BGH · IX ZR 19/92 vom 10.12.1992
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- Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwälte Dr. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Brandes und die Richter Dr. Schmitz, Dr. Kreft, Dr. Fischer und Dr. Zugehör am 10. Der geltend gemachte Zinsnachteil war eine rein wirt-schafliehe Folge eines Zahlungsverzuges des Käufers, über die der Beklagte aufgrund seiner Pflicht zur Rechtsbelehrung (§ 17 Abs, 1 BeurkG) nicht aufzuklären brauchte. Eine Belehrung schuldete der Beklagte auch nicht wegen seiner allgemeinen Betreuungspflicht (§ 14 Abs. 1 BNotO; vgl. Eine Abzinsung der restlichen Rentenforderung bei Fälligkeit infolge Zahlungsverzuges des Käufers wurde im Vertrag offensichtlich nicht vereinbart; dies war auch für den Kläger, der bei Vertragschluß als Rechtsanwalt tätig war, unverkennbar. Eine den Kläger begünstigende Regelung durfte der Beklagte wegen seiner Verpflichtung zur Unparteilichkeit (§ 14 Abs. 1 Satz 2 BNotO) auch nicht von sich aus Vorschlägen, weil dies dem erkennbaren, vom Kläger gebilligten Vertragswillen des Verkäufers widersprochen hätte (vgl.