BGH · IX ZR 122/97 vom 25.06.1998
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Paulusch und die Richter Dr. Kreft, Stodolkowitz, Dr. Zugehör und Dr. Ganter am 25. Der Kläger hat keinen Anspruch auf die verlangten Gebühren gemäß § 118 Abs. 1 Nr. 1, 2 BRAGO, weil die Prozeßgebühren, die dem Kläger als erstinstanzlichem Bevollmächtigten der Beklagten im Zivilrechtsstreit gegen die Treuhandanstalt wegen der Grundbuchberichtigung zustehen, die behauptete außergerichtliche Tä- Nach rechtsfehlerfreier tatrichterlicher Feststellung haben sich diese Tätigkeiten im wesentlichen entsprochen, weil die behauptete außergerichtliche Tätigkeit des Klägers das Prozeßziel der Beklagten bis zu dem rechtskräftigen Abschluß des Rechtsstreits sichern sollte (vgl. Die behauptete außergerichtliche Tätigkeit des Klägers fällt unter § 37 BRAGO, selbst wenn es sich nicht um Vergleichsverhandlungen im Sinne der Nr. 2 dieser Vorschrift handeln sollte. März 1991 - IX ZR 186/90, NJW 1991, 2084, 2085; KG AnwBl 1986, 545); entscheidend für die Zugehörigkeit zu dem Rechtszug im gebührenrechtlichen Sinne ist, ob die jeweiligen Schwerpunkte der anwaltlichen Tätigkeiten sich decken (Hartmann, Kostengesetze 27. Als Nebentätigkeit zur Sicherung des Prozeßerfolgs wird die behauptete außergerichtliche Tätigkeit mit den Prozeßgebühren abgegolten.