Itjiilfg
das Nachschlagewerk -die Amtliche Sammlung
Gesetz
I
Allgemeine Bedingungen für die -Versorgung- mit elektrischer Arbeit aus dem Niederspannungsnetz der Nlektri-Ptätsyersbrgungsunternehphl (Anordnung des 1 General Inspektor s für Wasser und Energie, zugleich für :den"V Rei ehskommissar für die Preisciidur.g vom 27t Januar 1942., DRAriz> 1942 Nr 39); GrundG Art 3, Art
a) Die Allgemeinen Ver sorgungsbedingungen'sind Staat-1 lieh gesetztes Recht (Rechtsverordnung)!,
c) Soweit in Nr III 3 der Allgemeinen Versorgungsbe-dingungen vorgeschriehen wird.- daiB der Stromabneh^ ;; mer ohne Toesonderes Entgelt die Anbringung;;':ph(le'i-:; zungen unddergi, .auf: Grundstücken zu dUl^e^l'ha;ti::ii die in keinem w'irtschaftiic;Ph:tZusammeppgp vseiner/ StrÖmversorgunglateh^ '/dp;:3i:ätikmühg: 1
■mit.;:Art 14 Abs . 1, ;Art-barpppk ' .
2, Gesetz? Energiewirtschaftsgesets vom 13 > Dezember 1935 (RGBl I 1! 451) iodiRassung des Erlasses vom 28« Juli 1941 (RGBl I 467') 5. § 7; ;%undg Ar|
Die in § ? Satz 1 EWG' a^ha^ehei®r^®pfcgT^g:':da^^/..i ■V: Reichswirtschaftsministers (später des Generalinspektors für Wasser und Energie) zu dem Erlass allgemeiner Vorschriften hat durch das Grundgesetz ihre Geltung nicht rückwirkend mit der Eolge verloren« daß damit dp" kör;;:pplhkpftPaten: des
ld;lr (Ermphlpün^ 1
(§,; iwäreniiTppidemi Ihppttreph:;des; i
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p fcÜhplhÜfAidiiii.8QiA^jsi ;1|: Sat zl;2;i;Gp^
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p. Gesetz ; Ene r g i e w i r t s c na f t s g e s e t z vom 13., Dezember IppfpBl 11 '■■'■#'.:G45ii''hi:'Mo-Rassuhg des'Erlasses vom 28=> Juli 194i: ::
■■ 7 ? ..GrpdGpht ;:Jöö§|f:;. ■)
ff. ■|;lV\’;Satp4;:^p.ist mit. ;Pt(:iOO( GrpdG::(psowep:;;:hich): ;; ff vereinbar ppefar. die :;;pndup;;derp ff ■ 1 allgemeinen Phschriften /pechtsverordnungehiidesl';:.':
f,:., Reichswirtschaft smini sters in dem Sinne vorschreibt ?;-" ■^■a'ßlphi^pi^fsn die Prüfung der Gesetzmäßigkeit ;; ; per rVörhchpf p^h^ ;lPn-u ilffp:;
4° Gesetz;
Energiewirtschaftsgesetz vom 13° Dezember 1935 (RGBl I 1931) i°d.Passung des Erlasses vom 28. Juli 1941 (RGBl I 467). § 6 Abs 5? Allgemeine Bedingungen für die'Versorgung mit elektrischer’Arbeit aus dem Diederspannungsnetz der Elektrizitätsver-sorgüngsunternehinen ) (Anordnung des General-' Inspektors für Wasser: und Energie, zugleich,"^! für den Reichskommissar für.die Breisbil- * düng, vom 27» Januar 1942, DRAnz 1942 Ir 39)? GVrG § 13°
Yerlangt ein Blektrizitätsversorgimgsun-■ ternehmen auf Grund von Hr III 2 der Allgemeinen Yersorgungsbedingungen yom 27° .Janus' 1942» dass ein "Abnehmer auf seinem Grund- <v.‘ stück die Anbringung von Leitungen dulde, * so ist für diesen Anspruch der Rechtsweg vor; den ordentlichen Gerichten auch dann ge geben ( wenn das Yersorgungsunternehiiien alaf öffentliche Gerneindeeinrichtuhg betrieben ;yvird 0'f '7 / ■;;/ 117 //ll/®
X
*
Aktenzeichen; I YRG ;TJflfR : :;s.
