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BGH

Gericht: BGH

Ser IX# fivilsemat d«6 Bundeager!chtshofs hat am 3* Oktober 1972 durch öle Blehter Wüstemberg, tob der Mühlen, lern, Henkel m® Portma&a Me Beschwerde des Kläger» gegen die lichtmlapfftmg der Revision i® Urteil des 16. schilderte er sein Verfolgung#*” eohiokeal* Irnnmeh war er kur# muh Krieg#*uebrucfc von deut ©eben Trwppm brutal geeehlagen worden* Sw ei Seegen betätigten die schwer# Kldhardlttng* Br* <*redsieker be-sstehnets in eine® ärstllehen Attest li« MiBhandlungeji sie die Hitur#&che der bestehenden Beiidbwerdee. verweigert* Der Häger none »oben vor Ablauf der irsieldefriet de© § 189 lb#* 1 BM lie geeundkoiteeoääeigenSem folgen der $e#*n ihn gerieiiteter natio&&l0csX#li*ti#eae£i öew&It-in ihrer vollen Aujmirkurg erkannt und hätte daher seine BKKteehA6iguageene|irUehe fristgerecht mimläm können* Gründe, die ihn 1958 an der Anmeldung gehindert hätten* seien nicht vor&etreg«**# Biese Bnteoheläung beruht anf der Pest Stellung und Würdigung der besonderen Umstände des ninself&llee, die ln den Verimtwortu&gebereteh de® fatrichtere fällt und nicht der Buchprüfung durah de# Hevlsio&agerle&t unterliegt* Eecbte-tcrngm von grundsätzlicher Bedeutung wirft der Streitfall nicht auf* Xer von der Beschwerde bekämpfte Standpunkt des Berufungsgericht», die frage der Wiedereinsetsung könne nur einheitlich für den GesundheitssehademserSpruch als solchen, nicht aber für einzelne Beiden oder ferfolgungeseiten beantwortet werden, stimmt mit der Heehtspreehung de# Bundesgerichtshof© überein (BGH, BeeohluÄ worn 16* Mai i960 - II 21 14/66; Urteil vom 6* «full 19?2 - 11 SE 152/&9)* her Verfolgte, der eine wesentlich# Beeinträchtigung seiner Beietungef SMgkeit im irwerbsltben auch auf im deutschen Machtbereich verübt# nstlonalsesiali et1sabe üewaltmaßnaatser surtlokfubrt f kenn nicht ««gen der FriBtmrnäumii& durch seinen intrag dl# ^ntfschädigungsorgane auf di# Prüfung nur eines falls iss AXispi^uchsgrundes * hier dl# h#bensverhältniss e ln der Sowjetunion - beschränken (BUH* Orteil vom €• «lull 1972 ~ IX m, 152/69).

