BGH · IX ZR 134/96 vom 12.06.1997
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von und gegen Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Brandes und die Richter Dr. Kreft, Stodolkowitz, Dr. Zugehör und Dr. Ganter am 12. Die Revision der Kläger gegen das Urteil des 3. Das Berufungsgericht hat es mit zutreffender Begründung zu Recht abgelehnt, den Gegenstandswert für den Entwurf eines Gesellschaftsvertrages in sinngemäßer Anwendung des § 25 Abs. 2 KostO - in Verbindung mit § 8 Abs. 2 Satz 1 BRAGO - zu bestimmen. Beiträge eines Gesellschafters, die in Dienstleistungen bestehen, werden aufgrund des Gesellschaftsvertrages erbracht, um den gemeinsamen Gesellschaftszweck zu fördern (§§ 705, 706 BGB), nicht aber aufgrund eines Dienstvertrages im Austausch gegen eine Vergütung (§ 611 BGB). Entgegen der Ansicht der Revision genügt dafür nicht, daß diese Bestimmung überhaupt einen Maßstab für die Bemessung des Wertes von Dienstleistungen angibt. Die Revision zeigt nicht auf, daß dem Berufungsgericht bei der nachvollziehbaren Wertbestimmung nach § 8 Abs. 2