BGH · IX ZR 24/96 vom 04.12.1997
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Paulusch und die Richter Dr. Kreft, Stodolkowitz, Kirchhof und Dr. Fischer am 4. Der Streitwert für die Revisionsinstanz wird auf 259.264,28 DM festgesetzt. Der Kläger kann von der Beklagten nicht mehr als die vom Berufungsgericht zuerkannten 35.153,20 DM beanspruchen. 2 BRAGO in Verbindung mit § 13 Abs. 1 Satz 1 GKG nach der Bedeutung der Sache für die Beklagte zu bestimmen. Mit Erlaß der Investitionsvorrangbescheide wären die gemäß § 3 Abs.3 -5 VermG bestehenden Verfügungssperren über die Grundstücke zugunsten der Beklagten ausgeschaltet worden. Deren Interesse an dieser durch die Investitionsvorrangbescheide bewirkten Feststellung (§ 8 Abs. 1 InVorG) ist mit der Berücksichtigung eines Bruchteils der Grundstücksverkehrswerte, der jedenfalls nicht höher als 80 % anzusetzen ist, hinreichend Rechnung getragen (vgl. Soweit darüber hinaus -was der Senat ebenfalls nicht abschließend zu entscheiden braucht - die geplanten Investitionen überhaupt zusätzlich bei der Streitwertermittlung zu berücksichtigen sein sollten, können sie in Anlehnung an den in der verwaltungsgerichtlichen Praxis für vergleichbare Fallkonstellationen anerkannten Regelwert maximal mit 2,5 % des Investitionsvolumens angesetzt werden (vgl. Bezieht man zugunsten des Klägers in die Streitwertberechnung 80 % der Grundstücksverkehrswerte und 2,5 % des jeweiligen Investitionsvolumens ein und sieht man ferner entsprechend dem Senatsurteil vom 23. Verkehrswert (80 %) Investitionssumme (2,5 %) Die Gesamtsumme von 34.066,46 DM erreicht den vom Berufungsgericht zugesprochenen Betrag nicht.