BGH · I ZR 155/91 vom 13.02.1992
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Piper und die Richter Dr. Teplitzky, Dr. v. Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 6. Der Kläger hat mit seiner Klage, wie eine Auslegung seines Vorbringens ergibt, nicht nur begehrt, dem Beklagten zu untersagen, in seiner Apotheke konkret bezeichnete Einzelprodukte anzubieten und in den Verkehr zu bringen, sondern erstrebt, daß dem Beklagten schlechthin verboten wird, in seiner Apotheke farbige Nagellacke, farbige Lippenstifte und Mascara anzubieten, wenn diese von den Firmen Vichy oder Phas vertrieben werden. Ein solches Verbot könnte, unabhängig von der nicht zweifelsfreien Auslegung des § 25 Nr. 4 ApBetrO durch das Berufungsgericht, keinesfalls ausgesprochen werden. Zu dem Vorbringen des Beklagten, daß Produkte der im Klageantrag genannten Gattungen auch vorrangig Pflegeprodukte sein können, hat der Kläger nur unsubstantiiert Stellung genommen. Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).