Das Berufungsgericht prüft dm Bentenanspruch des Klägers» als ob es erstmalig über ihn zu entscheiden hätte# Erwägungen dazu» ob der ursächliche Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Schäden und der Verfolgung wahrscheinlich 1st (§ 2d Abs# 1 Satz 2 BEO)» wären jedoch nur anzustellen» soweit es eich u» die Beurteilung von erst nach der rechtsbeständige» J^tmtscheldung eufge-tretenen Spätschäden oder um eine erneute SachprüiUng in Hahnen eines Abhilfeverlangens handelte# So liegt der Streitfall aber nicht. Leiden, die in einem engen zeitlichen Zueaanenhang nit der Verfolgung dee Klägers entstanden sind» 1st durch den Bescheid von 3* Februar i960 unanfechtbar entschieden« Ob die Kntachädlgungsbehttrde ia Jahre 1961 de* Kläger die Kent# zu Hecht nach § 2oS Abs* 1 BSO ent« zogen hat» hängt davon ab» ob sich die llcktowat» Zündung gebessert hat« Bas stellt das Berufungsgericht - vena auch nicht unter den ln gesamtem gerichtliche« Verfahren vernachlässigten Gesichtspunkt der Änderung der tatsächlichen Verhältnisse - fest» Be folgt der 1961 abgegebenen Beurteilung durch^Dr« klagte Darmboschwerden ohne neSbare Hinderung der Brwrbafähigkeit als nervbse Erscheinungen» Deshalb kann die Klage» soweit sie sich gegen die Entziehung der Heute unter der /»mahne einer Besserung des allein als dauernd anerkannten verfolgungsbedingten Gesundheitsschaden» richtet» nach den tatrichterlichen Feststellungen in Ergebnis keinen Erfolg haben« Eine Revisions»*-lassung dazu ist nicht veranlaßt» Zu Hecht prüft das Berufungsgericht das Honten« verlangen auch unter dem Gesichtspunkt der während des Rechtsstreits durch das BEG-ScbluBgesets eingeführte» Varsäcüilichkeltsverautung in § 31 Abs» 2 BBG» auf die
I*. >«««*** BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 92/TO BESCHLUSS I» Am E&aDU«l If # 429 XflB A«*.» BflBi 29. H.Y./USA, Klttgtr und B«*cfa**rd#jRH^r, - ProE^b*volla<icfctigt*r* R»cht*aawalt to 8««ia Land BhiiAlnad*Hal8t Y0*tr*tm aurch d» aijiUteriu* d*r Iftaaisftii, ^■■M'flHIB'-str&d» i# HflHt «öd Biichvtrdig^ttir Der IX« Zivilsenat de» Bundeegoric&taihofa hat an 3« Juni 19te dui^ dl* Richter Zorn» Fuchs» Partnern» Br« Lang und Gärtner b*»chlo*a*nj Bl* B**chwerd* dH ICUgm ge*ex* die Hiebt» zulswwg der B*dai«i im Urteil dH 4« Pari«*» slvUae&at* - lhta<WlgHSHH»te ~ dem OberlandMgevleht* Xob&ens vom 23* August 1977 wird surUd^^dtHii« Dl* außergerichtlichen Küatenüe* Beacfaverde-* verfahren» trägt dar Kläger« Aa 3« Februar i960 erkannt# dl* Behörde ist Featatel-limgabescheid B dl* folgenden Leiden öl» Yerfolgungaachäden am *a) Dlckdarmentzündung mit Geechwttreblldung 1st Sinn* einer wesentlichen Miiveruraachung» b) Peycboneuros* ln Sinn* einer vorübergehenden Ver* schlimerung bi* 31*12« 19^6* e) Umgeatuberkulos* bl* 31»12«1948»* Dafür bewilligt* sie Kapltalmtsohädlgimg ab 1« Januar 19*9 und Bant* ab 1» November 1953 auf der Grundlage der Mindest« rente für ein* verfolgvingabedlngte Minderung der Erwerb»-Fähigkeit von 25 vH sowie Heilverfahren« ~ 5 — Dm Ergebnis einer Hacbuntersucbung folgend» stellte die EtetschädlgimgabehördUi nit Bescheid vo» 1* August 1961 die Heute ab 1# Oktober 1961 ein» weil eine verfolgungabedingte Brm^»iid»rag nicht sehr beeiehe# Dagegen rietet sieh die Klage» die - auch wegen eines zeitweiligen Hubens des Verfuhren# -aehr als 13 «fahre vor den Landgericht anhängig wer# Seit den ErlaB des BSCUSchludgeeetzee tuscht der Kläger auch geltend» für Ihn spreche die Ursädtillchkeltmvera^tuag des § 31 Ahe# 2 BSC# Die Klage blieb in beiden Vorin» stansen 623** Erfolg# Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Zulassung der Revision (§ 219 Aba# 2 BEO) liegen nicht vor# Das Berufungsgericht prüft dm Bentenanspruch des Klägers» als ob es erstmalig über ihn zu entscheiden hätte# Erwägungen dazu» ob der ursächliche Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Schäden und der Verfolgung wahrscheinlich 1st (§ 2d Abs# 1 Satz 2 BEO)» wären jedoch nur anzustellen» soweit es eich u» die Beurteilung von erst nach der rechtsbeständige» J^tmtscheldung eufge-tretenen Spätschäden oder um eine erneute SachprüiUng in Hahnen eines Abhilfeverlangens handelte# So liegt der Streitfall aber nicht. Auch für die Erörterung der Vernutung nach § 23 Abs# 2 in Verbindung alt § 15 Abs# 2 BBO bietet das vorliegende Verfahren keinen Baum# Ober u Leiden, die in einem engen zeitlichen Zueaanenhang nit der Verfolgung dee Klägers entstanden sind» 1st durch den Bescheid von 3* Februar i960 unanfechtbar entschieden« Ob die Kntachädlgungsbehttrde ia Jahre 1961 de* Kläger die Kent# zu Hecht nach § 2oS Abs* 1 BSO ent« zogen hat» hängt davon ab» ob sich die llcktowat» Zündung gebessert hat« Bas stellt das Berufungsgericht - vena auch nicht unter den ln gesamtem gerichtliche« Verfahren vernachlässigten Gesichtspunkt der Änderung der tatsächlichen Verhältnisse - fest» Be folgt der 1961 abgegebenen Beurteilung durch^Dr« Pr» die Zeichen einer Colitis nicht etehr gefunden hatten» und es wertet mit Pr» Pf0 und den Sachverständigen Prof» Pr« gewisse noch ge- klagte Darmboschwerden ohne neSbare Hinderung der Brwrbafähigkeit als nervbse Erscheinungen» Deshalb kann die Klage» soweit sie sich gegen die Entziehung der Heute unter der /»mahne einer Besserung des allein als dauernd anerkannten verfolgungsbedingten Gesundheitsschaden» richtet» nach den tatrichterlichen Feststellungen in Ergebnis keinen Erfolg haben« Eine Revisions»*-lassung dazu ist nicht veranlaßt» Zu Hecht prüft das Berufungsgericht das Honten« verlangen auch unter dem Gesichtspunkt der während des Rechtsstreits durch das BEG-ScbluBgesets eingeführte» Varsäcüilichkeltsverautung in § 31 Abs» 2 BBG» auf die