Gutschten ■ f es; BGH ■ vomOktober fite
Bundesgerichtshof Karlsruhes den 6. Oktober 1952
I =, Zivilsenat
■.rim:ii/5:2::iiffi;i;i;|:;:;i
An der.
Herrn Versitzenden de.s 1. Senats des Bundesverfassungsgerichts
B e tr»: i Ve r f a s sung s rechtlic he'" Prüf ün glv on "fr llllf ■
..." Allgemeinen.^edingüngenVdentBie}^ ll' gungsunterne^eTr|aufcAntraglW tt-C .StuttgartCanCÜemfZiv^ l':Sta'dtlBi|^^
JfvEheleute|lg^^
Anlagen; 1: '■ B ahdMk||^|d e s than dg 1 r i c'fi | ||||l|||51
. eiv^'eimlf^d^eri ^t^ntflut^^^l;^ ■ ■
Berufungsrephtszögefin^a^^
■ ;..' Bie|:tn . Stu||ghrt:ltohniiafter^SSel eute,c|f§ii^
ihr. Hausgründ stück el ek.tr i achehf ■ Sfrom Ivonpdf h Werkep/.;“ d’ef t f|^aif|s|ut tgärt ;v’< T WS 11|B s pv ^ e|i'ö nfen ^rpfa ug;^
räumlicher VerJitndjihg^ grundsiückCwiMflietS^
und darauf eine elektrische Versorgungsleitung: (.Niederspan- . nungsleitung) verlegen. Die Eheleute wollen das nur
gegen Entschädigung zulassen. Die Stadt lehnt eine Entschädigung ab und beruft sich auf die
Allgemeinen Bedingungen, für die Versorgung mit elektri-: scher Arbeit aus dem ITiederspannungsnetz der. Technischen ::;
Werke der Stadt Stuttgart..
Dort ist in Hr III, 5 bestimmt!
"Der Abnehmer ist verpflichtet, falls er zugleich Grund-Stückseigentümer ist, die Zu- und Eortleitung eletri-scher Arbeit über seine Grundstücke sowie die Anbringung
■ von Leitungen,:; Leitungsträgern und Zubehör für die Zwek-ke örtlicher Versorgung - für das Hiederspannungsnetz
; ohne; besonderes Entgei^lllliunulässW irilrühg- nä‘cn|j|räften zu erleichtern. z.B. an Bäumen die er-.Corderlichen Ausästungen vorzunehmen, an den vom Werk
t, erstellten-; Einrichtungenfke^ eckllCgel^
■i machen, sie nach Wahl tier -TWS nach Aufhcrsn des Gebrauchs
-.hllhelektr^ den Netz hoch/5'::^ahris\zu'?;feelasseu^
oder ihre Entfernung zu gestatten und diese sämtlichen :)/ Verpflichtungen auf seinen Rechtsnachfolger zu übertra- f ■ gen»,f
Diese Bestimmung stimmt wörtlich uhere|§^ij|jNr III,f i'3'Ader ' // "Allgemeinen Bedingungen für dielVersörgung■mi^h£öktrir5| scher Arbeit aus dem Nicderspannuugsnetz der Elihtri^
. tl:^|ytätsVefsurguhgsuhtefhehüie^
d iefder: General ins p'§ kt qr*'lfür;’fh|'s e ^
:;;für:,hehf^eichskomäi|sai'|für|4©
nung '''votSt'IC. Januarfi ''111.1 indl:i cl||brkl|rt:
Ar.ordnun|■ 7im: Deuts c|bn|IeIclsan|eigerv§rp ff elf Iic'|j|h||J|||
s t iiBmii^fige g e n ■' Ar t|§| /hnd/; ijvfdei^^
■■ hat'; unt eflSs s e tzung) di s'^lerf ähiens" gem§J/)^^ das :BundebvM^s^^sgerxc^^^|afufen;^^^^|pp|ipfP^g^^|^
Unter Vorlage der Ak~en nimmt der Bundesgerichtshof wie .
1.) Die Allgemeinen Versorgungsbedingungen (AVB) sind staatlich gesetztes Recht.
