* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH

Gericht: BGH

Kürz 1966 bezog die Klüger in eine Boruissohadanavituonronta« seit 1« Januar 1966 ln HBobstbetrag von 600 EN. Soptmber 1967 diese Rente rückwirkend für die Zeit von 1. Oktober 1966 auf 559 EM herab und behielt Überzahlte 1.064 EM von der laufenden Rente ela. Dm Landgorleht bat entsprechend dm Antrag der Klügerin das beklagte land zur Zahlung der Rente von 600 EH auch ab 1. Der ProsaSbevollaüehtigte des beklagten Landes in Revisionsverfahren bittet, dm Streitwert für alle drei t»«*««« festsuaetsen. Der Antrag betrifft die Festsetzung des Gegen-standswertez in Verfahren nach § 10 BRAGebO. Za Revisionsverfahren war die Herabsetzung der Rente von 600 OM auf 941 DM seit 1. Januar 1966 und auf 999 OM seit 1.

Zitierte Normen: § 10 BRAGebO
EMOMLandGrundsatzRevisionsverfahrenRente

Volltext der Entscheidung

2423 051
Beschluss a a misä	BUNDESGERICHTSHOF
ia dar tetwhjlliinMMht
 Land Birlin,
 vertreten durch dan Senator ftir Inneren» Berlin 31» Fahr belliaar Plata 2,
- FroseSbevollaKehtlstert
 Beklagten und RerlalonaklMger»
Rechteanealt Dr.
Sa«an
 Katharina S
geh,
§
• PreaeSfcevollallohtlfteri
 Kldterln und Revlalonabeklagte, ReehtaamaTi
 Der XX« Zivilsenat des Bn4M|«riolititwfi bat unter Mitwirkung das Seaatsprteldenten Mal und dar Buadearlchter Zorn« Henkel. ruaba und Dr. Ztauoa
 in der Sitzung von 6, Hai 1971 beectalesaent
 Ser asgonstandswort fUr daa Revisionsverfahren wird aaah { 10 BRAOebO atf
EM 1.602«»
fortgesetzt.
0 r <1 n d e t
Hach dm Bescheide von 1. Kürz 1966 bezog die Klüger in eine Boruissohadanavituonronta« seit 1« Januar 1966 ln HBobstbetrag von 600 EN. Nach Inkrafttreten der 7« XndVO/3. BV-BEO setzte die EntsohüdlgungsbebOrde nit Bescheid von 18. Soptmber 1967 diese Rente rückwirkend für die Zeit von 1. Januar bis 90. Septenber 1966 auf 541 EM und «r die Zeit aeit 1. Oktober 1966 auf 559 EM herab und behielt Überzahlte 1.064 EM von der laufenden Rente ela.
Dm Landgorleht bat entsprechend dm Antrag der Klügerin das beklagte land zur Zahlung der Rente von 600 EH auch ab 1. Movmber 1967 verurteilt. Die Berufung hatte keinen Erfolg. Die Revision wurde zurOckgonoanon. Der ProsaSbevollaüehtigte des beklagten Landes in Revisionsverfahren bittet, dm Streitwert für alle drei t»«*««« festsuaetsen.
Der Antrag betrifft die Festsetzung des Gegen-standswertez in Verfahren nach § 10 BRAGebO. Diese ist nur für den Jeweiligen Rechtssug zulässig (} 10 Abs. 1 BRAGebO).
Za Revisionsverfahren war die Herabsetzung der Rente von 600 OM auf 941 DM seit 1. Januar 1966 und auf 999 OM seit 1. (October 1966 streitig. Sie kan auf Grund der Vorschriften der 9. XndVO/3. DV-BBG von 11. Juli 1970 (BGBl S. 1080) seit 1. April 1969 nicht sehr in Betracht| der Klägerin stand nunashr eine Rente zu. die aonatlieh 600 OM Überstieg (BesoldungsUber-slcht Anlage 9 o, letzte Lebensaltersstufe in höheren Dienst). Danit handelte es sieh nicht sehr ua wiederkehrende Leistungen von unbestianter Dauer, sondern ua Rent«» oder Rantenrückstinde in einer eindeutig
----bestiaaten HBhe. Mach den Grundsätzen des Beschlusses
BGH RzV 1969t 928 Nr. 31 bestiant sieh denn der Oegen-standswert naoh allgeneinan Grundsätzen entsprechend den vollen in Streit befindliehen Betrag. Das war
 hier di« Summe der Beträge, um die die herabgesetzte Rente in der Zelt vom 1. Januar 1966 bis 31. KKrz 1969 die ursprünglich auf 600 IM festgesetzte Rente unter» schritt.
Kal
 Henkel