BUNDESGERICHTSHOF
IX ZR 31/96 BESCHLUSS
vom 30. Januar 1997
in dem Rechtsstreit
Donald B
Straßei
Kläger und Revisionskläger,
- Prozeßbevollmächtigte:
Rechtsanwälte Prof. und Dr. Dr
gegen
1. Rechtsanwalt Otto
2. Rechtsanwalt Nicolas itraße tfB,
3. Rechtsanwalt Dr. Reiner G| Istraße Bl
Beklagte und Revisionsbeklagte,
- Prozeßbevollmächtigte zu 1) :
Rechtsanwältin von
- Prozeßbevollmächtigter zu 2) u. 3):
Rechtsanwalt Dr.
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Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Brandes und die Richter Dr. Kreft, Stodolkowitz, Kirchhof und Dr. Fischer
am 30. Januar 1997 beschlossen:
Die Revision des Klägers gegen das Ur-teil des 24. Zivilsenats des Kammerge-richts in Berlin vom 13. November 1995 wird nicht angenommen.
Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens .
Streitwert: 155.682,30 DM
Gründe
Die Sache hat keine grundsätzliche Bedeutung und ist im Ergebnis richtig entschieden (§ 554 b Abs. 1 ZPO).
Die Beifügung der Entscheidungen der Gerichte der Ver waltungsgerichtsbarkeit hätte der Verfassungsbeschwerde nicht zu dem Erfolg verhelfen können. Das Oberverwaltungsgericht hat die Schadensersatzklage mangels Verschuldens der für die Beurteilungen zuständigen Beamten abgewiesen. Ob diese Begründung zutreffend war, spielt keine Rolle; sie läßt jedenfalls keinen Grundrechtsverstoß erkennen. Welche
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Fehler die Beklagten im Verwaltungsgerichtsprozeß begangen haben sollen, läßt sich dem Vortrag des Klägers einschließlich seiner eigenen Eingaben nicht mit der nötigen Deutlichkeit entnehmen. Der von den Beklagten in dem damaligen Rechtsstreit eingeführte Berufungsvortrag soll, wie der Kläger geltend gemacht hat, "unvollständig und völlig unzureichend" gewesen sein. In welcher Hinsicht dies gelten soll, ist nicht erkennbar. Darauf kommt es aber auch letztlich nicht an, denn der Kläger selbst hat nach seinem Vortrag in seiner "Ergänzung" vom 30. Mai 1989, die die Beklagten eingereicht haben, dem Oberverwaltungsgericht eine nach seiner Einschätzung "ausführliche, konkrete und substantiierte" Berufungsbegründung vorlegen lassen. Es ist nicht erkennbar, daß das Gericht das darin enthaltene oder sonstiges Vorbringen des Klägers nicht zur Kenntnis genommen hätte.
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Es ist schließlich auch nicht ersichtlich, auf welche Weise die Beklagten eine Verletzung des Klägers in dessen durch die Menschenrechtskonvention geschützten Rechten hätten darlegen können.
Brandes Kreft Stodolkowitz
Kirchhof Fischer