Energieversorgungsunternehmen (EVU), die ein bestimmtes Ge biet versorgen, haben nach § 6 Abs 1 des Gesetzes zur Förderung der Energiewirtschaft (Energiewirtschaftsgesetz) vom 13. . Dezember 1935 (RGBl'I. 1451) (= EWG) jedermann an ihr Versor-gungsnetz anzuschließen und zu versorgen‘. (allgemeine Anschluß- und Versorgungspflicht). Sie sind verpflichtet, allgemeine Bedingungen (und allgemeine Tarife), zu denen sie den Anschluß und die Versorgung vornehmen, öffentlich bekannt zu • machen. In § 7 EWG (Fassung des Erlasses von 29Juli 1941 ? RGBl I, 467) ist vorgesehen, daß der Generalbevollmächtigte für Wasser und Energie durch allgemeine Vorschriften (und Einzelanordnungen) die allgemeinen Bedingungen (und die allgemeinen Tarifpreise) der SVU wirtschaftlich gestalten kann,
);hlüf;:diese; Ermäehtigungvberuht idiefdurch diefAnordnung voss
27.1 .1942 ausgesprochene' Verbindl icherkläru^
Anordnung ist eine ’’allgemeine■Forschriftim|:Sinhe;i^
EWG:. ■■■"Die;:Un ternehmen;; senf'demnach'' {die AVB ihren;;AhaphS^il^^l^
Und;Versorgungsverträgen zugrunde legen. Die AVE werden so infolge staatlicher Rechtsetzung Inhalt der Anschluß- und Versorgungsverträge .*
2.) Ihre Geltung unterstellt, ist die Anordnung vom 27.1. 1942.nebst den AVB nach Art 125 GrundG Bundesrecht geworden.
S ie|EatiRe cliiläerVEnär gi e
untevlih|’! inachlAr t|74;i ;ir|'l 1■■■■■. sejyge§||dgl:'d|¥;13un^^^ d e:S‘;;;Bunli;gg e B :;|e.t e
Ge 3et2fin ffprffiellen|§inhe^7’; s ond ernfeine|RecHf■ Siedistuuillrsolblxe Sor'd nühgsgemäß ihekanni;^^
10 .i923V;7:^GBl;;:;i;^959)7"l|Recht sverordnunge^^ d er: ;Eht s che 1 düngd e s ;;;Bünd e sv eff äs
fun^|ius|ähäigkeiiläeIl:Dandesva
Abs 1 GrundG; über ihre Verfässungsmäßigkeit haben die Prozeß-
.Xi'emS’Hmf
ind inf der 'EntScheidung^ r iplitalvpm 7 24!. ;| Ap r i 1719 5 2:7 i|B vli; S3 i
8&|||^u|^hi|^n;: aherkanniffüflfge vvi äse|^ec^|s^^^dhu^|n|^d^;|§^ 2 e .i||d'ef:'diäi; ional s 0 z i al i s' t i s eh e nfDlk t alur^^ d i e;|;i!nwend ungud e ’s''; Art |1Ö Oj Ad sffiG rund G;|^
: gl eic hs t e hen f ü'wenu f 1 hr auf:: ■ Vs' f |a s ^^g^^ige^Kp?np|^ v§'^
;:hen3yerteiiung'f6erü^
lll^Di-e|e;vpte.;;<Ausnalmä' ;istf hief: offenbar nicht ;ff egebin;||AB;eJt|;||7; auchf diaf zweit e'itrifft;;^ 'iü^
derBhtschelduhg»' vomf 2474f 1952; hür/darauffabgestelltff;^ die damals zu prüfende Vorschrift der Tarifordnung A für die Gefolgschaftsmitglieder im öffentlichen Dienst gegenüber dem ermächtigenden Gesetz (§ 18 des Gesetzes zur Ordnung der Ar-
beit in öffentlichen Verwaltungen und Betrieben) ergänzende odl derogatorische Kraft besitze; die Frage wurde verneint. Sie igh auch hier zu verneinen. Die Bestimmung ln III. 3 der AY3 n ändert oder durchbricht^^^EKG^nicht sie bringt auch nichts, ti was über: das :im■ Gesetz'^ Vcrgeseher.e hinausgir.ge .
