Dio Beschwerde dar Klägerin gegen die Nicht« Zulassung der Revision i» Urteil de» 19» Zivil senate dee Kawergerichta von 9« Oktober 1973 wird 2urüekgewiesem Pie auBergerichtliohra Kosten dee Beaobwarde-Verfahrens trägt die Klägerin« Ein gesetzlicher Crund für die Zulassung der Revision (§ 219 Abs« 2 BIG) liegt nicht vor« Das Bsrufungeurteil verneint den Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Veraägen, soweit der Bruder der Erblasserin zur Erbschaftssteuer herengeaogen worden wäre» und hält ihn für begründet nur für den Mehrbetrag» den die durch Verfolgt entestanent eingesetzte Freu tW sie «alt der Erb** lasserin nicht verwandte Erbin zu entrichten hatte« Das entspricht den Grundsätzen» die der Bundesgerichtshof in Hzw 1966* 132 für den Fall einer nach den Rückerstattungsgesetz für die Britische Zone zu beurteilenden Entziehung auf gestellt hat« BaB des Berufungsgeri cht der Klägerin auf die ihr zustehende Entschädigung von 756,84 XM nicht dm llutzungszuschlag nach § 56 Abs» 2 BEO zugesprochen hat, ist ein schlichter Rechtsfehler i» Einzelfall und rechtfertigt die Zulassung der Revision nicht»
Bntscheid.-Sammlg. d. Senat? 414 091 BUNDESGERICHTSHOF B E S CHLUSS In der Entschadigungasachs Kay (Katharina Earn«) M USA, Klägerin und Beschwerdetührerin» - ProaeSbevollmächtigters Rechtsanwalt e g e a Land Berlin» vertreten durch den Senator für Innere», Potsdamer Strode 186» Berlin 30» Beklagten und Besohwerdegegoer Per XX« Zivilsenat des }3mdeagerichtahof3 hat as» 11* Oktober 1979 durch dan Vorsitzenden Richter Hai. und die Richter Henkel» Fortnaim» Dr« Lang und Gärtner beschlossen! Dio Beschwerde dar Klägerin gegen die Nicht« Zulassung der Revision i» Urteil de» 19» Zivil senate dee Kawergerichta von 9« Oktober 1973 wird 2urüekgewiesem Pie auBergerichtliohra Kosten dee Beaobwarde-Verfahrens trägt die Klägerin« Grün d o Ein gesetzlicher Crund für die Zulassung der Revision (§ 219 Abs« 2 BIG) liegt nicht vor« Das Bsrufungeurteil verneint den Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Veraägen, soweit der Bruder der Erblasserin zur Erbschaftssteuer herengeaogen worden wäre» und hält ihn für begründet nur für den Mehrbetrag» den die durch Verfolgt entestanent eingesetzte Freu tW sie «alt der Erb** lasserin nicht verwandte Erbin zu entrichten hatte« Das entspricht den Grundsätzen» die der Bundesgerichtshof in Hzw 1966* 132 für den Fall einer nach den Rückerstattungsgesetz für die Britische Zone zu beurteilenden Entziehung auf gestellt hat« Der vorliegende Fall» in de» die rUckerstattungsreehtlichen Fragen nach der Anordnung BK/O (49) 130 der Alliierten Ko»« nandantur von Berlin vo» 26. Juli 1949 - h&ao - (V0B1 für Groö-Berlin I 221) zu beurteilen sind» unterscheidet sich davon nicht (vgl. Art. 79 FulAO) und wirft keine ungeklärten Hechtsfragen auf* Pa3 es den Bruder der Erblasserin nach de« Krieg» nicht gelungen ist, den HachlaB in Besitz zu nennen, führt zu keiner anderen rechtlichen Beurteilung» tlur soweit aus de» zur Zeit des Erbfalls vorhandenen RachlaB Steuern entrichtet worden sind, die der wirkliche Erbe ohne dio Verfolgung nicht hätte zu entrichten brauchen, ist er durch nationaleozialisti-sehe CewalteeQnahsen in seine» 1» Reichegebiet befindlichen Vermögen geschädigt worden (§§ 1, 56 BEG). BaB des Berufungsgeri cht der Klägerin auf die ihr zustehende Entschädigung von 756,84 XM nicht dm llutzungszuschlag nach § 56 Abs» 2 BEO zugesprochen hat, ist ein schlichter Rechtsfehler i» Einzelfall und rechtfertigt die Zulassung der Revision nicht» Mai Girtner