Henkelgelten©dem®BeschwerdeKläger

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
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BESCHLUSS
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Korris
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Str*rfc# ipt.
- ProKöBböTOlXmUohtift«rt
 Kläger mi B«0ohwerd©fUbr«r,
Kdohtsttuvmlt
 gtgum
frelsta^t 3 * j d r a ,
v«xtx®tar; durah dis Be^i^kssf 1:- .>'Ir^Xtrn
ü®icl&gt®x md B«tcfcmtrÄ®g«g)ß0r
Ser IX# fivilsemat d«6 Bundeager!chtshofs hat am 3* Oktober 1972 durch öle Blehter Wüstemberg, tob der Mühlen, lern, Henkel m® Portma&a
beeChleSSSKl 2
Me Beschwerde des Kläger» gegen die lichtmlapfftmg der Revision i® Urteil des 16. iivllsemats de# Oberl&»£#&£ erieh t ß Mönchen vom 3. Besember 1910 eird ruröckv gewissem#
Du# Beachwerdererfahr«» ist gebühren- und auslagenfrel ; die amdergerlehtllehem. Kosten tragt der Kläger»
gründe
 Die fxutmg üm Berufumgsmrteile bst keiner geset«liehen Grund für dl# Zulassung der Esvislen <§ 219 Bba» 2 BIG) er-ge km«
Der J3£gsr beantragte Snd© Juli 19€4 SSrntsehÄdigeng ftür Ctoundheltesehsdsn. Olsichseltlg bat er um die Wiederei»-sstsumg im die versäumt« Amtrsgsfrtst. Unter eidesstmtt-lieber VersioharuBg der Richtigkeit macht# er geltend, er eei während de# 2* Weltkriege« im kmßlemd gewesen end habe deshalb bisher noch keimen imepruch steilem kömmem* Seit 1930 hätten ihm viele stellen «md Anwälte mitgeteilt, dag für einen Aufenthalt im russischem Kmarngsarbeitslsgern keime Ameprfiche geltend gemacht «erden könnten« J^rst im len lebst«*! tigern habe er erfahre», isi diese allgemeine Meinung durch eine Imtssheidttfig des Obersten Gerichte geändert vorder* sei#
Im fehruar IW! schilderte er sein Verfolgung#*” eohiokeal* Irnnmeh war er kur# muh Krieg#*uebrucfc von deut ©eben Trwppm brutal geeehlagen worden* Sw ei Seegen betätigten die schwer# Kldhardlttng* Br* <*redsieker be-sstehnets in eine® ärstllehen Attest li« MiBhandlungeji sie die Hitur#&che der bestehenden Beiidbwerdee.
Xe© bruftiad«g«arieht hat - wie savor die l^tsehtdigunge-bh§rde und da© badger lebt - die vi©derelii#et.suag; verweigert* Der Häger none »oben vor Ablauf der irsieldefriet de© § 189 lb#* 1 BM lie geeundkoiteeoääeigenSem folgen der $e#*n ihn gerieiiteter natio&&l0csX#li*ti#eae£i öew&It-in ihrer vollen Aujmirkurg erkannt und hätte daher seine BKKteehA6iguageene|irUehe fristgerecht mimläm können* Gründe, die ihn 1958 an der Anmeldung gehindert hätten* seien nicht vor&etreg«**#
Biese Bnteoheläung beruht anf der Pest Stellung und Würdigung der besonderen Umstände des ninself&llee, die ln den Verimtwortu&gebereteh de® fatrichtere fällt und nicht der Buchprüfung durah de# Hevlsio&agerle&t unterliegt* Eecbte-tcrngm von grundsätzlicher Bedeutung wirft der Streitfall nicht auf*
Xer von der Beschwerde bekämpfte Standpunkt des Berufungsgericht», die frage der Wiedereinsetsung könne nur einheitlich für den GesundheitssehademserSpruch als solchen, nicht aber für einzelne Beiden oder ferfolgungeseiten beantwortet werden, stimmt mit der Heehtspreehung de# Bundesgerichtshof© überein (BGH, BeeohluÄ worn 16* Mai i960 - II 21 14/66; Urteil vom 6* «full 19?2 - 11 SE 152/&9)* her Verfolgte, der eine wesentlich# Beeinträchtigung seiner Beietungef SMgkeit im irwerbsltben auch auf im deutschen
 Machtbereich verübt# nstlonalsesiali et1sabe üewaltmaßnaatser surtlokfubrt f kenn nicht ««gen der FriBtmrnäumii& durch seinen intrag dl# ^ntfschädigungsorgane auf di# Prüfung nur eines falls iss AXispi^uchsgrundes * hier dl# h#bensverhältniss e ln der Sowjetunion - beschränken (BUH* Orteil vom €• «lull 1972 ~ IX m, 152/69).
AuSmräem fehlte dem wiedereinestaungegesuoh dl# aus» reichend« Begründung. Biers# war erforderlich» di# Umstünde m beseietaea und glsufeh&ft su machen* welch« den Kläger ohne sein Verschulden 4mm» gehindert hatten» dl# Antrags« ffelst elnsuhelten (MH Hsw 1965» 524 Ir. 26; 1971, XßO Sr# 19 uni 510 Ir* 12). Mmam JUtferderuBgen genügten der Sehriftssts vom 24. bull 1964 und die eidesstattliehe y^jv »ich«rung von 17. «full 1964 nicht.
Henkel
 wftstesiberg