BGH · I ZR 162/51
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
gerin selbst;, Oer Kaufvertrag wurde•noch am selben Tage abgeschlossen und für die Klägerin von Di|HI unterschrieben, ■ ohne daß der agen zuvor besichtigt wurde« Jer Kaufpreis betrug 10.900 Diu Von ihm v/urden 5000 0:1 alsbald und die rest- : liehen 5900 OM am 11;, November 1948 beglichen« Zur Bestellung wurde ein Formular der DMHHP-BflBfc AG benutzt0 In ihm heißt es ucaM es werde auf Grund der umseitigen Verkaufsbedingungen bestellt« lei diesen handelte es sich um die Einheitsbedingungen für den Verkauf von Kraftfahrzeugen, aufgestellt von Kraftfahrzeug-Industrie und Mandel« Sie lauten unter "VI G ewähr1ei s tung"; g'erin bei 7000 DM gelegen haben* Die Klägerin focht den Kaufvertrag mit Schreiben vom 27o April 1949 wegen arglistiger Täuschung'an* Im Laufe des Prozesses hat sie die Anfechtung auch auf Irrtum gestutzte Zwischen den Parteien fanden zunächst außergerichtliche Vergleichsverhandlungen statt, die jedoch scheiterten. Zur Begründung hat sie vorgetragen, der Beklagte zu 1) habe bei len KaufVerhandlungen erklärt, das Fahrzeug sei einige Monate vor lern Kriege zu dem ersten Kal zugelassen werden* Hs; sei wenig gebraucht worden und nur einige 1000 km gelaufen* Wahrende des Krieges' habe-es; stiligelegen, es sei bis Herbst ,1 1943 in Asbach (Pesterwald) abgestellt gewesen* Die schadhaften Teile seien im Jahre 1948 durch neue Originalfabrikteile ersetzt werden, so daß der Pagen als fabrikneuwertig anzusehen sei*: Der Preis habe um etwa 2000 DM über dem Preis eines fabrikneuen Fahrzeugs gelegen* Der Beklagte zu i) habe diesen hohen Preis damit begründet, daß jedes einzelne neue Teil aus Stuttgart habe herangeschafft und von einem Spezial' monteur habe eingebaut werden müssen. der Klägerin, und der DflBHV-Bflfe Al geschlossenen Vertrag eingetreten» In Wirklichkeit habe die Beklagte zu 2) den Wagen Jedoch während des ganzen Krieges gebraucht und ihn stark ab genutzt gehabt» Unter anderem habe der "Tagen die auf Seite 7 des Schriftsatzes vom 8» Juni 1949 zu Ziff 1 - 7 auf gef üiirten " Hingel auf gewiesen » Beim lehr auch hätten sich von Anfang an Schwierigkeiten ergeben,, der Wagen sei nicht neuwertig gewesen«- insbesondere sei sein Aufbau, stark verbraucht gewesen» Der Beklagte zu 1) habe sie, die Klägerin, arglistig getauscht» Sie habe mit dem Wagen nur 15 000 km -zurückgelegt» Wegen dieser Benutzung rechne sie von dem Kaufpreis von 10.900. .Die Beklagten haben Klageabweisung beantragt und erwidert: Der Beklagte zu 1) habe bei den Kaufverhandlungen nicht erklärtA das Bahrzeug sei erst kurz vor dem Kriege zu dem ersten Hai zugelassen worden und habe '//ährend des Krieges stillgelegeiiü Er habe--auch nicht gesagt, der Wagen sei in Asbach bis 1948 untergestellt gewesen. 