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BGH · IX ZB 95/06

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZB 95/06

Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer, die Richter Raebel und Vill, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Detlev Fischer am 26. Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 7. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Braunschweig vom 18. Mai 2006 ist als Rechtsbeschwerde zu behandeln und gemäß § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen, weil die Rechtsbeschwerde weder nach dem Gesetz allgemein eröffnet, noch vom Beschwerdegericht zugelassen worden ist (§ 574 Abs. 1 ZPO).

Zitierte Normen: § 577 ZPO
26FischerZBZPORechtsbeschwerde

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
IX ZB 95/06
vom 26. Oktober 2006 in dem Rechtsstreit
-2-
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Gero Fischer, die Richter Raebel und Vill, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Detlev Fischer
 am 26. Oktober 2006 beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 7. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Braunschweig vom 18. Mai 2006 wird auf Kosten des Beklagten als unzulässig verworfen.
Gründe:
1	Die Eingabe vom 26. Mai 2006 ist als Rechtsbeschwerde zu behandeln und gemäß § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen, weil die Rechtsbeschwerde weder nach dem Gesetz allgemein eröffnet, noch vom Beschwerdegericht zugelassen worden ist (§ 574 Abs. 1 ZPO). Ein außerordentliches Rechtsmittel zu dem Bundesgerichtshof ist nicht gegeben (BGH, Beschl. v. 7. März 2002 - IX ZB 11/02, NJW2002, 1577).
2	Außerdem	ist die Rechtsbeschwerde entgegen § 78 Abs. 1 Satz 4 ZPO
nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt einge-
 
legt worden (vgl. BGH, Besohl, v. 21. März 2002 - IX ZB 18/02, NJW 2002, 2181; v. 11. Mai 2005-XII ZB 242/03, NJW-RR 2005, 1237).
Dr. Gero Fischer
 Raebel
Vill
 Lohmann
Dr. Detlev Fischer
 Vorinstanzen:
LG Göttingen, Entscheidung vom 21.01.2005 -20 176/01 -OLG Braunschweig, Entscheidung vom 18.05.2006 - 7 U 86/05 -