BGH · IX ZR 36/71
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27* U 1971 aa 2* 2» 1971 ait nach lUsaeiderf , we er einen ferula war lea Oherlendeegericht uahrsunehmn hatte* hach veralteter Amknmlt seines Flugseuges gab er lie Sendung nahet etwa $Ö weiteren fUr lee Bundesgebiet um «mere Länder bestirnten Sendungen hela Pestaat lee auf* Mob «einer Erlmenmg machte der Schelterheaate •eilet einen feil der Sendungen frei um reichte den Reet •it eine« Blelstiitver*srfc Uber des notwendige Porto mir Premaomaag durch dm Anwalt surüek* Die Datier des for* gangs erregte den SlawiUen anderer auf Abfertigung tmr» tender Personen* Do sich ergab, d«S der Absender ein Anwalt war, legte die Foatverwaltuag die Sendung am 24* 2« 1971 de* Jutamsgerichtshef wieder vor* Der gleichen allgemeinen Anweisung folgern verauslagte die Poststelle ms Bunmsgerlehtafcof* nuaaehr die mchgebühr für den Ab» lie Poststelle m& fundesgerichtshofs hat nicht * mm umr Häger salat» 41« ietutung bereits as 3• 2# 1971 ^ngenofluaen» sondern mn dXmmm, Tag« wegen dar MschgebCihr zurückgewiesen« Eine Mit Nachgebühr belastete und 4mm Empfänger angeboten« Sendung ist auch dann nicht bei Gericht #Angegangen» wann «1« de» Poat&hholer de« Bundesgerichtshofs zur Prüfung» oh er 41« Nachgebülu: be-taMfta will» vorübergehend ln di© Hand gegeben und von ih* alsbald u**ter Ablehnung dar Zahlung und Ämmtmm tu* rückgegeben worden ist» 1 asgebeten# Senduag sei als aageneMen tu behandeln» weil von Personen* die *»it it» Bundeageriehtshof la Verbindung stehen** dl« ^rstattua^ verauslagter Postgebühren erwartet werden dürfe, Behörden und Gerichte sind nicht verpflichtet» Nachgebühren zu verauslagen« Eine Ausnahme nacht der Bundesgerichtshof nur bei Sendungen, die von Anwälten staasea und als selche erkemi&ar sind, Bmr Kläger hat nicht glaubhaft gemcht, daS sein Anwalt bei der Aufgabe der Sendung as 2* 2« 1971 die den Umständen nach veraUaftigern##!se zu fordernde Sorgfalt hat walten laasen und deswegen die Verspätung der Revision auf einea für ihn umbvendbsren Zufall beruht C f § 233 Aba, 1» 232 Aba , 2 21*0), beim sieh der Anwal t wegen des Poststreiks, der für den Häger ein unabwendbares Ereignis war» der ü!hs unterzog» wine Post in Deutschland aufzugeben» dam suite er auch dabei das Erforderliche tun* u» den verspätete« \ingang einer Rechtsmittelschrlft bei Gericht zu vermeiden. ::.r konnte nicht darauf vertrauen* dag ungenügend freigemachte ven* u us^ei* v usd Empfänger angenommen werden würden* und hat via rauf auch nicht vertraut« Er hat vielmehr nach seiner Daratallung versucht* die unterschied!lohen Sendungen für inund Ausland mit dem jeweils richtigen Porto zu versehen« Von besonderer Bedeutung war die 2arv#rl&sslg-Zeit seines Vorgehens* soweit es sich um dia Freimachung von Briefen handelte, deren Eingang bei Gericht eine Notfrist am wahren bestimmt wer« Jede zu demutbare Sorgfalt Hätte der Anwalt gewahrt* wenn er die Freimachung ferne de» Schalterbeamten Uber» lassen Mer wenn er sich strikt nach Bleistiftveraerken des Schalterbeaaten auf den einzelnen Umschlägen gerichtet hätte. $ecb de» geschilderten Sachverhalt hat der Anwalt des Klügere die Sendung möglicherweise nach Angaben des Beamten freigeaacht, die sich auf einen anderen Brief, einen normalen liHaödsbrief hexogen* Eine Yer-wechslung kenn u&soweniger ausgeschlossen werden, als der Anwalt nach eigener B&r Stellung unter Zeitdruck stand« Schon bas® der Vorgang bei wartenden anderen Per-sonen Ärgernis erregte, kann daxu geführt haben, dass er nicht, alsbald und xuverlüasig Hc uatoreehiedliche Porto durch entsprechende frei-