'Die Klägerin habe auch aus dem Kraftfahrzeugbrief im einzelnen ersehen können, wie es sich mit dem .Wagen verhalten habe» Oie Beklagte zu 2) habe im Jahre 1948 vor dem Verkauf insgesamt 10.963 DU für die Ersatzteile und die Arbeiten an dem Wagen aufgewendet -gehabt» Der Wagen sei« als er der Klägerin geliefert worden sei. Beklagte zu 2) habe den Wagen am 24* Hovember 1948 zurücknehmen wollen, die Klägerin sei auf ihr Angebot aber nicht eingegangen, sondern habe den Tagen weiter benutzt, Erst nachdem die Preise für gebrauchte 'Wagen gefallen seien, habe die Klägerin von dem Wertrage loskommen wollen» Die Klägerin hat entgegnet, der eine Zusammenstoß habe sieh zu-getragen, als der Beklagte zu 1) den 'Tagen in Besitz gehabt habe, um ihn zu überprüfen« Kür diesen Zusammenstoß sei sie nicht verantwortliche Bei dem zweiten Zusammenstoß sei nur der Kotflügel beschädigt worden» Wie Erklärung des Geschäfts führers der Beklagten zu 2) vom 24* November 1948, er wolle den Wagen zurücknehmen, sei nicht ernst gemeint gewesen» Bas Landgericht hat Beweis durch Vernehmung von Zeugen und Einholung von Gutachten zweier Sachverständiger erhoben» Die Gutachter weichen in der /Beurteilung voneinander ab» Das Landgericht hat sodann-durch Urteil vom .31» Oktober 1950 die Klage gegen den Beklagten zu 1) ganz abgewiesen und die Be-klagte zu 2} unter Abweisung der gegen sie erhobenen Wehr-ans-jrüche verurteilt, an die Klägerin 8000 DM nebst 5 $ Zinsen seit dem 18» Mai 1949 Zug um Zug gegen Herausgabe des Kercedes-Benz-Oabrioletts zu zahlen» Gegen das Urteil haben die Klägerin, soweit die Klage gegen den Beklagten zu 1) abgewiesen worden ist, und die Beklagte zu 2), soweit das Landgericht sie verurteilt hat, so ist der Vertrag durch sie nichtig geworden und ist für Uewährleistungsanspruche, auf die die Klägerin ihre Porderung weiter stützt uni auf die das Berufungsgericht in den -Urteilsgründen zunächst eingegangen ist? I- Bas Berufungsgericht ist im Gegensatz zu dem Landgericht zu der Auffassung gelangt, die Klägerin habe die Voraussetzungen für eine Anfechtung’ aus § 123 BUB nicht dar ge tan« Ls hat des Uahsren ausgeführt, die Anfeentung scheitere aus folgenden Gründen: Bie Klägerin wolle arglistig dadurch getäuscht -worden sein, daß der Beklagte zu 1) ihr der Wahrheit zuwider vorgespiegelt habe: erstens nicht bewiesen,■daß der Beklagte zu 1) diese falschen Angaben gemacht habe, zweitens sei das Bericht nach dem Be-weisergebnis und dem BarteiVorbringen,;-auf ' das das Urteil im einzelnen eingeht, zu der Überzeugung gekommen, der Vertreter ; der Klägerin würde den Vagen für die Klägerin auch er- die behaupteten beiden ersten Äußerungen (zu: a'und b) seien nicht bewiesen,; gebunden i3t* Sie rügt jedoch, das Berufungsgericht habe ' hier nicht geprüft, ob der Beklagte zu 1) nicht von sich aus verpflichtet gewesen sei, bei den Kaufverhandlungen mitzuteilen, daß der -lagen mehr als einige tausend Kilometer gelaufen sei, daß er bei Kriegsausbruch nicht still-gelegt gewesen sei. daß er nicht bis zu dem Herbst 1948 in As-bach unbenutzt gestanden nabe, sondern daß er während und nach dem Kriege gebraucht worden war und daß er ferner im Kriege auf flüssiges- Gas .und.später auf- Holzkohle umgestellt worden sei* Die Klägerin meint, für die Kevisionsinstanz sei zu unterstellen, der Beklagte habe alle diese Tatsachen arglistig verschwiegen, die Revision müsse bereits deshalb durchdringen,, Dem kann im Ergebnis aus einem doppelten 1runde nicht gefolgt werden* ?3ie Präge, ob ein arglistiges Verschweigen vorliegt, ist eine Rechtsfrage, die auf Grund der vom Berufungsgericht festgestellten Tatsachen in der Revisionsinstanz