^ Der vor!egende Senat ist. wie in den Gutachten vom 7, Apri 1952 VRG 4 j 7 u. 9/52 (betr. die VO über Ausnahmen vom Mieter-schutz von 2?.■; 1951) näher begründet wurde, der Ansicht, : ; daß älle gesetzvertretenden Verordnungen den formellen Gesetzen im Sinne des Art 100 Abs 1 Grund.C gleichzustellen sind. Eine solche wäre die Anordnung vom 27. h 1942. auch -wenn ’-sie',
. an:t;deia :ermächtigenden’ Gesetf5sGibst f |C dem■ K#ilnichts %ndepte? 'hahn7/::wenu.;'ihr:.üiet ermächtigend e)^^^
rang des. Ge set zes b e ig e'l egl'Jha 1t e , d i e ''j;Kraf t|a||obe st ehend e Gesetze überhaupt;zu; änderalpher^izuidur AjaCpbi:/iiii:
Hdb d. LStH. Ba II S 248
men., 'hie. Anordnung.' ist ialsÖlkeine ; gesetzvertreS nung, Ob sie sich innerhalb der Ermächtigung halt, ist e:ine andere Präge. Sie ist 'nici^:;Vpm)d3uhdesverfassgt®sgerichtsondern von dem Prozeßgericht selbst zü|h^
Die Anrufung des .Bundesverfassungsgerichts ist daher, soweit die Verfassungsmäßige!^^ /Erhlir?: 3ldeii)iVB in Präge i steht, nicht zulässig. Ob der Vorlagebeschluß des Landgerichts ;zu diesem Punkte den sonstigen in Art 100 Abs 1 GrundG und in § 80 Abs 2 BVGG bestimmten Voraussetzungen genügt, be-t darf keiner Erörterung
t:;/:?■: llll t lllll;;- ■
Der Beschluß des Landgerichts führt gegen Ende seiner Begründung folgendes aus:
■"Unsere Bedenken richten sich insoweit auch gegen § 7 EWG.-J der als Gesetzesgrundlage für die Erlassung der AVB eine zu weitgehende Rahmenvorschrift enthält. Bas/EWG ist zwar weiterhin in Kraft. vgl das Gesetz über die Eo tmaßnahme a ) auf dem Gebiete der Elektrizitäts- und Gasversorgung (Eaer-’ t/V gie-Hot-Gesetz) des ;;W;irtschaftsrats. fürjiie Bizone vom 10.6.1949, Ges Bl S 8/. In seinem § 7 stellt es aber un
i
/
seres Erachtens ebehsh|me; die AVE einenAusfluß nazisti- : 1 ■scher Wirtschaftsauffahshng!dar|-,;,(:.y;Uicht;vereinbar
v.V-X ■ lyR'. :V.h> "'
?r®W(?tlaht:eti: t--«
'Ri;: RVRif;Ä::\;^
ReicHswirtscftaffsm^^
;:h: schriften und.^inz^ano^^
, und al Igemeinen Tarifpthise
Energie-Verteiler wirtschaftlich gestalten» Die Entschei-J,;®
;|§||md :YefwaftungsbehÖrd|nii|^ V -
1.RDie' Eustähdigkeltl:des‘|Äeichsliftsc.|i®t||fhis;f ■ den Erlaß vom 29.V,■: JuliRl§4l||||®l|jl|:^::h tor für ;Wasser::imd:f:Ehe
ly-Ri1,)'■.;'a) ■ lall' 7EW@isl^^
hafS;übera®eine Tereinh|^i^i2®n^®|uf^^|:esej:z;|nach;^i^^Q^'
Abs 1 GrundG dasIBundesreifalllhgsfShiöStlhut®ntscheiden oSSalli®! sich dabei um sogenanntes vorkonstitutionelles Recht handelt? ist
hgm-Rö ,4 .1952 YRG<6f|||efs'^Zentraf^usf;Ml|I||®p . Jiiir die f b r i t il ch e l;;|on^ na t i oh als o s i a|:i||i^^j
s^.|fbrl:E ingr i f f e; fi n 7 d i eXltfif r acf| s htlil§ll|om
7§|®} Eem !:Ie s bftlu^^ mi||fuhrei|§|n|e||l
:'le®j;lichlleit:',:;2u aertnehmen|fj§aßf^
