Klägerin und Beschwerdeführerin' Her Serufuagarteliter übersieht zwar, daS die Anspruchsfoereehtigung nach § 130 BIO a«F« in Ver~ biadung mit § 1 Ata« 2 b‘r« 1 MfQ vor&ussetEte* das eia On^ppeavez^elfter das Verlrelbungsgebiet wegen einer wirklich vorhandenen Bedrohung durch nationalsozialistische Verfolgung verließ, wehrend die ileufassung des § 130 BiO dieses Erfordernis nicht mehr enthält; ©ntschidigungsbereohtigt nach neuem Recht kann auch sein« wer sich mit gutem ürumd bedroht fföilea durfte (vgl. mi B*M 1973,283) und damit den Verfolgungstatbestand der i$ 1, 2 BEC erfüllt« Dann enthält das l^erufungsurteil keine Featstellungen und weicht damit von BGH Rzw 1976* 198 ah* m beruht indessen nicht auf der Abweichung. Me Klägerin let nach ihren Angaben in der Anlage sum ivBogen (Bl. 9 VA) in lievenfeer 1999 aue ihre» tennl« der Sowjetunlon eingeglieterten Heimatort Lemberg nach Litauen geflüchtet, weil eie sue sogenannten Mittelstand gehörte, der von ten Ibaseea verfolgt und vertrieben wurde, weshalb eie Litauen verlies und über Rußland und die tüffeei 1b iw 19*1 * also einige Monet# vor Ausbruch tes dmt sch-rusa i sehen Kriege« -in das damalige Faltstina e Anwender te, hat sie zu k«i* ner Zelt erläutert« Sie hat danach einen Verfolgung«* tatbeetend nicht einmal behauptet, Mahalb let eie water nach alten note nach neuem Heulst anepruehsberech-tigt.
Abschrift
En
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2377 002
BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 3/74 BESCHLUSS
In der Entsehädigungssaohe
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Klägerin und Beschwerdeführerin'
- ProzeBbevollafichtigte >
Rechtsanwälte
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vsrtret^ü durch das Miniöt«riua d«r Finanxtn,
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Per IX« Zivilsenat 4m Bundesgerichtshof« hat am 18« Hal 1$?? durch 4m %'ersitsenden Richter tfai die Richter Benkel* Fuchs« I3r« T^rnArtriffft u»4 Sr. Lang
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Bi« Bwrt»«rti tf«r UiMria *«g«a 4i« HXcht*ul«*«uag dar Revision u urteil das 4. ZiTilUBitt 4m Oterland«»«•-
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mm% vom 13« «hm! 1973 wird zurückge-
wiesen«
ihs Besehwerdeverfahrea 1st gebühren-und auslageafrei; dit auSergerichtil-
chea Kosten tragt dl# Klägerin.
Grinde
Ela gesetzlicher Grund für dl# Zulassung dar Revision {§ £19 Aha« 2 Biß) liegt nicht vor«
Her Serufuagarteliter übersieht zwar, daS die
Anspruchsfoereehtigung nach § 130 BIO a«F« in Ver~ biadung mit § 1 Ata« 2 b‘r« 1 MfQ vor&ussetEte* das eia On^ppeavez^elfter das Verlrelbungsgebiet wegen einer wirklich vorhandenen Bedrohung durch nationalsozialistische Verfolgung verließ, wehrend die ileufassung des § 130 BiO dieses Erfordernis nicht mehr enthält; ©ntschidigungsbereohtigt nach neuem Recht kann auch sein« wer sich mit gutem ürumd bedroht fföilea durfte (vgl. mi B*M 1973,283) und damit den Verfolgungstatbestand der i$ 1, 2 BEC erfüllt« Dann enthält das l^erufungsurteil keine Featstellungen und weicht damit von BGH Rzw 1976* 198 ah*
m beruht indessen nicht auf der Abweichung.
Me Klägerin let nach ihren Angaben in der Anlage sum ivBogen (Bl. 9 VA) in lievenfeer 1999 aue ihre» tennl« der Sowjetunlon eingeglieterten Heimatort Lemberg nach Litauen geflüchtet, weil eie sue sogenannten
Mittelstand gehörte, der von ten Ibaseea verfolgt und vertrieben wurde, weshalb eie Litauen verlies und über Rußland und die tüffeei 1b iw 19*1 * also einige Monet# vor Ausbruch tes dmt sch-rusa i sehen Kriege« -in das damalige Faltstina e Anwender te, hat sie zu k«i* ner Zelt erläutert« Sie hat danach einen Verfolgung«* tatbeetend nicht einmal behauptet, Mahalb let eie water nach alten note nach neuem Heulst anepruehsberech-tigt.
Mal
Dr. Lang