zu prüfen ist* Die in Hede stehenden Behauptungen über die Benutzung des Hägens sind hier als richtig zu unterstellen,, Die Dechtsauffassung der Klägerin, der Beklagte zu 1) hätte sie.von sich aus hierüber unterrichten müssen, es liege daher ein arglistiges Verschweigen,vor, trifft indessen . Daraus ging hervor, daß die Decken erneuert worden waren»' Ferner hat der-Beklagte zu .1) nach der von der Klägerin nicht beanstandeten Aussage des Zeugen' DiflU vom 17« •August 1949 bei den Kauf-. Verhandlungen erklärt, der *,?agen sei "vollständig überholt” worden, jeder einzelne Ersatzteil sei aus Stuttgart herbei-geschafft und von einem Spezialmonteur eingebaut worden« Die' ; Klägerin hat weiter bereits in der Klage:selbst vorgetragen, die Höhe des Kaufpreises sei gerade mit den kostspieligen Erneuerungen be »gründet. Beklagten zu 2) vorgenomnen v/orden sei, höhere Kosten verursacht habe, als wenn eine Montage am Fließband in der Fabrik vorgenommen \ worden wäre» Hach dem Vortrage der Klägerin hat der Beklagte r zu 1) damit den Überpreis des von ihm zu dem Kauf angebotenen Wagens gegenüber dem Breis eines neuen Wagens zu rechtferti- ■> gen versuchto Aus den Angaben des Beklagten zu 1) ergab sich somit, daß es sich um einen gebrauchten, vor dem Kriegs an-gefertigben Wagen handelte, der vor dem Verkauf unter er- heblichen Kosten erst wieder hergerichtet worden war« Unter diesen Verhältnissen bestand für die Beklagte keine Rechts-pflicnt, die Klägerin -im ..einseinen darüber zu unterrichten, in welcher Weise der Wagen seit Kriegsausbruch benutzt worden war«, Ist aber eine Mitteilungspflicht aus Rechtsgründen zu verneinen, so liegt kein arglistiges Verschweigen im Sinne ' von § 123 BUB vor«, Ein arglistiges, also auf' Täuschung berechnetes Verhalten, ist insoweit auch deshalb nicht festzustellen, weil aus dem Kraftfahrzeugbrief, der der Klägerin bei der Übergabe des Wagens ausgehändigt wurde, hervorgeht, daß das Balirzeug im Jahre 1943 auf die Benutzung von flüssigem las umgebaut worden war und daß es im Jahre 1944 einen Generator für Holzkohle erhalten hatte» aber aus Rechtsgründen abzulebnen ist, im übrigen auch nur dann Bedeutung gewinnen, wenn es für die Entschließung der Klägerin, den Wagen zu dem geforderten ^reis zu kaufen, mitbesti .raend gewesen v/äre (RUZ 77, 314,* 134?48; RU SeuffArch 84 Hr 190}» Bas hat aber das Berufungsgericht verneinte Es stellt, wie erwähnt, fest, Difll würde den Wagen auch dann für die Klägerin erworben haben, wenn ihm bei Vertragsschluß bekannt gewesen wäre, daß dieser während und nach dem Kriege benutzt und daß er zunächst auf flüssiges Bas und dann auf Holzgas umgestellt worden war» In diesen Rest Stellungen liegt, v/ie der Zusammenhang der UrteilsgrUnde ergibt, zugleich die weitere RestStellung, daß Ri^p den Wagen auch gekauft hätte, wenn ihm gesagt worden wäre, daß er mehr als einige tausend Kilometer ffllj gelaufen und nicht während des Krieges abgestellt v;ar0 die Büge, daß das Berufungsgericht diese Behauptungen übergangen ' habe, greift somit nicht durch* die weitere Büge der Klägerin ; geht dahin, das Berufungsgericht habe bei den erörterten Ausführungen das Vorbringen der Berulungsbegründung nicht hinreichend beachteto