; of dmin®|vom'';::2 7:vl ■° 19 4 2Juhä$ m®|ih r(hifj|^
Rechtsbestündigieif habe'h|If;ehpf die'|etide,cbif igend:elforsc|®ii||||§| ihili 7 ' Satz■■ 1 EWG- verfassu:^ ist':‘:®eizufr||e
farüberihinaus '■; ist idenn Rrqzeßgef icftf^^
' ihr e ,;■ aR e c jht s b e s:t a n d igk e i t Ihre f w e'|lf't )| ®|nhl|;;®:l 'S at z
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Das Energie-Fotgesetz ist noch in Geltung? vgl. die Bundesge- ? -setze vom 7. Juni 1950 ;{BGBli: 204).r vom 29."März :1951 (BGBl I ;.i 224) und vom 5 . Aprils 1952:::x,(BG©i;;R27r)^h:SS;--i;':-'-
Das in I. Instanz;; erkennende GeriöHt^
Stuttgart - hatte in seinem Urteil vom 18«10.1951 die-Hechts-gültigkeit der Hr III; 3 der AVB unterstellt; hatte die Bestimmung jedoch dahin ausgelegt? daßssielkelrie|entschädigungs-'1*
lose Duldungspflicht für die Eigentümer solcher Grundstücke bei*
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/gründe; die'mit dem vom EVU versorgten Grundstück in keinem räumlichen Zusammenhang stehenund hat aus diesem Grunde d ■ICLngllh^ Würde man dem folgen; F
Entscheidung des Hechtsstreits nicht von der;/Gül2Ä ~ EWG abhängen; die Vorlage wäre dann unzulässig. Das Landgericht häl t aber offenbar diese Auslegung ;der//I^ /III;:p//der/AVB nichtfür richtig; os will die Bestimmung auf
. : 4*1% V .Ä'1?' ■" ' V- .S W4V ; ■ b™
/llll^imfe^rsprgungsgebiet,befind 1 ichet|JGrühdstücke- des ;Abnebie^ b eil ei ehligl eie Wt^oJ. s 1'£. 1 i egen.'; ADi e s effie cif |. auf. f a s sung i s t. je $f| faSluiverfre'ibarlSfrifllmahf^ Eni-
: i .cle'id un|7;d e s: .:/Re .c It s st re i Js|gpn; d e r /Hr 1J Ilvlf i||
'Junf./;!.^^ ii'Sä:Äff:l
... . ■; "••:>.*
;rjAu, ^DihtDr 6 z .e B a k t e n'/ Dais Iht/nicht/ji^
;|erihhi:fej d ie;iZulässi|keit /des Rechtsweges vor/den or dent-;f:ieI|^|Öeri c ht eh /ge pfu ft /habe h^[¥ärilli^^i^echtsweg|^^j^ gegeben; so würde die Geltung des § 7 EWG für die Entscheidung des Rechtsstreits ohne Bedeutung sein,.:..v/eil dann die Klage ohne Sachprüfung als unzulässig abzuweisen wäre« Die Zulässigkeit des Rechtswegs könnte wegen § 6 Abs 5 EWG ■ zwef^'eihh^fierscleinenii
Hall gegeben?'; daß ein 3VÜ nach ;:||1 7 der Deut sehe n", Gemeind epf |-/|j nung (DGO) als öffentliche Einrichtung einer Gemeinde betrieben wird „ In diesem Hall sollen auf Streitigkeiten über die Anschluß- und Versorgungspflicht die Verfahrensvorschriften der §§ 29 und 30 DGO (die in Hordwürftemberg insoweit noch . gilt) angewendet werden.; letztlich wird demnach im Verwaltungs
-m
M
) § 6 Abs 5 EWG war durch § ■ 10/der Verordnung zur Sicherstellung: der Elektrizitätsversorgung vom 3=9=1939 : (RGBl I? :1607) "für die Geltungsdauer:dieser VerordnungV außer;Kraft gesetzt= Diehl se Verordnung ist durch'§ 14 des Energie-Hotgeserzes vom 10 .
