BGH · IX ZB 87/80

Originalentscheidung als PDF

PDF öffnen ↗

Leitsatz / Zusammenfassung

Verfahrens trlrt der Kl^nrr 1949 von Gr 1 echcnland nach 1 §5 162# 43 ILQ *..ntsc^di£wa£ fiIch bin noch vor den 1 ein^evenäc-rt« Ich var rc.: Ich habe einen Antrag euf Entschädigung nicht gestellt, ca gemäss der 00^ vor Ableuf dar Anesldi.^ frict von Cer cuctlniirvn mt'-chUdiramgsbehoerdc geübten RechtspraxiSf Ansprüche griechischer Ver» Ich habe daher die fccet.aich^ U&n Landgericht führte aus, der Klager sei nicht nach §§ IGO ff H"1 enapnich^hcrechtist. Fr sei vor dem r.rwerb der israelischen r taais^^Mrlgfceit weder Ltaatsnloser noch Flüchtling AWocon. ras Loi^fmgsgericht billigt ec, eeß die Behörde ebgelehat hat, Vicicreinoetmsin in den voriren l tand su erteilen, i.» könne dahingestellt LI eiben, ob dir i;ritachbdi^;\ni^2behbrc':n tatsächlich die Aasprjchsberechtisung griechischer Juden Lio sua Ablauf der Antrag sfri at a tots verneint button. Las Beruftogsurteil verenl&Dt unter keiner dor in £■ 219 ALs. 2 BEö genannten Voraussetzungen öl© Zulassung der Le-* vision. £>er Kläger &acht geltend, die Entachtdlgvmg^'behörden hätten früter imgonoemen, daß ^hdische I Migranten die griechische btaataangchörigbeit mit ihrer Auswende rung flicht verloren hatten, und deshalb deren Anspruchsbvr^ehtigmg nj*ch £ ICO Abs. 1 und 2 LLG verneint, iienci Beurteilung habe sich auf Grund gerichtlicher LatccheijHjzigen gewandelt, Peahalb hätten die chädiguagsbebd rdea in solchen Tüllen stets Viech rcin-setcuag ln die vors Lüste An trage trist erteilt, luder seien die »Jüdischen Auswanderer aus Griechenland als Flüchtlinge onzu- geochwcir-o denn glaubhaft gc-nncht, eu3 vor eco /.LI cut“ dor /i^eidciriat dca i Io9 /b, dis vermeintliche Aussichtslosigkeit einer Antrags t#llun£ bin-gewiesen worden eel und deshalb von einer Anonruchsancicldung abgesehen habe, £bettaow&&i£ 1st dargeloxrt und glaubhaft g©«* sacht, wann und wodurch ein solcher etwaiger Kochtnirrtus, der der rechtzeitigen Antragßtallung c^tgegengfcsteikicn hatte* beseitigt worden würo. /n nachprüfbaren Angaben su beiden Punkten fehlt es nicht nur in des bieccrcinsct^un^agocuch, sondern noch heute, schon deshalb scheidet nach der ntdsrxdigen liechten re cfaung des b und e s;> e ri c h*t ?. — -3* Sie Ansicht, eit ein^ Vcchecl der behördlichen -eurteilu?^: sei etet-e ein un weitere. ^ t,L-bst -.ntcrunjcrj der bichstricht erliche heben veehvn Oer v'ncultit ecs Xied^roinsetzun:^dc~ ;cht brdarf ca Mol* nieht der Xeitec-boidunn* ob ein Vcrfol£t$r dede-rs Valle sola Verschulden verhindert vzr9 die- .?> c re rht h«t Yi~:lrnhl von nechtnircrkn svr /^.r>^-baix-rtchti(r^5 bee Verfolgtrnpruppca caifpeaorfen« die ererc die dt richte tntocVroS den nsiStsn, nachdem Verfolgte trotz ablehnender halting; der } Ätoshidi^^r:sb€d^rd4?n ihr« Anspruchs in den hoztcnfroicn Verfahren snno^eldct und ge^cn die Ablehnung den Richter an*» erruf er.

