BGH · IX ZB 99/87 vom 19.11.1987
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mit § 25 AGEGÜbk anzuordnen, daß die Zwangsvollstreckung bis zur Entscheidung über die Rechtsbeschwerde nicht oder - hilfsweise -nur gegen Sicherheitsleistung über Maßregeln zur Sicherung hinausgehen darf, wird auf Kosten der Antragsgegnerin zurückgewiesen. November 1977, EuGHE 1977, 2175 = NJW 1978, 1107). Das Beschwerdegericht konnte auch nach § 25 Abs, 2 AGEGÜbk anordnen, daß die Zwangsvollstreckung bis zu dem Ablauf der Frist zur Einlegung der Rechtsbeschwerde oder bis zur Entscheidung über diese Beschwerde nicht oder nur gegen Sicherheitsleistung über Maßregeln zur Sicherung hinausgehen dürfe. Eine solche Anordnung könnte auch noch der Bundesgerichtshof erlassen (§ 25 Abs.3 AGEGÜbk? Eine solche Anordnung darf aber nach dem Ausführungsgesetz nur erlassen werden (§ 25 Abs. 2 Satz 2 AGEGÜbk), wenn glaubhaft gemacht wird, daß die weitergehende Vollstreckung dem Schuldner und Antragsgegner einen nicht zu ersetzenden Nachteil bringen würde. November 1987, in dem die Befürchtung geäußert wird, der Urteilsbetrag könne wegen vollkommen unklarer "Besitzverhältnisse" bei der Antragstellerin in falsche Kanäle fließen, wodurch möglicherweise eine Rückzahlung unmöglich werde, reicht zur Glaubhaftmachung (§ 294 ZPO) eines nicht zu ersetzenden Nachteils nicht aus.