6 = 1949 aufgehoben wordeno . Damit steht : § 6 Abs 5 EWG wieder../.;-.' in Geltung.
streitverfahren entschieden, Die Voraussetzungen des § 6 Abs i 5 EWG sind jedoch, nicht, gegeben« (Zwar, dürften die Techri 1 rieftenllBISIl Werke der Stadt Stuttgart als(öfferit1 icne;|GMffleindee tung im Sinne des § 17 EGO anzusehen sein? zu demal sie offenbar nicht in einer hechtsform des Privatrechts? sondern als , Öffentliche Anstalt betrieben werden (vgl Suren-loschelder?'. \ DGO? Anm 2 zu § 17? insbes, S 285 ff; abw, Eiser? Energie- . ,
Wirtschaftsrecht ? 1943? Teil ;I Anm
der Streit geht hier Mi cht:: um dieAhsclluf1Slfmcf" h
plficht als t'se.äp
Sinn Me's|;|'f,6 'A.bs|J(lf^
' vorgesehenen■ "
Passelbe;| ist aucMl^|iAbs,(l||Nftne|maen«. Im M inne" ; d i e s' e r ;B e ||immun§||i.it f r e if i ch Ma cltde rf RechtlllJIllIg« der VerwaltimgsgefM Reclfizur v^iftenutzung
cher Binric 1turigbn? sfloh;:. d anng: streitig JtMerfntnur und Kodalitäteri'fg| erSBeputzun|g|umrifritt.en(sinä;;(z «B « flrllllljllill 471 ■ PrÖVG: in ■ RuP rVBl 192Q, 296) 1 In d es ist auc h di es ei fi er;: nicht :;!gegebengf;Be^
EhefeüfnurSuritir';:dertBedejhihtmif versorgen, daß sie ihr zu dem veriarigteritürieht^ brauch ihr Grundstück:zur Verfügung stellen« Streitig ist vielmehr eine einzelne bestimmte Rechtsfolge? die sich nach'der .Aufsicht der klagenden Stadtgemeinde aus dem abgeschlossenen Anschluß- und Yersorgungsvertrag ergibt« Aus § 6 Abs 5 EWG kann -daher nicht die Zuständigkeit der Verwaltungsbehörden und, Ver- ; waltungsgericnte hergeleitet werden« Die Zulässigkeit des Rechtsweges richtet sich deshalb nach der allgemeinen Regel .des §. 13 GYG; sie ist also zu bejahen? wenn es sich hier um eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit handelt» Das wird nicht schon dadurch ausgeschlossen, daß die Technischen Werke der Stadt Stuttgartvte:,;.-- wie anzunebmen - eine öffentliche Anstalt sind» Denn das Verhältnis der öffentlichen Anstalten zu ihren Benutzern ist häufig privatrechtlich geordnet (Suren-loschelder aaO S 285? 288; . Forsthoff ? Behrcuch des Verwaltüngsrechts? 2« -Hifi » S 312? 38(1 ff)Di es trifft auch hier zu, Dafür ist schon dieeigene: Auf-" fas sung der klagenden Stadt ein gewichtiges Anzeichen; da^r,||lM;:;ä:
spricht weiter, daß' die/Entgeltforderungeh der kommunalen Elektri z ität s- undl Gas werke lisowe i t tfrekanni;|h; durchweg als ;l!
: privat rechtliche Ansprüche, nicht . als öffentli ehre chtliehe;.:: Gebühren angesehen'; werden;!da 'hprecSehiauch /einzelheiBekl Stimmungen der.;.AVB ?/,z^ der^nh^
:'f ch^ au:f|;de^^
stützt ist. deni blirgerlichen Hechte;fan!Si®schtsst'heihl'lsl also bürgerlich-recht!ichp; ;ühd; desha!h.!.;der|;grdentlicjiei^eph^
SilpSghie b ehvk:
l S0$if .