die Buge ist ebenfalls unbegründete die Urteilsgründe ergeben, daß das Berufungsgericht den Vortrag " der Berufungsbegründung nicht übersehen jhat, es hat sieh viel- 2) Das Berufungsgericht hat, wie schon oben erwähnt ist, weiter ausgeführt, wenn der Beklagte zu 1) bei den KaufVerhandlungen geäußert habe, der '.Tagen sei infolge des Krsatzes aller reparaturbedürftige# Teile ' "fabri3aieuv/ertigu , so habe er nichts Unrichtiges gesagte Das ergäben auch die von den Beklagten vorgelegten Belege„ Sie bewiesen Aufwendungen an Reparaturen und Erneuerungen in höhe von 10°963r‘ DTh Die * Susioherung der "Tabrikneuwertigkeit" könne nur im Zusammenhänge mit der Tatsache gewertet werden, daß der Tagen in dem Vertrage als "gebrauchtes11 fahrzsug bezeichnet worden sei0 Tenn der Beklagte-zu 1) erklärt habe, das fahrzeug sei in ; allen reparaturbedürftigen Einzelheiten vollkommen neu her-- \ Im Hinblick auf die Aufwendungen sei nicht zu beanstanden, daß der gebrauchte Wagen als fabrikneuwertig bezeichnet worden ist. zur Zeit des Kaufabschlussesf der maßgebend sei, sei nicht mehr rekonstruierbar„ • Sine arglistige Täuschung sei nicht bewiesen* Degen diese Ausführung des Berufungsgerichts richten sich die Hauptangriffe der Revision* Die- Revision rügt vor allem, nach dem Gutachten des Dipl* Ing0 Schwalbe sei ■"fabrikneuwert igw eine handelsübliche Klausel, es stehe handelsüblich fest, was unter ihr zu verstehen sei* An dem bestehenden Handelsbrauch wären die Parteien und das Berufungsgericht nur dann nicht gebunden gewesen, wenn die Parteien,vereinbart hätten? 2*l^,dar.stellten und nur als Par-teivorhringen hätten bewertet werden dürfen* Das Berufungsgericht habe des weiteren anscheinend den Wert des Wagens £er Summe gleichgesetzt, die die Beklagte für Reparaturen und Erneuerungen auf gewendet; haben wolle * Darin liege ein Denkfehler* Die'’ Rügen sind nicht gerecutfertigt* Der von den Parteien geschlossene Vertrag ist ein Individualvertrago Ihn auszulegen war Sachs des BerufungsgerichtsIn dem Vertrage heißt es u*a*? das Eahrzeug ist gebraucht, jedoch fabrikneu-wertig und wird geliefert mit normaler Garantie unter Zugrundelegung der normalen Darantiebedingungen der DflHHMt Das Berufungsgericht hat, wie erwähnt, ausgeführt, der Ausdruck "fabrikneuwertig11 könne nur im Zusammenhang mit der Tatsache gewertet werden, daß das Bahrzeug im Bestellschein mehrfach ausdrücklich als gebraucht bezeichnet worden sei» Des weiteren seien die von dem Beklagten zu i) bei dem Tertr igaabsciiiuß abgegebenen Erklärungeni der .Wagen-.seinin allen reparaturbedürftigen Einzelheiten vollkommen neu her- ; gestellt 'worden, zu berücksichtigen* Diesen Ausführungen des Berufungsgerichts kann aus Rechtsgründen nicht entgegen- » getreten werden^ Wenn'das Berufungsgericht bei der Beurteilung der Drage, in welchem Zustande der Wagen sich zur Zeit des Kaufabschlusses und der Übergabe befunden habe und cb er als fabrikneuwertig liabe bezeichnet werden dürfen, die von dem Beklagten überreichten^Unterlagen über die Ausbesserung und Erneuerungen mit berücksichtigt hat, so ist das verfahrens-i-echtlich nicht zu beanstanden* Die Klägerin hatte in ihrem Schriftsatz vom 3* Juni 1949 die Beklagten auf gefordert, die ■ Belege vorzulegen* Darauf hatte die Zivilkammer durch Beschluß vom 15o Juni 1949 den Beklagten aufgegeben, die Arbeitszettel über die durchgeführten Arbeiten vorzulegen* aller Belege nachgekommen, Die Belege hatte die Klägerin nicht beanstandet* Daß das Berufungsgericht den 7ert des Wagens der Summe der gemachten Aufwendungen‘gleichgesetzt habe, wie die Revision meint, ergehen die Urteilsgründe ihrem Zusammenhänge nach nicht,. Im übrigen würde, wenn die Uründe in dein Punkte so aufzufassen wären, wie es die Re- * vision annimmt, das Erkenntnis auf diesem Rebler nicht be-ruhen« Die beiden gerichtlichen Sachverständigen, Ingenieur Schramm und Dipl» Ingo Schwalbe,stimmen 'iffihren Gutachten darüber, ob der Kraftwagen als fabrikneuwertig habe bezeichnet werden können, nicht Überein« Der Sachverständige Schwalbe führt in seinem Gutachten unter anderem aus, als neuwertig im handelsüblichen Sinne bezeichne man ein Rahrzeug, dessen Alter ein halbes Jahr nicht überschritten habe oder dessen Laufzeit'nicht aber 10.000 km betrage« Es sei ein ITonsens, einen Kraftwagen aus dem Baujahr 1939 im -Jahre 1948 als fahriküeuwertig zu bezeichnen. .Der Revision ist zuzugeben, daß' sich das Berufungsgericht mit dieser Krage nicht erschöpfend' auseinandergesetzt hat« Auf diesem Mangel beruht das Erkenntnis, aber nicht (§563 £?0); denn der vom Berufungsgericht festgestellte Sachverhalt ergibt, daß die Klägerin solche Ansprüche nicht besitzt« Im Oegensatz zu § 123 303 ist es nach anerkannter Rechtsauffassung (ROS 55, 215; 102, 395) kein wesentliches Erfordernis des § 463 Satz 2 BOB, daß der Käufer durch ein arglistiges Verschweigen eines Behlers getäuscht worden und daß er durch diese Täuschung zu dem Kauf mltbevvogen worden ist« Die Ansprüche aus § 463 Satz ‘2 BOB halsen vielmehr nur das arglistige Verschweigen eines Behlers zur Voraussetzung« Zur Anwendung des § 465 Satz 2 BOB genügt es somit (KO in J\7 I9I4, 189)? BGB 1st demnach' zwar wie in § 123 BGB eine Tau s c hung s ab sicht ' nötig, aber i:n Gegensatz zu § 123 BGB keine Beeinflussung des i Villens des Käufers durch die Täuschung erforderlich (RGZ 62, , 149)* Aus dem Grunde kann, darin ist der Revision beizupf lichten, an, sich eine Arglist, die allein zur Anfechtung eines Vertrages-nicht genügt, ausreichen, um Ansprüche aus : § 463 Satz 2 BGB zu begr Und eiu Der Begriff der Arglist als solcher ist aber in § 463 »Satz 2 BGB kein anderer als im §123 BGB (HG'-'-rom 30, Januar 1911 V 136/10)c 'Da nach den ui Darlegungen’zu I0 ein arglistiges Verschweigen jedoch nicht festzustellen ist, so hat das Berufungsgericht auch die auf § 463 BGB gegen die Beklagte zu 2) hilfsweise gegründeten \ Ansprüche im Ergebnis mit Recht. folgt zugleich, daß auch die Abweisung der von der Klägerin gegen den Beklagten zu 1) geltend gemachten Ansprüche picht auf Rechtsirrtum be- 1 ruht - Die Klägerin könnte Ansprüche gegen den Beklagten zu 1) hier rechtsgrundsätzlich nur aus § 823 Abs 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB und aus § 826' BGB herleiteru Die Voraussetzungen jener Bestimmungen sind aber nach dem vom Berufungsgericht ohne Rechtsverstoß festgestellten Sachver- '1 halt nicht dargetan, das ergeben die Ausführungen zu A.