BGH · IX ZR 258/96 vom 12.06.1997
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Brandes und die Richter Dr. Kreft, Stodolkowitz, Dr. Zugehör und Dr. Ganter am 12. Die Revision der Klägerin gegen das Teilurteil des 10. Ohne Rechtsverstoß hat das Berufungsgericht eine Verantwortlichkeit der Beklagten zu 3) und 4) für den geltend gemachten Schaden verneint. Insbesondere ist es nicht zu beanstanden, daß das Berufungsgericht eine für den Schaden ursächliche Verletzung von vertraglichen Aufklärungspflichten der Beklagten zu 3) und 4) ausgeschlossen hat. Nach den Feststellungen auf Bl. 34 des Berufungsurteils, die mit denen auf Bl. 39 des landgerichtlichen Urteils übereinstimmen und zu den Ausführungen auf Bl. 7 des Berufungsurteils nicht in Widerspruch stehen, hat der Beklagte zu 3) den Beklagten zu 5) (und damit die Klägerin) vor Abschluß des Projektbetreuungsvertrages von der diesen Vertrag betreffenden Tätigkeit der Beklagten zu 3) und 4) für die Beklagten zu 1) und 2) unterrichtet. Auch gegen die Verneinung einer Haftung des Beklagten zu 5) ist aus Rechtsgründen nichts zu erinnern. Daß das Berufungsgericht aufgrund der Zustimmung der Gesellschafterver-sammlung der Klägerin zu der umfassenden Vereinbarung unter Nr. 6 des Aufhebungsvertrages vom 29. ten zu 1) und 2) noch Beweis erhoben wird - ist nicht damit zu rechnen, daß das weitere Verfahren zu Erkenntnissen führt, welche die im Hinblick auf die Beklagten zu 3) bis 5) getroffene Teilentscheidung als unrichtig erscheinen lassen könnten .