:lb}.;h^;;Torlageb^IchI^hls^vaucl^p^^^|3S^^liMbSlfe
Deutlichkeit zu :;entneimen|t:;;mif^
WG.;;na c h der Auf fas s üpg!|eI|Ü e' r i c|| s|pi ch t'' ve re lnba|| l||:i
I:ll|.1:1^■ den Sätzef'desin^^dShhr getrenhliliht; |Äge:.’; 1 u’Jifa s s e n o:;, ;/
.;12■;.;) a) . Der- iu 'Sä^l€^|^^|^WGld3h^thiffSiha c we i t; ■ .f ü3®il|^ Entscheidung des Eeclltsstreitslvprgre deshalb ;:affih
;.;Sf.^nil^erf assungsmäßigkeitln^ , als erjJJ
^i|;i^r^cht igung enthalt IKfür ch al 1 gerne ine;: Vor s c hr if t enl;jigD allgemeinen Sedihguhgenl^ schaftllhh. ;zu gestalten,
allpizu diesemtEweck;: Becht^^ hüShrlassen „ Der Übrige Inhalt des/:J;/;7,;^ Tarifpreise,
Energi e e inkauf spre i s e) l^ej^lnicj^hur
DiellAüsiühr^^
;;|p.,j|-.er s t eilendfe;;^ igühgläj^
;;g.^ein|;unf:;;unbestimmtIfdSB;siel;derl/^ s Art .80 :Ab a/kj
Satz 2 GrundG widefsprechelihäch^
: .U:r.-v /»/// *■■'//A/y . " /://' ///Cf
Gesetz Inhalt. 2%ckiundiA^
; . llD'!./ . AA;!:!'' vitit ..t:.'-1:.-.": AAllliA :'«AAl '' 'h 'll At :A::A' i A/. , hAhAl^l
(|üm;k bestimmt werden muß„ Die D,
Drage mag zweifelhaft sein, bedarf aber;lkeiner EiÄschei^uhg'^ lü^lc^e .Ent Scheidung ; desllhechtsstreits /kommt 'es : nicht darauf et an||: ob der § 7 Sa^2|D;.-E^!^m!lnkrafttf;^ehld^i-ürundgesetzea& ;.an;inoch gültig .war,.kyohldiebÄ :/;,/./r.;n
allerdings auf Grund des;A^:ii23f Abs /l /GrÜndGllder Vorschrift:«; des Art 80 Abs 1 Satz 2. GrundG» (Außerdem wäre, wenn § 7 Satz ;
1 zu 'gesetzvertretenden Verordnungen ermächtigt hätte,/'diesefi Ermächtigung auf:Grund des;:;lrt ’129,,::Ä^p|;3.iGrun|^nunmehr' weg-;J|;| gefallen./; Bür die Entscheidung desiRech ist espäter/
nur wesentlich, ob die Ermächtigung, auf Grund deren die Anordnung vom 27.-1.1942 erging, nach dem damaligen Staatsrecht _ zulässig war, und ferner, ob diese Ermächtigung mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzesiihre Geltung rückwirkend mit|;112 der Folge verlor, dai3 damit auch die auf ihr.beruhende, schon : früher.■'erlassehe Anordnuhg2auJ3;;M:|f||
: • .■ :;; i:;;|ielerste vEragel^hori^ d e s/Bund elver fas s ung sgericfxtf Jn^ weil:;'h'sihiernach bunde'sx^ orim^
ein Stimmung '-mit: "diesemjGrf^
'u'/h BragellsiJIS^
e nt hat tehen|:Gr und s a t z; der §f ortg ei t ung ■; d e s'!flf|r k ommehil: ■ ?R e:chMll| t e:Ii;'zu';'::verhe in ehA Va
- ■ im" .Slill
''EntscSeidungen'1 --des'^eich'äwirt schaf
Generalinspektcrs für Wasser, und Energie) sowohl die "allgemeinen VorschrlfterV des 1.' Satzes wie auch die dort erwähnten "Einzelanordnungen” zu verstehen. Sprachlich ist diese Ausiegun^umbedenkllcEvAEi^
anordnungen geschaffen werden sollen, so'1^g|lal|j2tl;Salz sljlljf cherlich wieder von AnordnuhgenfSiet Rede/geSes ''dehl^sdruck'i'Entscheiäün^^l^^^tä^hei^t^^aS/beilerl^Tf Maßnahmen darunter versfan§Ju|pe^ .
