BGH · IX ZR 66/76 vom 13.03.1980
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat ohne mündliche Verhandlung durch die Richter Dr. Thumm, Zorn, Portmann, Dr« Lang und Gärtner für Recht erkannt: Die Revision des Klägers gegen das Urteil des 16• Zivilsenats des Oberlandesgerichts München vom 14, Dezember 1972 wird verworfen« Von Rechts wegen Tatbestand Durch Urteil vom 14« Dezember 1972 wies das Berufungsgericht die Berufung des Klägers gegen das klageabweisende Urteil des Landgerichts zurück« Mit der vom Bundesgerichtshof gemäß § 219 Abs« 2 Nr« 4 BEG zugelassenen Revision beantragt der Kläger, unter Aufhebung des Berufungsurteils das Land zu verurteilen, ihm für Schaden an Körper oder Gesundheit Heilverfahren, KapitalentSchädigung und Rente sowie Zinsen gemäß § 169 BEG zu gewähren« Das Berufungsgericht begründet sein Urteil damit, das beklagte Land sei für den Anspruch des Klägers gemäß § 185 Abs« 2 Nr« 5 BEG nicht zuständig, weil nicht nachgewiesen sei. Bei logischer Würdigung der Beweislage würde sich ergeben, daß bei den lükenhaften Unterlagen der IRO die AufenthaltsZeiten nicht vollständig angegeben sind, sodaß damit die nicht erwähnten Zeiten durch andere Beweismittel nachgewiesen werden können und nachgewiesen worden sind. Der Aufenthalt in Salzburg von September bis Dezember 1946 ist in den Unterlagen der IRO nicht erwähnt.