BGH · IX ZR 81/94 vom 27.10.1994
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Brandes und die Richter Kirchhof, Dr. Fischer, Dr. Zugehör und Dr. Ganter am 27. Gründe Die Beschwer der Klägerin infolge der Abweisung ihres in erster Linie geltend gemachten Anfechtungsanspruchs (§§ 3, 7 AnfG) ist in entsprechender Anwendung des § 6 ZPO festzusetzen; dafür ist maßgeblich die geltend gemachte Forderung einschließlich Zinsen und Kosten, zu deren Befriedigung die Anfechtung dienen soll, wenn - davon ist hier auszugehen - der Forderungsbetrag geringer ist als der Wert des Anfechtungsgegenstandes (vgl. Zwar hat sich der hauptsächliche Klageanspruch auf Löschung des Wohnrechts - gemäß der Streitwertfestsetzung des Berufungsgerichts (GA I 205/216) - auf eine Forderung der Klägerin in Höhe von 50.141,71 DM bezogen. Maßgeblich ist jedoch der höhere Wert des - im Wege der Anschlußberufung geltend gemachten - hilfsweisen Klageantrags, die Beklagten zu verurteilen, der Klägerin "den Wert der Belastungen bis zur Höhe der klägerischen Forderung in Höhe von 46.919,36 DM zuzüglich Zinsen zu erstatten" (GA I 155/187). Auch für diesen Anspruch auf Wertersatz, der hilfsweise an Stelle des Anspruchs auf Rückgewähr in Natur geltend gemacht wird, gilt der vorstehende Festsetzungsmaßstab, da die Zinsen nur Berechnungsfaktor der Hauptforderung und nicht Nebenanspruch dieser Forderung sind. Die Forderung von 46.919,36 DM hat das Berufungsgericht (GA I 205) zutreffend bezogen auf die in Abteilung III Nr. 3 des Grundbuchs eingetragene Sicherungshypothek der Klägerin; die Eintragung war erfolgt aufgrund des - im Berufungsurteil erwähnten - Urteils vom 21. Die damit verbundene Zinsforderung war unverkennbar diejenige, wegen der der Klägerin ein Anfechtungsanspruch in dem - ebenfalls im Berufungsurteil genannten - Urteil vom 9.