:■ den:.Re clits str ei'§|v''Ön'::;B'e'deuiuhg/ zii;'prüfs:u;vv
i stÄ^ "so iVeitJe:®
die auf Grund des:: §/ 7/Säi z|®v'|rlässehen allgemeinen Vcrschrif-ten (Recht svero r d nungen) aus s pr i cht. Ins owe it'i.oi; § 7 Nr f 2:it"?|.|! mit"'''dem;;G'run'dgesets . nicht||^^
::d em lirunäges:et zf sind:: di e /Ger ibK berechtigt und verpflichtet, die Gültigkeit von Roohtsverord- ! nungen zu prüfen: ' zu: prüfehlhlso ,/ob® eine ;VerOrdnung ::durcElh|||
die ermächtigende Norm gedeckt und ob sie inhaltlich m.it dem sonstigen Gcsetzesrecht zu vereinbaren ist « Im Grund -gesetz ist das zwar nicht ausdrücklich ausgesprochen« wird aber in Art 100 iAbs l|aislsel]DSt^ denn wenntdie.Gerichtef;h^ hbest^
der Normenprüfung die Verfassungsgerichte anzurufen haben« so folgt daraus, daß siefim;lüföige|x.;;selbs dig,sind, Im übrigen verstößt eine Bestimmung, die die Rechtsetzung einer Verwaltungsstelle der richterlichen Prüfung auf ihre Vereinbarkeit mit übergeordnetem Recht ent- . sieht*auch gegen den Grundsatz von der Teilung der Gewähren :(Irf'I jolSSi'12 ,GGihspwii3ge||nfd;en Grundsatz des Rechts- | |f| s t aat gegeAJdie w'er^
fers faAlGiFeikbünä^
f .g,-:v.■||:|g:|giefnach!folgenden Ergebnissen?.
:R;eichs^if|sc|aftsministers. (später|deGeneralinspektors
ten hat durch das Gifmdgesgff^^ mit ;ll'ertRolge.^verloren Vfdl®ld^^
des Grundgesetzes. auf i'Grund’1 derv'Ef ^chf lgungferf Assen eh: all-g em ein en Vorschrift en außer ICraft ge set z tff;wälid1f’f i n s 0 ilil
ist § 7 Satz 1 EWG;;mitfdemfGrundgelltIfferfinfarg A
i
b) § 7 Satz 2 EWG ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar^ soweit dort den Gerichten das Recht und die Pflicht entzogen ' ; ist, die auf Grund des Satzes 1 erlassenen allgemeinen Vorschriften auf ihre Gesetzmäßäg^eit t^lgrüfeiik:iSfSiäiSSBSS:M.S::SS
Im übrigen ist der Antrag des Landgerichts Stuttgart ünzuAäd|ilf:
III.
;Nur vors orgl i chAifirdf^Imei® 5.1|g} SS.
Pie Präge, ob die Nr III 3 AVB- eine entschädigungsloce Enteignung zuläßt, stellt sich nach dem vorliegenden Sach- -
verhalt nur für 'den ;>Pail;P;t(3aB:|’derl'Stromabneh^
besonderes Entgelt" die Anbringung von Leitungsträgern
und 'dergleichen auf Grundst^oikenl^
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schaft liehen gZüsanitm^ einer j..StrQmve.^^
steheng' ihm vielmehrbAm^^ Stromabnahmever-
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den \Gericht;:tr|t; darin :beizütr£^f^^
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dem Arb 14 Abs 3 GrundG zuwiderlaufende;; entsbhädigungs-1 ose|l||i|e ignuh^zuif ind
inhalt li c3ie;||egr enfmig); d es|Biy Eine solche inhaltliche Begrenzung des alle in-
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ihnen werden aber nur diejenigen betroffen, die zufällig
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des Sonderopfer aufgenötigt. Das ist nach den Grundsätzen der
vilsä'ph'^ (BGHZ 6, 270 ff) der typische Fall der
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Au f erlegung eines , Sonde r pjof ers!fun t e r Verletzung Jd e s Gl ei cBllg heitssätzesl
In der Tat verlangt die Gerechtigkeit, daß sämtliche Stromabnehmer., die sich einem Monopolbetrieb gegenüber sehenjVfür die"; gleiche Leistung der Stromliefe- -rung das gleiche Entgelt hinzugehen: habeno11)ies^ satz wird verletzt, wenn diejenigen Stromabnehmer? die zufällig Grundstücke besitzen, über die die allgemeinen Leitungen führen? gezwungen werden? für die gleiche 'Leistung : der Stromlieferung ein im Verhältnis zu den übrigen Stromabnehmern i zusätzliches, ?•' erhöhte s *-Bntgelt.^z.Uf äent -r i chf eh;l;;|W
Weinkauff Lindenmaier Schmidt Wilde Glanzmann