich ebenso wie dieser als Anspruch aus einer unerlaubten Handlung zu charakterisieren« Das Reichsgericht spricht denn auch in den von ihm lerferflpfepiji^
iä||;|^^p!li3;e|^er^§• 1 UnlWG gel-• -ft ,1.
llJllf §Jme :
lfuherl^ erforderliche 1
JlllffidEä^en; .^nfsjfänte ‘e ine s8 S cfäSlnafdr o||e|fisQff;ri^
lifägemeinlfeif^
fläflslllif |flndiuHg|: inft em|weit eren^
Sf Jg eha d e ;' : y e r s tof eJ^£e^SS 8|uga^ 78'
hf|rie/iidujtclau^^
itffiffeihefj/Öflfb^ ;
;gele :darausfff ünff|ief;.;'Auffassungjf; des'ffSe r ü~ f
ffungsge^ 'sicfh/beinfl^^
‘Klä^eftffd^ ehtf erfän^^
fleibffe eh;ff[a^ ;-
®|nd | ie |1 h i cfi t st 'h e r g e 1 elfe f' t w e ff ent 8 Sowe 1 'fl: im' tE inzelfai-, fff||fuffi|;d;ine:funefla,uBfe’8Handluhg8^^^ zu
ff |ef inf r iif8od der; Bnts tehung (ft
e.ineslBcßadenslydrlldgen'vmußiljiände ‘eine ■
materieilrechtliche Voraussetzung^ von' 'dem; klagenden Verband^, verfolgt en. Anspruchs f. dleffder '.Verband in einem solchen: lalle/ebenso; nachweisen;;muß;%ie: die''in jedem ;
Palle für den Unterlassungsanspruoh erforderliche Wiederho lungsgefahr„ Pie Auffassung indessen» daß aus diesem-Grunde nur: 1er ,j enigeiauslder .vuherlaubtaü Hahd.lüng; ; klaget ■ ■ 1 in dessen /Person d er S chaden ein get re ten se ilo d ei 7eihf///
: zurre ten drohe., ist nicht ger echtf erflglfnn^ ihf7\
Widerspruch zu der vom Gesetz getroffeneh'. Eh§ e 1 $ng 1/fW e nn' / / das Gesetz in § 2 ZugbYO den dort genannten Verbänden ■di e| Bef ügplhf/ei:^ hat., denjenigen auf ünt erlas sung If
in Anspruch zu nehmen., der den Forschriften des § 1 'ZugÜTG i zuwiderhandelt?; so bi 1 det diese Bestimmung entgegen 7derfff:/;
;Meinung des Berufungsgerichts nicht die materiellrecht-fff liehe Grundlage des von den Verbänden verfolgten Anspruchso /pi e s ef: be s fehlf f^lelmahrf MfieS^
die Bedeutung der Bestimmung des § 2> .soweitf:sllfliiegSiMi^ 7int.eresslflf|7 SaMhllrsohÖp^flf1 da||fif7e£^ t imä,lipsfder;:: ür siHehfÄ
/ § f 1 : ’ ges t ü tz fe hf tin f eh 1 a ss üng s ah s p r u|.h 77|;ls§rm ; Ye r Band e h7 ohne! dl e s er Be' s i immung/Jahle |ff f ür Seg||^
/kommt f däsfmhff|l zu dem..Ausdruek|ffi^
ifwir d,fidhSf Inf;de’nf■ Pailanf/der/ § § f If7/3f.:tnlWGf 7iüf;flhf erfass derifh|»d^
7ausdruc®lcfflfl^ ebene: Unfarlas^ werden kann,, auch von den
''kdhnte'/7£ierhach nlchklmitider/'Bhgruh®
daiB es sich bei der gegenwärtigen Klage ? soweit die Kläger ihre Kiagebefugnis aus § 2 ZugbYO herleitens nicht : unfeine./ solche /aus7 u1 ner 1 aubten Handlungen im Sinne des /
§ 3 i 7'Zp£■ hand Sief■ fpa.s angefochtene//IJrw daher.: auf ü/../i/
zuhebenf' ohne '//daiB ■"'auf//: die weiteren; Ausführungen/des Beru^ f / fungsgerichts hierzu eingegangen zu werden ./brauchte0. unter : ■gleichzeitiger Aufhebung auch des erstinstanzlichen Urteils
war■ der,RechtsstreitXXhachxd^ ZPOlfvgl dazu
B(^te[R; 19!?5:£342) ah: äasx handgeÄ daifseihe .nrtficbie ZuständigäeffhXso^ ealjeHerai /5|fz|©;:\^ö|f^fäiisi;ifiir das '
liaumhinf eriahnen|^^
xd§el3e1Sa|;^^ 'gemäß
xzPÖXaleiXzügidfähde^ der
J£|a|ferr:aucfyin;^^ ;
S a dHvcrf r ä'gfefne | ff^f' igunpxdahffi^
dastfingaflixti®^
a!f§eifeiehf|J||ha^
; JfBHI pi at zf f r |||dzu;|B;e r a d:-i^rrSddid®^ ä';s d ffia-V.:: ■:
%dewer§35t!nffuK
||;rptfefif|§fjhfe^
;bihdehtei|f§hei|^^
nannl e X;: 1 ilia, iff efix: K1 a g e rhlnach^
:linI|Wf emfdifX P f flelf ührunlplef^^ flegefii dm|;f Eihrauiaung ;■ d i e slflBe
liegenden Palle keine rechtlichen Bedenken,,, da bei 'den Klägern mit Rücksicht; auf
verfolgten “IwaöletainXeigeheiBl^^ i
IJin gf de sX; llh fe ffas ä uhg s an s ffuehe?d eff ■■
b est eät o Dem Berufung sge rieht' kann insbe sonde rex 'nicht:..
