BGH · IX ZB 81/93 vom 02.12.1993
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Brandes und die Richter Dr. Schmitz, Dr. Kreft, Kirchhof und Dr. Fischer am 2. Die Beschwerde der Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des 13. Die Auffassung des Berufungsgerichts, daß bei der Entscheidung über den Anspruch auf Hinterbliebenenrente nach § 41 BEG keine Bindung an die Beurteilung des Gesundheitsschadens des Verfolgten besteht, entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH RzW 1968, 174; BGH, Beschl. Zutreffend hat das Berufungsgericht sodann dargelegt, daß die Vorschrift des § 41 BEG und die hierzu ergangene Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht verfassungswidrig sind. Ob die vom Berufungsgericht vertretene Auffassung, eine im Erstverfahren ergangene rechtliche Beurteilung des Berufungsgerichts, gegen die die Revision vom Bundesgerichtshof nicht zugelassen worden sei, könne im Abhilfeverfahren nicht erneut überprüft werden, von rechtsgrundsätzlicher Bedeutung ist, kann dahinstehen. Das Urteil des Berufungsgerichts wird von der Erwägung getragen, daß das Gericht an seiner Entscheidung vom 5.