BGH · IX ZR 117/84 vom 28.03.1985
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Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Merz und die Richter Fuchs, Gärtner, Winter und Dr. Graßhof am 28. Durch eine Pflichtwidrigkeit des Beklagten ist keine Beeinträchtigung des Rangs oder Werts der Grundschulden der Klägerin bewirkt worden. Die Eintragungen der Löschung der Grundschuld Nr. 15 und der Vorrangeinräumung zugunsten der Grundschuld Nr. 20 stellen einen einheitlichen Vorgang dar, der im Rahmen des dem Beklagten von den Gläubigerinnen dieser Grundschulden erteilten Treuhandauftrags, des Grundschuldaustauschs ohne Rangverschlechterung der Grundpfandrechte der Klägerin, verwirklicht wurde. Auch wenn die Gläubigerin dieser Grundschuld den auf ihr GrundPfandrecht entfallenden Betrag bei einer Befriedigung aus dem Grundstück mangels persönlicher Forderung teilweise nicht in Anspruch genommen hätte, hätte die Klägerin diesen Teilbetrag nicht als im Rang nachfolgende dingliche Gläubigerin für sich in Anspruch nehmen können (BGH, Urt. v. Selbst wenn es für den Schaden der Klägerin ursächlich war, daß sie von dem Zwangsversteigerungsverfahren keine Kenntnis hatte, wäre dies nicht einem pflichtwidrigen Verhalten des Beklagten zuzurechnen.