IX ZB 6/80
c h 1 u 0
B e s
in der Ent^chädlgung^&ache
*
- I re s eßbevo Xte-Sä ch t i gt er:
iHagtrln und I^^ohwerdeftShrcririt htcbt^m-alt Ir.
g e g e n
Land Rheinland-Pfalz,
vertreten durch daß Kinisteriuci der Finanzen,
Straß«
1»
Kainz 1,
Beklagten und Ite&chtferdegegner
ter XX* Zivilsenat cts Bundesgerichtshofs hat am
15* Januar 1981 durch den Vorei tuenden Richter Lai
und die nicht er Benkel, Xortix/ann, GErtner und Ir* Jühnke
beschlossen:
Lie Beschwerde der Klägerin gegen die Hichtzu-1assung der Revision in Urteil des 7* Zivilsenats - Intschldigungseen&tß - des Oberlandes-Berichts Koblenz vo.s 13. Juni 1979 wird zurück-go.-iesoti.
Lie außergerichtlichen »losten des Be&chverüe-veriishrens trügt die Klägerin.
Gründe
Lin gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision (5 219 Abs« 2 BEC) liegt nicht vor.
Xer Berufungerichter kann die Zugehörigkeit der Klägerin zurr. deutschen Sprach)- und Kulturkreiß nicht festste a len und verneint deshalb die Klageensprüche aus il 150, 151, 28 f EEG. Dabei geht er von den Grundsätzen in PCIi Rz- 1970, 503 aus und stellt, veil die Klägerin erst 19^2 iu* Ghetto geboren werden ist, sui die Sprach-gc^-ohßheiten der Eltern ab (vgl. BGH, Befiehl. v. 13*Juli 1978 - X>: ZB 616/75, bei Ehren thal Rz< 1979, 161, 163). Aufgrund einer tatsächlichen Urdlrung ist er nicht davon überzetta, dal die Eltern ln einer überwiegend polnisch sprechenden ln gebung der verschwindend kleinen Ihre is
5 -
dcut:: ch sprachiger Juden rugehörten. Bat bezieht er ersichtlich auch auf den ergebenden Zeitpunkt der, endgültigen Verlegene der, Yertreibungegebie; cc, sieso! nichts dafür hervorgetreten ist, daß die altern bi- 195-0 in Leöberg den Sprachgebrauch ln ihres persönlichen Leben*: bereich geändert haben* Deshalb reicht das Berufunge-urtcil nicht von der FxehteprochiSig dec Bundesgerichtshöfe, insbesondere der rnt sch ei dung RzV 1970, f?05P 506 f al
il€TÜZ£l