Schlagwörter

■£beecaFlüchtlinggriechisch<^

Volltext der Entscheidung

IX ZB 87/80 BESOHL U S c In dor »Horccchai f? t j-sruoi I sro^i5Obevrollsüichtl^t€T t I-Il'lger und be&cbwerdc Kechtsanwelt £^gen Land tlh«inl&nd*PUl2 » vertreten durch daa Kiniateriua der Finanzen, K^H^*F^gpHHBkBtr&3e X» Kainz» Beklagten und Hcechvc t/y ' V- X" I iJ»i/Cw(Ö »/ Cs'Ci ^ s-unu c q gerichie hof s hut iteU • orsitaenck.n richte? hei un: cic nichts r ttfetwci, **erha*&n9 Cartncr uad I p, 19. •*» i’ v»U- CUPOn (;f,v^ £ \i7 ** i*. «... « ^ 9 *'i£ coscn^cräo dee dienere ^5-^ bient* zulasGuric oer ^vision to L>t&±1 eeD Xo# vl leasts *• bntaclUaiigursss*? ztituts • dos Cbu2V --Picots ?vOw’Xcn.£ von 9» bovc-nbcr 1979 vird surU cfcgewicsen. 1:1.3 gulergsrichtlicher ; r.<^cv~. * '-' ; V/«.. t, i. S_. ^ tVww.^Kv*. ~* *' Verfahrens trlrt der Kl^nrr 0 r : I t: r rer Kläger 1 verlangt nach 1949 von Gr 1 echcnland nach 1 §5 162# 43 ILQ *..ntsc^di£wa£ sraei / * *T * 7* UU»£ f einrre wandert, üa3 cr ale griechischer Jude in deutschen KoazentrationsXagcrn inhaf- tiert war# deinen IntschbdXgungeantrag hat cr erst is Januar 1963 gestellt und mit folgender Begründung in circa vorgefertigten FormularsehreIben un Wiedereinsetzung in die versbuats Antragsfrist des § 109 Ate# 1 Satc 2 B60 loten s Oktober 1933 nach Israel -'■’iach verfolgt. fiIch bin noch vor den 1 ein^evenäc-rt« Ich var rc.: Ich habe einen Antrag euf Entschädigung nicht gestellt, ca gemäss der 00^ vor Ableuf dar Anesldi.^ frict von Cer cuctlniirvn mt'-chUdiramgsbehoerdc geübten RechtspraxiSf Ansprüche griechischer Ver» t/9 Elfter Rieht entschädigt wurden. Ich habe daher die fccet.aich^ /j^alwefrist tsa.'crc-chuldst vereint uni bitte m Nieder-clrtretrung ln das vorigen ;'tand#* ric? Behörde lehnte den 5.nt^chUdi^unrsantra^ wogen Friotverw eLusaiß ah; nie verfeinerte die erbetene V ledere ins« Uurc, U&n Landgericht führte aus, der Klager sei nicht nach §§ IGO ff H"1 enapnich^hcrechtist. Fr sei vor dem r.rwerb der israelischen r taais^^Mrlgfceit weder Ltaatsnloser noch Flüchtling AWocon. ras Loi^fmgsgericht billigt ec, eeß die Behörde ebgelehat hat, Vicicreinoetmsin in den voriren l tand su erteilen, i.» könne dahingestellt LI eiben, ob dir i;ritachbdi^;\ni^2behbrc':n tatsächlich die Aasprjchsberechtisung griechischer Juden Lio sua Ablauf der Antrag sfri at a tots verneint button. ler ülwger habe bis heute nicht an ge. geben, wann er erfahren habe, da3 er nunmehr nit Aussicht eaf brfoig bntachadi^tsigsai^prdchc stellen könne. Las Beruftogsurteil verenl&Dt unter keiner dor in £■ 219 ALs. 2 BEö genannten Voraussetzungen öl© Zulassung der Le-* vision. £>er Kläger &acht geltend, die Entachtdlgvmg^'behörden hätten früter imgonoemen, daß ^hdische I Migranten die griechische btaataangchörigbeit mit ihrer Auswende rung flicht verloren hatten, und deshalb deren Anspruchsbvr^ehtigmg nj*ch £ ICO Abs. 1 und 2 LLG verneint, iienci Beurteilung habe sich auf Grund gerichtlicher LatccheijHjzigen gewandelt, Peahalb hätten die chädiguagsbebd rdea in solchen Tüllen stets Viech rcin-setcuag ln die vors Lüste An trage trist erteilt, luder seien die »Jüdischen Auswanderer aus Griechenland als Flüchtlinge onzu- sehen. «* u. l.aait wird ein Hecht cuf * , innd debt i, ::t bereits, o c?r Anti^gsirlst bee ,ioiUreirvjiet2irvi in cun ^ ;'Ui ~ = IT« 2T*L< 0 v\.t c 'v *« "— /nvc14 . i -Or* !