BGH · IX ZR 38/96 vom 06.03.1997
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Brandes und die Richter Dr. Kreft, Stodolkowitz, Dr. Zugehör und Dr. Ganter am 6. Gegenstand der Schenkung war anfechtungsrechtlich nicht das Grundstück, sondern das Geld, das die Beklagten zu dessen Anschaffung von ihrem Vater erhalten haben (vgl. Der auf Zahlung gerichtete Hilfsantrag scheitert, wie das Berufungsgericht im Ergebnis zu Recht angenommen hat, am Nachweis einer Gläubigerbenachteiligungsabsicht des Schuldners. Inwieweit dessen Anlegung in Grundvermögen auf den Namen der Beklagten die Vollstreckungsmöglichkeiten des Klägers - über sonstige Gläubiger ist nichts Näheres vorgetragen - objektiv erschwert hat, hat dieser nicht dargelegt. Der Kläger hat nach dem unwidersprochen gebliebenen Vortrag der Beklagten zu keinem Zeitpunkt auf das Auslandsvermögen des Schuldners zuzugreifen versucht. Es bestand deshalb aus dessen Sicht keine Notwendigkeit und damit kein Grund, das im Ausland befindliche Geld, das er offenbar vor dem Zugriff des deutschen Steuerfiskus für sicher hielt, dadurch der Vollstreckung zu entziehen, daß es in für die Beklagten angeschafftem Grundvermögen in Deutschland angelegt wurde. streckt werden können, wenn der Schuldner selbst es erworben hätte, kann entgegen der Ansicht des Klägers anfechtungsrechtlich nicht abgestellt werden. Damit fehlt es auf der Grundlage des vorgetragenen und festgestellten Sachver-