BGH · IX ZR 3/84 vom 27.09.1984
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Merz und die Richter Zorn, Gärtner, Vinter und Dr. Graßhof am 27. Die Annahme der Revision des Klägers gegen das Urteil des 7. Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß die hier allein in Betracht kommende Anfechtung nach § 30 Nr. 1 Fall 2 KO ausgeschlossen ist, wenn die Bestellung der Auflassungsvormerkung Teil eines Bargeschäftes war, bei dem gleichwertige Leistungen ausgetauscht wurden. Das entspricht gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 9. Die Auffassung der Revision, auch Bargeschäfte seien nach § 30 KO anfechtbar, wenn - wie hier - der Anfechtungsgegner seine Leistung vor Offenbarwerden der Krise (Zahlungseinstellung oder Konkursantrag) erbracht habe, die Gegenleistung des späteren Gemeinschuldners aber erst danach erfolge, trifft nicht zu. Mai 1980 ergibt sich, daß auch bei einer derartigen Fallgestaltung die Anfechtung nach § 30 KO ausgeschlossen ist. Es ist nicht Sinn der Vorschrift, dem späteren Gemeinschuldner in der kritischen Zeit auch solche Geschäfte unmöglich zu machen, die auf den alsbaldigen Austausch gleichwertiger Leistungen gerichtet sind und daher sein Vermögen nicht vermindern (vgl. Die Ansicht der Revision widerspricht dem Grundsatz, daß ein Bargeschäft nach dem Parteiwillen, der Verkehrsanschauung und der tatsächlichen Abwicklung ein einheitliches Ganzes darstellt (vgl.