BGH · IX ZR 279/98 vom 19.08.1998
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Paulusch und die Richter Kirchhof, Dr. Zugehör und Sprick sowie die Richterin Weber-Monecke am 19. 1. Soweit das Berufungsgericht die abgetretene, zur Aufrechnung gestellte Forderung von 558.920 DM aus der Ausfallbürgschaft nicht berücksichtigt hat, hat es aufgrund tatrichterlicher Feststellung ausgesprochen, daß die Streithelferin als ursprüngliche Bürgschaftsgläubigerin eine Vertragspflicht zur Verwertung einer anderen Sicherheit schuldhaft verletzt hat (vgl. März 1998 - IX ZR 120/97, WM 1998, 976, 979); in diesem Falle haftet der Bürge nicht für den Ausfall (BGH, Urt. v. Weiterhin hat das Berufungsgericht zu Recht angenommen, daß bei einer Ausfallbürgschaft der Gläubiger den Ausfall darzulegen und zu beweisen habe (BGH, Urt. v. Die von den Klägern zu 1) bis 5) im Juni 1995 an den Kläger zu 6) abgetretene und von diesem zur Aufrechnung gestellte Forderung aus § 774 BGB gegen die Beklagte hat das Berufungsgericht zu Recht nicht berücksichtigt, weil dem eingeschlagenen Wege der Rechtsgedanke des § 767 Abs. 2 ZPO entgegensteht (vgl.