beigetreten werden., wenn es meint , die Kläger könnten Jl; sich auf d1e ihnen eingeräumte Prozeßstandschaft nicht be rufen, ■ tw e 11X damit le d igiieh der Zwe cic verf olgt wor den (saft|X±hnehX^ dehxffefichtssfand des
§ 32 ZPO zu eröffnen* Sofern den Klägern der Gerichtsstand des § 52 ZPO für die Ansprüche versagt sein XX' aäl j t e jgdie siet auf X:Grund Xd erl|§ :X2 ? f;l ; Zu
geltend3machen3;twirdXer: ihnen für diese '
Ansprüche ibwie has "Beruf'üngsg|ricü:!^ ;aüch\.''i
dur ch b die. Pr o i e ß s t and s chaft; hins i ch t|i oh id erh Ansprüchebr;:b-;1' .der. .genannten:'::'P.irmh^^nicht eröffneh^hSoweit die ..KLägehtb. aber huf i; Grund ■ derihnen' eingeräuhten Pr'ozeßsüandschaf t hh 'die Ansprüche / dieser 1 Pirmapg^ Zlh3h|h
ständigheit "deh: angerufehendü^^ |das|BeS;Shh
rufungsgericSübnicht verlenht.Qbgegefano bEs -driffi Cdaherhah nicht zu; daß durch .die Einräumung der Prozeßstandschaft eine> somit nicht gegebene Zuständigkeit begründet wordent® wäres Allerdings haben die Kläger als Prozeßstandschaf ber dj.e Möglichkeit erlangt, selbst den Rechtsstreit gegen : dihaBeklaglhng. unhhzwarrihb eind^
;:der:: ihheh|.divpmghiah|puh^
bfüh fbihr e'b eigen enj AnsprÜ che ,hiichl;"®^
:vDie s e ;:.:MögI i clkei| W pjgtgdhdh.'^
■ stands Qhafllliif h|lwen||;;
darauf besehrank t hät1en* nur d iebhhspfJ| dphanhülarihiP§0j|^ : frb|ik|;hl^^
/ehlgegehggehahieh^
; :sprüchehzus tündehhJSurhdie; diegzus ;:;rüf eneh; |^
.:mah|hlhä egZus tändigleih; jfe s gänge^ie ' jBihh-M11 Sprüche :;;deh ;;;# er fei gthilhh^ if^hrlle^^^
ger neben den fremden zugleich auch bihi|g:
Sprüche igeltehd;%äcM esehrf^
war die Auäebuhgidbrhlhstänzürteiie hndt Verweisung des Rechtsstreits an das Landgericht geboten« bbtndn; n
; Die;; Entscheidung; lifer : ä;iBip©:|-ieniäer- ■Rechtsmittelzüge . war d em .' Land gen i chi ' zu- üb er Jäs^;§&q'r\v'-'--'
,Bi^bahh;::uh;h-:-4; ih- f "' h'. v ■ i: s d; o p ii
fi.;.' ■■ i:;rBR,:. Dr o: :f e i ß:.: 1 st:in! ul |e Urlaubs; an,;’der:;;Unt:er^l';?bv ll/brbschriftsleistungt^ litt
bu;iP:: hinderirultul^vu^
Birnbafh
Uli