• vii SrXi»i+ * C'«-» *«*•' \ cm beides zu Gunsten de j rihgera unterste llt aird* aari tin ^.Xcich^ohl keine i-icctreinscxsun^ nacn u 1-3 _ - « 1 u L. * . ihr. site rs ch etchto V enu n * " r, ? 5 » r*T .^••4 •*** — -&< -8- ^1 4 »9 »■> i. - "w <1- I i pr.V. J» i*r-. ;>r- —^ *I.^Vri*V C«<» . ■»■» ** f «- »-* - - —. 1 - *-•-■» - a .'■. ■<-. r*«r* 4 • i' y* ^ r% 7 ’'| a-. C X v wXl : ■i- U'** *•» *- •• — wvrt- X £»tz U OU Z geochwcir-o denn glaubhaft gc-nncht, eu3 vor eco /.LI cut“ dor /i^eidciriat dca i Io9 /b, dis vermeintliche Aussichtslosigkeit einer Antrags t#llun£ bin-gewiesen worden eel und deshalb von einer Anonruchsancicldung abgesehen habe, £bettaow&&i£ 1st dargeloxrt und glaubhaft g©«* sacht, wann und wodurch ein solcher etwaiger Kochtnirrtus, der der rechtzeitigen Antragßtallung c^tgegengfcsteikicn hatte* beseitigt worden würo. /n nachprüfbaren Angaben su beiden Punkten fehlt es nicht nur in des bieccrcinsct^un^agocuch, sondern noch heute, schon deshalb scheidet nach der ntdsrxdigen liechten re cfaung des b und e s;> e ri c h*t ?. 1 vj in V in ecru Ino et sung ir* den vorigen Ltand aus (J~* !>-v 1971, 130; 91C; 1979, £7; 1973 •? 07/- nf\ . ( * — -3* Sie Ansicht, eit ein^ Vcchecl der behördlichen -eurteilu?^: sei etet-e ein un weitere. Voraueset.ren^on nicht Aiwpruca aut birdcrc. irret sun': in d<*n voriren verbinden, ist Ir^i* •-*. ■■ , , . „ ’’ . , . "' * 1 "" A *■ 0 * •*- *•• —achluiigcsetn net in Art, IV ^ t,L-bst -.ntcrunjcrj der bichstricht erliche -• c!11r.pr:cU,v«;; ur ' ' ' t> > s; » r ,4 i7"c nur rtra /rdlal ronannun. ri» s..CHOU Cinrr.f s . . ' :v'1 *:ir;h;ve,". .r.t b". ^rdrdt’ unf ein on. Lie ficr 's 9 u ot r vtori tehea into ahsx r .uap vid cj diein verrlciahi: *•- V**"* & Vj vt £■**' it V*-* » . «j» tfc £ ;:r: ur;a (:4^ubhalrt-.^c^5n^ cer latschen verzichte to, die* idr .o Viocereinootzua'; In die /ntro-sfrist enoh^r» .oh rind* id er.:: — 1 «-/ 1 Jr\^ 4- A **• hr:n fill Ci to acre ^uate /ntrer tint* ticnk.ro In* v v cit karle- heben veehvn Oer v'ncultit ecs Xied^roinsetzun:^dc~ ;cht brdarf ca Mol* nieht der Xeitec-boidunn* ob ein Vcrfol£t$r dede-rs Valle sola Verschulden verhindert vzr9 die- .?> -•* U' A' y»» ^ .*». > f v* ■? if* i* W* «rie/ •. ** 4i A r. w V V ki* ■ -- { '\ *T - ••' ; *, . l .«* *J& * i 4>-i. V* t-: Ji ^ ^ -i- v, • i/ c *: *-■=.- jf sv-r *i ", "'1 *4:: i*) »- -« t:^‘**f* ***? *V.M J* - --}% ** v v* W W * i t ■**«** "o ^ f» ^ n r vr’M ] v*' 4- * «> V*» X ; * * V» VJ- t W4 A 4T* V’f_>• ^ t V.««* ^ V* # . * *> » ' ** - f . 4“ /*. ^'f ^ ^ w. N***: *■ 0 ~-^LV. W vwe V<** f\ ^ V* ,'\ tiLiv ter CcvJUcar Izhör-ilichor /vu£fuozihc*di zu entschleieren citiioUa a cine hncprUche r^-chtaciti;. icun . a tod V k* i??jn? c re rht h«t Yi~:lrnhl von nechtnircrkn svr /^.r>^-baix-rtchti(r^5 bee Verfolgtrnpruppca caifpeaorfen« die ererc die dt richte tntocVroS den nsiStsn, nachdem Verfolgte trotz ablehnender halting; der } Ätoshidi^^r:sb€d^rd4?n ihr« Anspruchs in den hoztcnfroicn Verfahren snno^eldct und ge^cn die Ablehnung den Richter an*» erruf er. hatten* Tortnann