BGH · IX ZR 73/88 vom 09.03.1989
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Merz und die Richter Fuchs, Gärtner, Winter und Dr. Kreft am 9. Gründe Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung, und das Rechtsmittel der Beklagten zu 1) verspricht im Ergebnis keinen Erfolg (§ 554 b ZPO). 64), daß die gesetzliche Schriftform auch dann gewahrt ist, wenn ein Dritter die formbedürftige Erklärung mit einem fremden Namen unterzeichnet und der Namensträger den Dritten Das Berufungsgericht läßt offen, ob die Beklagte zu 1) die mit ihrem Namen Unterzeichnete Bürgschaftserklärung vom 11. Es stellt fest, daß die Beklagte zu 1) zu demindest die Unterzeichnung der Urkunde mit ihrem Namen gebilligt habe und damit einverstanden gewesen sei, daß die so Unterzeichnete Bürgschaftserklärung der Klägerin ausgehändigt wurde. Damit hat das Berufungsgericht rechtlich einwandfrei festgestellt, daß die Beklagte zu 1) die Unterzeichnung der Bürgschaftserklärung mit ihrem Namen zu demindest nachträglich genehmigt hat (§ 177 BGB entsprechend); der Feststellung, wer die Urkunde unterschrieben hat, bedurfte es dazu nicht. Die Verfahrensrügen, mit denen die Revision die Würdigung des Verhandlungs- und Beweisergebnisses durch das Berufungsgericht bekämpft, hat der Senat geprüft und für nicht durchgreifend erachtet; von einer Begründung wird abgesehen (§ 565 a Satz 1 ZPO).